Was ist Materie?
Das holographische Universum und der Mensch
als Hologramm Gottes
Die fünf Existenzebenen
Wechselwirkungen zwischen Geist und Materie -
das Wesen der Homöopathie
Astronomen und Physiker gehen heute davon aus, dass nur vier Prozent unseres Universums aus sichtbarer
Materie bestehen, so wie wir sie kennen. Der weit überwiegende Teil des Universums
besteht nach ihrer Ansicht aus sog. "Dunkler Materie" (21 %) und
"Dunkler Energie" (75 %).
Dieses Modell wird „Standardmodell der Kosmologie“ genannt.
Dunkle Materie
besteht nach Meinung der Wissenschaft vermutlich aus noch unbekannten
unsichtbaren Partikeln, die sich in Form von schwerfälligen Wolken inmitten der
Galaxien befinden. Als Dunkle Energie wird eine kosmische Kraft bezeichnet, die
das Universum seit dem Urknall immer weiter auseinander treibt (s.u.a.
www.dradio.de).
Neuerdings wird sogar eine "mysteriöse Dunkle Strömung" vermutet
(DIE
WELT vom 26. September 2008), da alle Galaxien in eine bestimmte Richtung zu
strömen scheinen.
Partielle Mondfinsternis am 16. August 2008
Als "Dunkel" wird die Materie bezeichnet, weil sie noch niemand gesehen
oder nachgewiesen hat. Ihre Existenz ergibt sich lediglich indirekt aus physikalischen
Berechnungen.
Galaxien rotieren nämlich so schnell, dass die Sterne in ihnen
eigentlich aufgrund der Fliehkraft auseinander getrieben
werden müssten. Das hat die Physikerin Vera Rubin schon
vor 40 Jahren bei Untersuchungen des Andromeda-Nebels
festgestellt. Eine rätselhafte Kraft scheint das jedoch
zu verhindern. Viele Forscher vermuten daher, dass die
so genannte dunkle Materie aufgrund ihrer Masseanziehung
die Galaxien zusammenhält. Bislang hat jedoch niemand
den mysteriösen Sternenkitt tatsächlich nachweisen
können.
Die Masse der am Himmel sichtbaren Materie reicht nämlich nach diesen
Berechnungen nicht aus, um Sterne, Planeten und Galaxien in ihren Bahnen zu
halten. Es muss aus astrophysikalischer Sicht also weiteres Material vorhanden sein, das Schwerkraft erzeugt
und für stabile Umlaufbahnen sorgt.
Die Suche nach der dunklen Materie ist derzeit
Bestandteil einer
sehr kostenintensiven
Grundlagenforschung.
Nach der aktuellen Lehrmeinung kann dunkle Materie im Prinzip
nur auf eine einzige Weise mit "normaler" Materie interagieren: durch
Gravitation, die Kraft also, die uns auf dem Boden hält.
Ein
europäisches Forscherteam hat nun jedoch eine erstaunliche Entdeckung
gemacht, die dieses Paradigma in Frage stellt. "Die dunkle und sichtbare
Materie in Galaxien scheinen sich auf eine rätselhafte Weise miteinander
auszutauschen", erklärt
Dr.
Benoit Famaey, Observatoire Astronomique de Strasbourg, Frankreich. "Die dunkle Materie scheint irgendwie
viel zu genau zu 'wissen', wie die sichtbare Materie in
Galaxien verteilt ist."
Zwischen der Dunklen Materie und der Homöopathie gibt es
interessante Parallelen:
- das Universum wird durch fast Nichts zusammen gehalten,
- bei einer homöopathischen Therapie wird mit fast Nichts therapiert,
- bei
der Verschüttelung einer homöopathischen Lösung scheint sich der
"Fingerabdruck" der gelösten Substanz irgendwie auf das Lösungsmittel zu
übertragen.
Während das "Standardmodell der Kosmologie" wissenschaftlich
anerkannt ist, wird die Homöopathie von der konventionellen Medizin abgelehnt
und bekämpft
(siehe z.B.
Wikipedia).
Die Idee der Homöopathie lässt sich jedoch noch weiter führen, indem nicht nur
mit "Wenig", sondern mit "Garnichts" therapiert wird. Diese Therapieform mit
Garnichts wird Placebotherapie genannt und
ist wiederum wissenschaftlich anerkannt (siehe u.a. den Artikel "Was
Placebos so erfolgreich macht" in DIE WELT vom 26.10.2007).
Was ist Materie?
Materie (lat. materia = Stoff) ist eine allgemeine
Bezeichnung für alles Stoffliche, was uns umgibt und aus dem wir selbst
teilweise bestehen. Im physikalischen Sinne ist Materie alles, was aus elementaren
Fermionen
(bestimmten Elementarteilchen) aufgebaut ist. Die definierenden Eigenschaften von Materie sind Masse,
Raumbedarf, Struktur und innere Thermische Energie (s.a.
Wikipedia).
Materie ist aus Atomen aufgebaut, welche wiederum Moleküle bilden
können. Atome bestehen wiederum aus Protonen, Neutronen und Elektronen, den
Elementarteilchen, die man häufig auch mit dem Begriff Materie
gleichsetzt.
Mit der Entwicklung der Speziellen Relativitätstheorie und der
Quantenmechanik stellte Albert Einstein die bekannte Formel E = mc²
(Energie = Masse * Lichtgeschwindigkeit²) auf. Hierdurch kann man auch
elektromagnetischer Strahlung (Licht, Wärmestrahlen etc.), deren
Elementarteilchen, das Photon, keine Ruhemasse hat, eine "dynamische" Masse
zuordnen.
Dies bedeutet, dass Masse und Energie ineinander umgewandelt
werden können.
Denkt man diesen Gedanken weiter, so kommt man zu dem Ergebnis,
dass es keine Materie an sich gibt, sondern dass sie eine bestimmte Zustandsform
von Energie und Geist ist.
Der berühmte deutsche Physiker und Nobelpreisträger Max Planck (1858 –
1947, Nobelpreis für Physik 1918) hat diesen Sachverhalt folgendermaßen
formuliert:
"Meine Herren, als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen
Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem
Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach
meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich.
Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen
in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält.
Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft
gibt - es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile
zu erfinden - so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligenten
Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie.
Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche -
denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht -, sondern der
unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre!
Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem
Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen
nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue
ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle
Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott!
Damit kommt der Physiker, der sich mit der Materie zu befassen hat, vom Reiche
des Stoffes in das Reich des Geistes.
Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben
in die Hände der Philosophie."
zitiert aus dem Buch von Peter O. Schneider: "Gedanken altern
nicht", 3. Auflage 2010.
Das holographische Universum und der Mensch
als Hologramm Gottes
Ein Hologramm (erstmals 1947 von Denis Gabór beschrieben) ist eine
besondere Art eines optischen Speichersystems, bei dem auf einem
lichtempfindlichen Film lediglich Wellen- und Interferenzmuster
aufgenommen werden. Beleuchtet man dieses holographische Filmnegativ von
hinten mit einem Laserstrahl, so sieht man davor ein eingeschränkt
dreidimensionales Bild. Selbst wenn die Fotoplatte in kleinere Teile
zerbrochen wird, kann aus jedem dieser Teile das vollständige ganze Bild
rekonstruiert werden, allerdings viel unschärfer.
Dies bedeutet, dass das Ganze stets im Teil enthalten ist.
Der Begriff des „holographischen Weltbildes“ geht auf den
Neurochirurgen und Hirnforscher Karl H. Pribram (1971) und den Physiker
David Bohm (1950) zurück, die der Funktion des Gehirns und der
Betrachtung naturwissenschaftlicher Phänomene die Funktionsweise des
Hologramms zugrunde legten. So beschreibt Karl Pribram in seinem Werk 'Languages
of the Brain' (1971) die Funktionsweise des Gehirns analog der eines
Hologramms.
Der Begriff des holographischen Weltbildes wurde mittlerweile Teil
eines neuen Paradigmas in den Naturwissenschaften, und er wurde auch von
vielen Autoren der Transpersonalen Psychologie aufgegriffen (vgl. Talbot
1992, Wilber 1982). Mit Hilfe des holographischen Weltbildes können
nicht nur einige schwer erklärbare Phänomene der Gehirnforschung neu
interpretiert werden (z.B. Entstehung des Gedächtnisses und des inneren
Bildes von der Außenwelt), sondern auch paranormale Phänomene wie
Präkognition, Telepathie und Psychokinese scheinen plötzlich eine
physikalische Grundlage zu haben. In die transpersonale Psychiatrie sind
wesentliche Regeln des holographischen Weltbildes durch den
österreichischen Arzt Peter Weidinger
eingeführt worden.
Bei der Betrachtung des
holographischen Weltbildes löst sich die Begrenztheit von Raum und Zeit
auf, und die Getrenntheit aller Dinge erweist sich als Illusion. Diese
Erfahrung wird von spirituellen Traditionen als mystische Erfahrung
beschrieben. David Bohm (1950) spricht von der eingefalteten Ordnung
aller Dinge, dem Urgrund allen Seins und der expliziten Ordnung, wie die
Welt uns im Alltag entgegentritt. Das holographische Weltbild trägt auf
diese Weise zu einem Verständnis der transpersonalen Sichtweise bei,
indem es den Menschen als Teil eines größeren Ganzen beschreibt.
Die Vorstellung von der
Gottähnlichkeit des Menschen hat seinen Ursprung in dieser
holographischen Beziehung, und im
Matthäus-Evangelium hat Jesus mit genial einfachen Worten die holographische Beziehung der Menschen zu Gott als Urgrund allen Seins
sowie der Menschen zueinander beschrieben.
»Du sollst
den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und
von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere
aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten«
-
Matthäus 22, 37–40
Der Mensch kann Materie in Energie verwandeln (z.B. beim Feuer);
er kann sogar Atome spalten und die frei werdende Energie nutzen.
Andererseits
kann er auch Materie aus Energie herstellen - allerdings zur Zeit nur mit sehr
großem Energieaufwand und in kleinem Umfang
(z.B. im
CERN) -, und er kann Materie mit Licht bewegen (DIE
WELT vom 7. August 2009) - allerdings bisher nur in kleinem Umfang.
Die fünf Existenzebenen
Bei seinen philosophischen Überlegungen zur Struktur der Materie
setzte bereits
der griechische Philosoph
Plato (ca. 428 - 347 v. Chr.) einen qualitätslosen Grundstoff voraus, dem
die geometrischen Formen der regelmäßigen Körper aufgeprägt werden. Dabei können
Feuer, Luft und Wasser ineinander umgewandelt werden.
Die Sichtweise Platos kommt heute wieder in den Focus der
modernen Physik, indem sie als Grundstoff des Universums ein unstrukturiertes Feld,
das sog. "Nullpunkt-Feld", ansieht
(Lynne McTaggart:
"Das Nullpunkt-Feld - auf der Suche nach der kosmischen Urenergie", Arkana-Verlag,
2003).
Interessanterweise hat Plato den "platonischen
Körper" des Icosaeder (20-Flächner) dem Wasser und damit der
vitalenergetischen Ebene zugeordnet. Heute zeigt die
naturwissenschaftliche Forschung, dass die clusterförmige Anordnung der
Wassermoleküle einem Icosaeder entspricht (s.a. die Internetseite von
Martin Chaplin, LSBU, London). Eine gleiche Struktur
besitzt häufig auch das
Capsid, die Proteinhülle des Genoms von Viren. So ist auch die Erkenntnis Plato's
sehr erstaunlich, dass "Krankheiten entstehen können, wenn das Blut zu viele Icosaeder enthält".
Die folgende Tabelle zeigt die fünf unterschiedlichen Ebenen, auf
denen die Wesen der Erde existieren. Es ist faszinierend, wie diese Ebenen in der
Auffassung
Platos, der
tausende Jahre alten indischen Ayurveda und der modernen Naturheilkunde
übereinstimmen.
|
|
Ayurveda
|
Plato
|
Minera-lien
|
Pflanzen
|
Tiere
(höhere) |
Elemen-tar-wesen |
Mensch |
Engel |
|
Geistige
Ebene |
Raum /
Äther
|

Dodekaeder |
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|
Mentale
Ebene |
Luft
|

Oktaeder |
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|
Gefühls-
(astrale)
ebene |
Feuer
|

Tetraeder |
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|
|
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|
Vital-energeti-sche
Ebene |
Wasser
|

Icosaeder |
|
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|
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|
|
|
Materielle
Ebene |
Erde
|

Hexaeder |
|
|
|
|
|
|
Neben den Walartigen (Cetaceae) existiert nur der Mensch auf
allen Ebenen gleichzeitig, und nur er hat einen freien Willen. Demgegenüber
existieren die meisten Tiere als irdische Wesen nur bis zur emotionalen Ebene;
einen freien Willen besitzen sie nicht.
Der menschliche Körper ist gleichsam eine
'Antenne' für die einzelnen
Daseinsebenen, d.h. bestimmte Regionen des Körpers sind schwerpunktmäßig
bestimmten Daseinsebenen zugeordnet: das obere Drittel des Kopfes der
geistigen Ebene (Inspiration), die unteren zwei Drittel der mentalen Ebene
(Gedanken), vom Hals bis zum Bauchnabel der emotionalen Ebene (Gefühle), das
Becken überwiegend der vitalenergetischen Ebene (Niere, Blase, Geschlechtsorgane) und
der unterste Beckenabschnitt (Dickdarm, Rektum) und die Beine der
materiellen Ebene.
Der Körper lässt sich
somit in zwei
Abschnitte einteilen: einen „irdischen“ Teil, der die materielle und
vitalenergetische Ebene umfasst, und einen nicht-irdischen, „geistigen“ Teil, der die
mentale und geistige Ebene einschließt. Die Gefühlsebene verbindet diese
beiden Abschnitte und besitzt folglich Anteile von
beiden Abschnitten. Das Herz als Zentrum der menschlichen Existenz
auf der Erde stellt die Verbindung der geistigen Ebenen mit den
irdischen her.
Die irdischen Ebenen werden vorwiegend vom sog.
„Bauchhirn“ gesteuert, das auch das
zweite Gehirn genannt wird. Dieses Gehirn ist in die Wand des Darmes
eingebettet, und die moderne Medizin hat bei ihren Untersuchungen an
Tieren gefunden, dass das Bauchhirn in der Lage ist zu fühlen.
Da die meisten Tiere nur
bis zur emotionalen Ebene existieren, ist das Bauchhirn für sie das zentrale
Steuerungsorgan.
Die nicht-irdischen, geistigen Ebenen
werden vorwiegend vom Haupthirn im Bereich des Kopfes gesteuert. Da die
nicht-irdischen Ebenen den irdischen Ebenen hierarchisch übergeordnet sind,
ist das Gehirn das zentrale Steuerungsorgan des ganzen Menschen auf der
Erde.
Die moderne Hirnforschung zeigt, dass das
Kopfhirn ein selbstbezogenes System ist, das sich seine
Wirklichkeit selbst erzeugen kann und nur sich selbst dient (Gerhard
Roth, Univ.
Bremen: „Das Gehirn und seine Wirklichkeit“, Suhrkamp, 1997).
Daher besitzt der Mensch die schöpferische Fähigkeit, seine
Umgebung und seine Geschichte entsprechend seinem freien Willen aktiv zu
verändern und zu gestalten.
Nach der alten asiatischen Vorstellung wird alles, was materiell
existiert, durch die Energie auf der vitalenergetischen Existenzebene, der Ebene
des Wassers, definiert.
Diese Energie wird Qi genannt. Physikalische Materie
befindet sich an der Grenze zur Energie; gleichzeitig befindet sich Energie an
der Grenze zur Materie. Qi ist berührbar und gleichzeitig unberührbar; es
kennzeichnet Funktion, Prozess und Wandel.
Im lebenden Organismus ist Qi die Lebenskraft; es ist die Kraft
oder Energie, die die Harmonie kontrolliert und den Lebensprozess aktiviert und
aufrecht erhält.
Schaut man sich die Schöpfungsgeschichte in der Bibel an, so
findet man seltsamerweise eine ähnliche Sichtweise des Verhältnisses zwischen
Wasser und Materie
(Lutherbibel, 1900):
"Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und
der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht. Und
es ward Licht. Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von
der Finsternis, und nannte das Licht Tag, und die Finsternis Nacht. Da ward aus
Abend und Morgen der erste Tag. Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen
den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott
die Feste, und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste.
Und es geschah also. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und
Morgen der andre Tag. Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem
Himmel an besondere Örter, daß man das Trockne sehe. Und es geschah also. Und
Gott nannte das Trockne Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und
Gott sah, daß es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und
Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art
Frucht trage, und habe seinen eignen Samen bei ihm selbst, auf Erden. Und es
geschah also. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein
jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen, und ihren eignen
Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, daß
es gut war."
Weil der Mensch ein Hologramm Gottes ist, ist
auch er zu schöpferischen Tätigkeiten befähigt. Dies bedeutet, dass auch der
Mensch Materie formen und umwandeln kann und dass er in der Lage ist, die
Energien auf den einzelnen Existenzebenen zu modulieren. Besonders interessant
ist in diesem Zusammenhang die Modulation des Qi, der Energie auf der
vitalenergetischen Ebene, durch den Menschen.
Wechselwirkungen zwischen Geist und Materie -
das Wesen der Homöopathie
Die Homöopathie ist eine umstrittene, weit verbreitete
naturheilkundliche Therapiemethode, die der deutsche Arzt Samuel Hahnemann um
1800 begründet hat. Als Naturheilkunde werden alle Therapieverfahren bezeichnet,
die nicht der sog. "Universitätsmedizin" zugerechnet werden.
Der wichtigste und namengebende Grundsatz der Homöopathie ist das
von Hahnemann formulierte Ähnlichkeitsprinzip: „Gleiches werde durch Gleiches
geheilt“ (similia similibus curentur). Das entscheidende Auswahlkriterium
für ein homöopathisches Arzneimittel ist demnach, dass es an Gesunden ähnliche
Symptome hervorrufen kann wie diejenigen, an denen der Kranke leidet (siehe
hierzu auch die Seite "Homöopathie
- eine Erklärung aus naturheilkundlicher und naturwissenschaftlicher Sicht").
Homöopathische Arzneimittel werden in besonders zubereiteter,
"potenzierter" Form verabreicht. Bei dem originalen Herstellungsverfahren wird
die Arzneisubstanz mit der Hand schrittweise mit Wasser oder Alkohol
verschüttelt oder mit Milchzucker in einem Mörser verrieben. Die
Ausgangssubstanz wird dabei häufig so extrem verdünnt, dass der Ausgangsstoff
mit chemischen oder physikalischen Mitteln nicht mehr nachweisbar ist.
Nach Ansicht der Homöopathie wird durch dieses besondere
Zubereitungsverfahren die erwünschte Arzneimittelwirkung verstärkt.
Ein Hauptkritikpunkt der konventionellen Medizin an der
Homöopathie ist, dass es für eine Wirkung extrem kleiner Substanzgaben keine
Anhaltspunkte gibt. Sogenannte Hochpotenzen (also Potenzen über der D23, die
über die sog. "Loschmidt'sche
Zahl" verdünnt wurden) enthalten rechnerisch überhaupt keinen Wirkstoff
mehr. Die von vielen Homöopathen angenommene selektive Steigerung erwünschter
Arzneimittelwirkungen durch das Potenzierungsverfahren widerspreche somit
naturwissenschaftlichen Erkenntnissen.
Außerdem zeigen die den heutigen wissenschaftlichen Anforderungen
genügenden Studien in der Gesamtbetrachtung, dass die untersuchten
homöopathischen Behandlungen keine über den Placebo-Effekt hinausgehende
medizinische Wirksamkeit haben.
Diese Kritik ist nach dem heutigen Wissensstand vielleicht
berechtigt, nach den bisher beschriebenen Sachverhalten jedoch wenig
stichhaltig.
Die Homöopathie wirkt nämlich auch bei
Tieren und Pflanzen. So wurde kürzlich der fördernde Einfluss
einer
homöopathisch hoch-potenzierten Arsentrioxid-Lösung (D45) auf das Wachstum von
Weizenkeimlingen nachgewiesen, die vorher mit derselben Substanz subletal geschädigt worden
waren (Brizzi
et al., 2005). Die einfach verdünnte, nicht-potenzierte Vergleichslösung
zeigte diesen Effekt dagegen nicht.
Brizzi et al. gingen noch einen Schritt
weiter, indem sie Wasser ohne Wirkstoff homöopathisch potenzierten und
untersuchten. Ein solches Wasser hatte in der Potenz D45 einen statistisch signifikanten
stimulierenden Einfluss auf das Wachstum von
Weizenkeimlingen, die vorher mit Arsentrioxid subletal geschädigt worden waren.
Ein Beispiel einer direkten Modulation der Materie im
lebenden Organismus durch den menschlichen Geist wurde in dem Artikel „Gedanken lassen Muskeln wachsen“ in
der britischen Zeitschrift New Scientist Nr. 11, 2001, beschrieben (nach
Spiegel-Online; Originalartikel:
Ranganathan et al., 2004).
Danach haben Forscher der Cleveland Clinic
Foundation in Ohio, U.S.A., gezeigt, dass durch Mentaltraining Armmuskeln
wachsen können. Hierbei wurden zehn Untersuchungspersonen im Alter zwischen 20
und 35 Jahren veranlasst, sich im Geiste fünfmal pro Woche die Anspannung eines
Bizepsmuskels mit möglichst großer Konzentration vorzustellen. Die Forscher
überwachten, dass die Probanden ihre Armmuskeln nicht versehentlich tatsächlich
anspannten. Bereits nach 14 Tagen war der Muskel in der Versuchsgruppe um 13,5 %
gewachsen; die Kontrollgruppe, die nicht an dem Mentaltraining teilnahm, zeigte
diesen Effekt nicht. Der Gewinn an Muskelstärke blieb noch bis zu drei Monate
nach dem Mentaltraining bestehen.
Bereits vor 150 Jahren
stellte Samuel Hahnemann im §9
seines "Organon der Heilkunst" über die Lebenskraft fest:
"Im gesunden Zustande des Menschen waltet die geistartige, als Dynamis
den materiellen Körper (Organism) belebende Lebenskraft (Autocratie)
unumschränkt und hält alle seine Theile in bewunderungswürdig
harmonischem Lebensgange in Gefühlen und Thätigkeiten, so daß unser
inwohnende, vernünftige Geist sich dieses lebendigen, gesunden Werkzeugs
frei zu dem höhern Zwecke unsers Daseins bedienen kann."
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