Fälschungssichere Pferdepässe

17. September 2014

EU-weit strengere Regeln gegen Missbrauch.

(aid) – Der jüngste Pferdefleischskandal kam auf, weil Lebensmittel, in denen “Rind” verarbeitet worden sein sollte tatsächlich aber “Pferd” enthielten. Aber es gibt nicht nur Menschen, die es ablehnen, Pferdefleisch zu essen; Pferdefleisch wird durchaus auch für den menschlichen Verzehr in den Handel gebracht – und offenbar auch konsumiert.

Haben solche Pferde vor ihrer Schlachtung jedoch ihr Leben als Sport- oder Freizeitpferd verbracht, ist es sehr wahrscheinlich, dass innerhalb dieser Lebenszeit auch Krankheiten medikamentös behandelt wurden. Deshalb schreibt der Gesetzgeber vor, dass sich Pferdehalter entscheiden müssen, ob das Pferd später als Schlachttier für den menschlichen Verzehr verwendet werden kann. Dann nämlich ist die Behandlung von Krankheiten mit bestimmten Medikamenten ausgeschlossen. Möchte der Halter diese Medikamente dennoch einsetzen, muss das im Pferdepass entsprechend vermerkt werden.

Dieses Dokument muss seit Juli 2009 jedes Pferd, Pony und jeder Esel “besitzen”. Es dient auch als “Krankenakte”, in der jede Behandlung oder Impfungen eingetragen werden. Ein Schlachtpferd kann aufgrund seiner Verwendbarkeit für den menschlichen Verzehr einen höheren Preis erzielen als eines, bei dem diese Vermarktungsoption aufgrund der Medikamentengabe nicht mehr besteht. Darin liegt eine mögliche Versuchung zum Missbrauch.

Die Mitgliedstaaten der EU haben deshalb nun einen Vorschlag der EU-Kommission unterstützt, die Verordnung zur Identifizierung von Pferden zu überarbeiten. Es soll damit EU-weit ein verlässlicheres und sichereres System geschaffen werden, um zu verhindern, dass über Betrug oder Verwechslung Pferdefleisch für den menschlichen Verzehr in den Handel kommt, das hierfür nicht vorgesehen ist. Dazu soll u. a. durch technische Sicherheitsmaßnahmen erreicht werden, dass die Pässe fälschungssicherer werden.

Alle nach dem 1. Juli 2009 geborenen Pferde müssen EU-weit mit einem Mikrochip ausgestattet werden und alle Mitgliedstaaten müssen eine zentrale Datenbank einrichten, sofern noch nicht vorhanden. In Deutschland sind die Zuchtverbände befugt, Pferdepässe auszustellen. Alle Pass- und Mikrochipdaten werden in einer zentralen Datenbank bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) hinterlegt. Eine solche Datenbank soll nun auch in allen anderen EU-Mitgliedsländern dazu beitragen, die Ausstellung von Pässen durch die verschiedenen Stellen besser kontrollieren zu können. Die neue Verordnung wird ab dem 1. Januar 2016 gelten. Mitgliedstaaten ohne zentrale Datenbank haben dann noch ein halbes Jahr Zeit, eine solche einzurichten.

Quelle: http://www.aid.de/

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Entstehung des Sättigungsgefühls geklärt

5. September 2014

Oleoylethanolamid als Transmitter maßgeblich beteiligt.

Rom (pte002) – Wissenschaftler des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto di Bioliogia Cellulare e Neurobiologia http://www.ibcn.cnr.it und der Università di Firenze http://www.unfi.it haben den Mechanismus aufgedeckt, mit dem das menschliche Gehirn vom Magen ausgehende Signale empfängt und das Sättigungsgefühl auf den Körper übertragt.

Hinderung am Weiteressen

“Wir haben festgestellt, dass das im Magen während einer Mahlzeit entstehende Sättigungsgefühl von einem bestimmten Lipid ausgeht”, erklärt Projektleiterin Maria Beatrice Passani. Es handle sich um das Oleoylethanolamid, das spezifische Gehirnregionen aktiviert, die Histamin als Neurotransmitter verwenden und am Weiteressen hindern.

Im Verlauf der Labortests hat sich den Wissenschaftlern zufolge erstmalig gezeigt, dass die anorektische Wirkung des Oleoyletahnolamid bei Tieren drastisch zurückgeht, wenn die Fähigkeit zur Produktion von Histamin fehlt oder die neuronalen Histaminreserven infolge eines Inhibitors vorübergehend nicht mehr verfügbar sind.

Basis für neue Appetitzügler

“Uns ist es gelungen, die Art der beteiligten Neurotransmitter und die Vorgänge zu ermitteln, mit deren Hilfe die am Hypothalamus angesiedelten Neuronen die vom OEA erzeugte Information über den jeweiligen Sättigungszustand weitergeben”, so Passani. Dank dieser beim Essverhalten entscheidenden Erkenntnisse eröffneten sich jetzt neue Wege zur Entwicklung von Appetitzüglern und Histamin bildenden Pharmaka, mit denen Fettsucht und Übergewicht besser bekämpft werden können.

Die multidisziplinäre Untersuchung war in direkter Zusammenarbeit mit dem Dipartimento di Fisiologia e Farmacologia der Università La Sapienza http://uniroma1.it in Rom durchgeführt worden. Einzelheiten wurden im Magazin “Proceedings of the National Academy of Sciences” http://pnas.org unter dem Titel “Satiety factor oleoylethanolamide recruits the brain histaminergic system to inhibit food intake” veröffentlicht.

Quelle: pressetext.com

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Mangel an Vitamin D erhöht Demenzrisiko deutlich

7. August 2014

1.650 Personen über 65 Jahren untersucht – Jeder Fünfte ist betroffen.

Devon (pte018) – Ältere Menschen, die an einem schweren Mangel an Vitamin D leiden, verfügen über ein erhöhtes Demenzrisiko. Das hat eine neue Studie unter der Leitung von David Llewellyn von der University of Exeter Medical School http://medicine.exeter.ac.uk ergeben. Die Forscher haben die Daten von rund 1.650 Personen über 65 Jahren analysiert. Allein in Großbritannien leben derzeit rund 800.000 Menschen mit Demenz. Diese Zahl soll bis 2021 auf eine Mio. ansteigen. Details wurden im Fachmagazin “Neurology” http://neurology.org veröffentlicht.

Abhängigkeit von anderen Quellen

Vitamin D wird über die Nahrung aufgenommen und ist vor allem in fettreichem Fisch enthalten. Neben Nahrungsergänzungsmitteln ist vor allem der Kontakt der Haut mit Sonnenlicht von großer Bedeutung. Die Haut älterer Menschen kann bei der Umwandlung von Sonnenlicht in Vitamin D weniger leistungsfähig sein. Damit wird ein Vitaminmangel wahrscheinlicher und die Abhängigkeit von anderen Quellen größer.

Die Teilnehmer wurden sechs Jahre lang begleitet. Zu Beginn litt niemand an Erkrankungen wie Demenz oder Herz-Kreislauf-Störungen. Keiner der Probanden hatte zu diesem Zeitpunkt einen Schlaganfall erlitten. Am Ende der Studie zeigte sich, dass bei den 1.169 Personen mit guten Vitamin-D-Werten die Wahrscheinlichkeit einer Demenzerkrankung bei eins zu zehn lag. 70 Personen litten unter einem schweren Vitaminmangel. Ihr Risiko lag bei eins zu fünf.

Nahrungsergänzungsmittel nehmen

Die Experten erwarteten einen Konnex zwischen niedrigen Vitaminwerten und Demenz sowie Alzheimer. “Wir haben nachgewiesen, dass die Verbindung doppelt so stark war wie erwartet”, so Llewellyn. Weitere Studien sind laut dem Forscher nötig, um herauszufinden, ob das Essen von Nahrungsmitteln mit viel Vitamin D oder die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln das Einsetzen einer Erkrankung verzögern oder gar verhindern kann. “Diese Ergebnisse zeigen nicht, dass geringe Vitamin D-Werte eine Demenz verursachen können.”

Quelle: pressetext.com

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Homöopathie-Umfrage 2014: Jeder zweite Erwachsene hat schon einmal homöopathische Mittel verwendet

15. Juli 2014

Karlsruhe (humannews) – Ergebnisse einer repräsentativen forsa*-Umfrage zeigen, dass Homöopathie für die Hälfte aller Deutschen ein wichtiges Thema ist. Zudem wird eine differenzierte Sichtweise zu verschiedenen Themen offenbar. Die Umfrage wurde von der Deutschen Homöopathie-Union, DHU, in Auftrag gegeben.

60 Prozent der Frauen verwenden Homöopathie – 81 Prozent sind damit zufrieden

Die DHU als größter deutscher Hersteller von Homöopathika will regelmäßig wissen, wie das Thema in der Bevölkerung gesehen wird. Die im März beauftragte forsa-Umfrage unter 1.000 erwachsenen Deutschen zeigt, dass 48 Prozent der erwachsenen Deutschen ab 18 Jahren schon homöopathische Mittel verwendet haben, darunter 60 Prozent der Frauen. Bei Befragten mit Abitur oder Studium sind es 63 Prozent. Zufrieden bis sehr zufrieden sind 76 Prozent der Homöopathie-Verwender; bei weiblichen Verwendern sind es sogar 81 Prozent.

Befragt nach Bekanntheit der 10 gängigsten Mittel führt Arnica mit 82 Prozent, gefolgt von Belladonna mit 57 Prozent und Calendula mit 55 Prozent. Das Schlusslicht bildet Hekla Lava mit 6 Prozent.

Interessanterweise sind die Unterschiede bei der Bekanntheit der Inhaltsstoffe zwischen den Geschlechtern nicht so groß. Bei Arnica sind es 87 Prozent (Frauen) zu 74 Prozent (Männer). Bei Hekla Lava sind es für beide Geschlechter 6 Prozent.

Zwei Drittel halten Medienkritik für überzogen

Auch kritische Berichte zur Homöopathie in den Medien waren Thema der forsa-Befragung. Die Kritik wird von gut der Hälfte aller Deutschen, 51 Prozent, als hilfreich gesehen für Menschen, die noch keine Erfahrung mit der Homöopathie haben. Als sachlich empfinden die Kritik nur jeweils etwa ein Drittel der Deutschen, gleich ob insgesamt oder Homöopathie-Verwender: beide je 37 Prozent. Für überzogen halten die Kritik 60 Prozent der Deutschen insgesamt und 69 Prozent der Homöopathie-Verwender.

Erfahrung wichtiger als Studien

Erstmals hat forsa die Homöopathie-Verwender gefragt, wie wichtig ihnen Wirksamkeitsstudien im Vergleich zu ihrer Erfahrung sind. 69 Prozent reicht ihre Erfahrung. 27 Prozent meinen, dass auch Studien sein müssten. Bei Verwenderinnen steigt der Wert noch einmal auf 72 Prozent bzw. sinkt auf 24 Prozent.

Tradition kommt im Osten besser an

Die DHU setzt bei der Herstellung ihrer Arzneimittel auf Tradition. Das Ergebnis offenbart einen interessanten Ost-West-Unterschied. So finden es 56 Prozent der Westdeutschen wichtig, dass die DHU ihre Heilpflanzen selbst anbaut. Im Osten sind es 67 Prozent.

Auch die Verschüttelung per Hand nach dem Vorbild Samuel Hahnemanns kommt im Osten besser an. Hier finden es 45 Prozent wichtig. Im Westen sind es 31 Prozent. West wie Ost hält es mit 66 bzw. 62 Prozent aber für bedeutsam, dass die weißen Kügelchen in kleinen Glasflaschen auf den Markt kommen und nicht etwa in Plastikgefäßen.

Mit 77 Prozent halten es die Ostdeutschen allerdings für ganz besonders wichtig, dass die Hersteller homöopathischer Arzneimittel anders auftreten als die chemische Konkurrenz, z. B. in der Werbung. Im Westen sind es immerhin noch 45 Prozent.

*forsa: Meinungen zur Homöopathie / Politik- und Sozialforschung GmbH, Berlin

Quelle: humannews

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Stillende Mütter haben ein vermindertes Risiko für Typ-2-Diabetes

5. Mai 2014

Potsdam-Rehbrücke – Wie Daten der Potsdamer EPIC*-Studie zeigen, haben Frauen, die gestillt haben, im Vergleich zu Frauen, die nicht gestillt haben, ein um ca. 40 Prozent verringertes Risiko, an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken. In der Studie durchgeführte Biomarker-Analysen weisen zudem darauf hin, dass eine lange Stillzeit mit einem langfristig verbesserten Stoffwechselprofil der Mutter einhergeht. Die Wissenschaftler um Susanne Jäger und Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) publizierten ihre Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift Diabetologia (S. Jäger et al. 2014; DOI 10.1007/s00125-014-3247-3).

An der Studie waren neben Wissenschaftlern des DIfE und des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen des Helmholtz Zentrums München an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen − beide Verbundpartner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung e. V. (DZD) − auch Forscher des Robert Koch-Instituts und der Charité in Berlin beteiligt.

In der vorliegenden Untersuchung werteten die Forscher die Daten von 1.262 Müttern aus, die sie im Rahmen der Potsdamer Langzeit-Beobachtungsstudie zwischen 1994 und 2005 erhoben hatten. Die Daten zur Stilldauer und zum Lebensstil erfassten die Epidemiologen mit Hilfe von Fragebögen. Zudem entnahmen sie zu Studienbeginn Blutproben und ermittelten die Körpermaße der Studienteilnehmerinnen durch direkte Messungen. Die Blutproben untersuchten sie hinsichtlich verschiedener Biomarker, die Rückschlüsse auf den Fett-, den Leber- und den Zuckerstoffwechsel sowie Entzündungsprozesse im Körper geben. Ziel war es, hierdurch Informationen über Stoffwechsel-Mechanismen zu erhalten, die dem beobachteten Zusammenhang zwischen Stillen und Typ-2-Diabetes zugrunde liegen.

Wie die Forscher beobachteten, ist Stillen mit einem verminderten Risiko der Mutter für Typ-2-Diabetes verbunden und dies unabhängig vom sozialen Status und dem Lebensstil. Der zu Beginn der Studie ermittelte Body-Mass-Index** der Frauen, im Durchschnitt 20 Jahre nach der Geburt des letzten Kindes erhoben, konnte die beobachtete Risikobeziehung nach den vorliegenden Studiendaten nur zum Teil erklären. Die Biomarker-Analysen deuten darauf hin, dass längere Stillzeiten neben einem günstigen Einfluss auf das Körpergewicht auch mit einem verbesserten Stoffwechselprofil verbunden sind. So hatten Frauen, die lange gestillt haben, im Schnitt niedrigere Blutfettwerte und höhere Adiponectin-Spiegel. Adiponectin ist ein vom Fettgewebe freigesetztes Hormon, das sich günstig auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel auswirkt, indem es beispielsweise die Insulinempfindlichkeit der Körperzellen verbessert.

„Dieses spräche dafür, dass Stillen sowohl das Körpergewicht als auch die Stoffwechsellage des Körpers verbessert, die wiederum das Risiko der stillenden Mütter für Typ-2-Diabetes verringert. Befunde anderer Untersuchungen stützen unsere Studienergebnisse“, sagt Matthias Schulze, der die Untersuchung leitete. „Stillen ist also nicht nur gut für die Kinder, auch die Mütter profitieren davon“, ergänzt Susanne Jäger, Erstautorin der Studie.

Literatur: Susanne Jäger, Simone Jacobs, Janine Kröger, Andreas Fritsche, Anja Schienkiewitz, Diana Rubin, Heiner Boeing and Matthias B. Schulze: Breast-feeding and maternal risk of type 2 diabetes: a prospective study and meta-analysis. Diabetologia 2014; DOI 10.1007/s00125-014-3247-3

Hintergrundinformationen:

* EPIC: European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition. Die EPIC-Studie ist eine prospektive Studie, die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes untersucht. An der EPIC-Studie sind 23 administrative Zentren in zehn europäischen Ländern mit insgesamt 519.000 Studienteilnehmern im Erwachsenenalter beteiligt. Die Potsdamer EPIC-Studie ist mit mehr als 27.000 Teilnehmern ein Teil der EPIC-Studie.

** Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein Wert, um das Körpergewicht eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße zu bewerten. Die Formel für den BMI lautet: BMI = Körpergewicht in kg/(Körperlänge in m)2

Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung, Potsdam-Rehbrücke (DIfE)

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Ernährung der Mutter vor der Geburt beeinflusst DNA des Kindes

2. Mai 2014

Epigenetische Auswirkungen erstmals beim Menschen nachgewiesen.

London/Houston (pte001) – Die Ernährung einer Mutter rund um den Zeitpunkt der Empfängnis kann die DNA ihres Kindes auf Dauer beeinflussen, wie die London School of Hygiene & Tropical Medicine in Kooperation mit dem Baylor College of Medicine http://bcm.edu ermittelt hat. Experimente hatten nachgewiesen, dass die Ernährung während der Schwangerschaft Gene aktivieren oder deaktivieren kann. Die Ergebnisse sind die ersten Beweise dafür, dass der Vorgang auch beim Menschen stattfindet.

Frauen zur Regen- und Trockenzeit begleitet

Die Forscher begleiteten Frauen in ländlichen Gebieten in Gambia. Dort ist das Klima in den verschiedenen Jahreszeiten sehr unterschiedlich. Die Folge sind große Unterschiede in der Ernährung zwischen trockenen und regenreichen Perioden. Das Team begleitete 84 Frauen, die auf dem Höhepunkt der Regenzeit schwanger wurden. Auch analysiert wurde ungefähr die gleiche Anzahl von Frauen, die auf dem Höhepunkt der Trockenperiode schwanger wurden. Das Team ermittelte die Nährstoffgehalte im Blut der Mütter und untersuchte die DNA der Kinder im Zeitraum von zwei bis acht Monaten nach der Geburt.

Laut dem leitenden Wissenschaftler Branwen Hennig von der London School of Hygiene & Tropical Medicine http://www.lshtm.ac.uk ist diese Studie der erste Nachweis beim Menschen, dass die Ernährung der Mutter zum Zeitpunkt der Empfängnis die Gene des Kindes dauerhaft verändern kann. Hennig zufolge spielt die Ernährung vor der Empfängnis und am Anfang der Schwangerschaft eine wichtige Rolle und kann Auswirkungen auf die Gesundheit der nächsten Generationen haben. “Frauen sollten sich daher vor der Empfängnis und während der Schwangerschaft ausgewogen ernähren.”

Ernährungsbedingte Veränderungen der DNA

Experimente mit Mäusen haben gezeigt, dass die Ernährung während der Trächtigkeit lebenslange Folgen auf die Nachkommen haben kann. Zum Beispiel wird die Farbe einer Maus durch die Ernährung des Muttertieres beeinflusst. Bei diesen epigenetischen Auswirkungen handelt es sich um Veränderungen der DNA, die Gene aktivieren und wieder deaktivieren.

Eine derartige Veränderung steht mit dem Anhängen von Bereichen der DNA an Methylgruppen in Zusammenhang. Kinder, die in der Regenzeit gezeugt wurden, verfügten konsistent über höhere Werte der Methylgruppen bei allen sechs untersuchten Genen. Sie hingen mit verschiedenen Nährstoffgehalten im Blut der Mutter zusammen.

Robert Waterland vom Baylor College of Medicine zufolge ist damit nachgewiesen, dass die Ernährung der Mutter epigenetische Auswirkungen haben kann. “Sie kann permanente Spuren im Genom des Kindes und allen Zellen des Körpers hinterlassen.” Laut Mitautor Andrew Prentice von der London School of Hygiene & Tropical Medicine ist es das Ziel der Wisssenschaftler, eine optimale Ernährung für zukünftige Mütter zu definieren, die Defekte im Methylierungsprozess verhindern kann.

Quelle: pressetext.com

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Lebensweise bestimmt Darmflora

16. April 2014

Ein internationales Forscherteam analysiert erstmals Darmbakterien heute lebender Jäger und Sammler.

Die Darmflora beeinflusst zahlreiche Aspekte der Gesundheit und Nährstoffaufnahme beim Menschen, doch bisher konzentrierte sich die Forschung hauptsächlich auf „westliche“ Bevölkerungsgruppen. Ein internationales Forscherteam, dem auch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig angehören, hat nun erstmals die Darmflora einer modernen Jäger- und Sammlergesellschaft, der in Tansania lebenden Hadza, untersucht.

Dabei fanden die Forscher heraus, dass sich das Mikrobenprofil der Hadza von denen aller anderen bisher untersuchten Menschengruppen unterscheidet. Die Bakterien im Verdauungstrakt der Hadza spielen also möglicherweise eine entscheidende Rolle bei der Anpassung an ihre spezielle Ernährungs- und Lebensweise. Die Studie zeigt auch, wie die Darmflora bereits unseren Vorfahren dabei geholfen haben könnte, sich an die Lebensbedingungen während der Steinzeit anzupassen und zu überleben.

Bakterienpopulationen entwickelten sich gemeinsam mit dem Menschen über mehrere Millionen Jahre hinweg und halfen ihm dabei, sich an neue Umweltbedingungen und Nahrungsmittel anzupassen. Aus Studien zu den in Tansania lebenden Hadza können Wissenschaftler lernen, wie Menschen als Jäger und Sammler im selben Lebensraum und mit ähnlichen Nahrungsmitteln wie unsere Vorfahren in der Steinzeit überleben.

Unter der Leitung von Stephanie Schnorr und Amanda Henry vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig verglich ein interdisziplinäres Forscherteam Mikroorganismen aus dem Verdauungstrakt der Hadza mit denen von Italienern, die in einem städtischen Umfeld leben und die „westliche Bevölkerung“ repräsentieren. Das Ergebnis, welches kürzlich in Nature Communications veröffentlicht wurde, zeigt dass die Hadza im Vergleich zu den Italienern eine vielfältigere Darmflora, also mehr Bakterienarten, besitzen.

„Das ist für die menschliche Gesundheit äußerst relevant“, sagt Stephanie Schnorr. „Einige vor allem in Industrienationen vorkommende Krankheiten, wie zum Beispiel das Reizdarmsyndrom, Darmkrebs, Adipositas, Diabetes Typ 2, Morbus Crohn und andere, stehen in Verbindung mit der Verringerung der Diversität der mikrobiellen Darmflora.“
Die Darmbesiedlung ist sehr gut an die Verdauung unverdaulicher Fasern aus einer pflanzenreichen Kost angepasst und hilft den Hadza möglicherweise dabei, den faserreichen Nahrungsmitteln mehr Energie zu entnehmen.

Überraschenderweise haben die Forscher festgestellt, dass es bei den Hadza-Männern und -Frauen hinsichtlich der Art und Anzahl ihrer Darmbakterien erhebliche Unterschiede gibt. Dies wurde bisher bei keiner anderen menschlichen Bevölkerungsgruppe beobachtet. Während die Hadza-Männer Wild jagen und Honig sammeln, übernehmen die Frauen das Sammeln von Knollen und anderen pflanzlichen Nahrungsmitteln. Obwohl sie diese dann miteinander teilen, isst jedes Geschlecht ein wenig mehr von der selbst beschafften Nahrung.
„Die Unterschiede in der Darmflora der Geschlechter reflektieren diese geschlechtsspezifische Arbeitsteilung“, sagt Stephanie Schnorr. „Die Hadza-Frauen verfügen offensichtlich über mehr Bakterien zur Verarbeitung faserreicher pflanzlicher Nahrung, was sich direkt auf ihre Fruchtbarkeit und ihren Fortpflanzungserfolg auswirkt.“ Diese Befunde zeigen, welche Schlüsselrolle die Darmbesiedlung im Laufe der menschlichen Evolution gespielt hat, wenn es um die Anpassung an verschiedene Ernährungsweisen ging.

Die Zusammensetzung der mikrobiellen Flora im Verdauungstrakt der Hadza ist einzigartig. Sie enthält eine große Anzahl an Bakterien, wie Treponema, die in der „westlichen” Bevölkerung oft als Anzeichen für Krankheiten gedeutet werden. Andere Bakterien, wie Bifidobacterium, die in der „westlichen“ Bevölkerung als „gesund“ gelten, sind bei den Hadza vermindert. Dennoch treten bei den Hadza kaum durch ein Ungleichgewicht der Darmbakterien verursachte Autoimmunkrankheiten auf.

Unser Verständnis von „gesunden“ und „ungesunden“ Bakterien muss daher neu definiert werden, weil diese Unterscheidungen davon abhängen, in welcher Umwelt wir leben. Die genetische Vielfalt der Bakterien ist dabei möglicherweise das wichtigste Kriterium für eine gesunde und stabile Darmflora.
„Die Mikroorganismen, die uns besiedeln sind unsere ‚alten Freunde‘, die uns bei der Anpassung an verschiedene Lebensweisen und Umweltbedingungen unterstützen“, sagt Amanda Henry, die die Max-Planck-Forschungsgruppe für Pflanzliche Nahrungsstoffe und Nahrungsökologie von Homininen leitet. „Unsere Untersuchung der Darmflora der Hadza erweitert unser Wissen darüber, wie Mensch und Mikroorganismus sich an das Leben in der Savanne angepasst haben. Darüber hinaus zeigt sie, wie Darmbakterien unseren Vorfahren möglicherweise dabei geholfen haben, sich an die Lebensbedingungen während der Steinzeit anzupassen und zu überleben.“

Originalpublikation: Stephanie L. Schnorr, Marco Candela, Simone Rampelli, Manuela Centanni, Clarissa Consolandi, Giulia Basaglia, Silvia Turroni, Elena Biagi, Clelia Peano, Marco Severgnini, Jessica Fiori, Roberto Gotti, Gianluca De Bellis, Donata Luiselli, Patrizia Brigidi, Audax Mabulla, Frank Marlowe, Amanda G. Henry & Alyssa N. Crittenden Gut microbiome of the Hadza hunter-gatherers Nature Communications, 15. April 2014, Doi: 10.1038/ncomms4654

Quelle: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

siehe hierzu auch den Beitrag “Das Bauchhirn bei Menschen und Tieren“.

Jakobskreuzkraut – Aussamen verhindern

16. April 2014

(aid) – In Deutschland gibt es ca. 25 von weltweit rund 1.200 vorkommenden Arten von Kreuzkraut, die alle mehr oder weniger stark giftig sind – nicht nur, aber auch für Pferde. Das Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea) zählt dabei zu den giftigsten Vertretern seiner Art.

Die auch Jakobs-Greiskraut, Spinnenkraut, Krötenkraut oder Zehrkraut genannte Pflanze beginnt im Frühjahr mit dem Wachstum. Bei Jungpflanzen im Rosettenstadium und bei starker Verbreitung ist besondere Vorsicht geboten, denn die juvenile Pflanze ist am giftigsten: Die Triebe enthalten in den ersten sechs bis sieben Wochen noch keine Bitter- und Geruchsstoffe, entfalten aber schon eine toxische Wirkung.

Die zweijährige Pflanze kann zwischen 30 und 120 cm hoch werden, bei einzelnen Beständen sind auch schon bis zu 180 cm gemessen worden. Sie blüht erst im zweiten Vegetationsjahr in der Zeit zwischen Juni und September. Die Blüten sind gelb und weisen 15 bis 20 mm breite Körbchen auf. Die Blattformen variieren in verschiedenen Wachstumsstadien von rundlich glatt bis stark gefiedert und kraus. Zerriebene Blätter riechen unangenehm. Jede Pflanze kann bis zu 150.000 flugfähiger Samen produzieren, die mit dem Wind oder durch den Einsatz landwirtschaftlicher Maschinen verbreitet werden. Der Samen ist 15 bis 20 Jahre im Boden haltbar und damit auch keimfähig. Die komplette Pflanze ist stark giftig, wobei die Blüten die höchste Konzentration an Alkaloiden aufweisen.

Sie entwickelt auch im an- und im getrockneten sowie im welken Zustand noch ihre toxische Wirkung. Somit sind die Giftstoffe des Jakobskreuzkrauts auch im Heu und in Silage wirksam. Vor allem auf Pferdeweiden kann das Unkraut zum Problem werden, wenn diese nicht ausreichend gepflegt werden. Es gilt vor allem, die Samenbildung zu verhindern. Die Flächen müssen spätestens zu Blühbeginn gemäht werden. Das gilt auch für die Nachmahd. Einzelne Pflanzen können noch ausgerissen oder ausgestochen werden, wobei Handschuhe getragen werden sollten. Bei flächenhaftem Auftreten kann eine zweimalige Schnittnutzung vor der jeweiligen Blüte die Verbreitung verringern.

Die letale Dosis von Jakobskreuzkraut liegt bei Pferden zwischen 40 und 80 Gramm Frischgewicht je Kilogramm Körpergewicht. Die Symptome beim Pferd sind vielfältig und beginnen nicht selten mit einer nachlassenden Kondition sowie einem Gewichtsverlust aufgrund von Futterverweigerung. Häufiges Gähnen, zielloses Wandern (walking disease) sowie unkoordinierte Bewegungen sind weitere Anzeichen. Als charakteristisch gelten auch eine Gelbfärbung der Lidbindehäute, eine sich entwickelnde Blindheit sowie eine schwere Störung des Bewusstseins (hepatisches Koma). Bei akuten Vergiftungen kann der Tod innerhalb weniger Tage, bei der Aufnahme kleinerer Mengen über einen langen Zeitraum hinweg erst nach Wochen oder Monaten aufgrund der akkumulierenden Giftwirkung eintreten. Eine Behandlung der Tiere bei akuter oder chronischer Vergiftung ist meist aussichtslos.

Quelle: www.aid.de

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Neues zur Tuberkulose in Deutschland – Welttuberkulosetag 2014 im RKI

17. März 2014

Die Zahl der Tuberkulosen sinkt kaum noch, bei multiresistenten Erkrankungen steigen die Fallzahlen sogar geringfügig. Das zeigt der aktuelle jährliche Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose für 2012, mit dem das Robert Koch-Institut (RKI) die Situation in Deutschland umfassend darstellt. „Die gemeinsamen Anstrengungen in der frühen Erkennung und Prävention von der Tuberkulose müssen daher intensiviert werden“, sagt Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts, anlässlich des Welttuberkulosetages am 24. März. „Der öffentliche Gesundheitsdienst braucht für die erforderlichen Maßnahmen auch ausreichende Ressourcen“, unterstreicht Burger.

Für das Jahr 2012 wurden dem Robert Koch-Institut insgesamt 4.220 Tuberkulosen übermittelt (4.317 im Jahr 2011). Damit sinken die Fallzahlen bereits das vierte Jahr in Folge kaum noch. Zuvor waren die Erkrankungszahlen jedes Jahr deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2012 starben 146 Patienten an der Tuberkulose (144 im Jahr 2011). Die Zahl der Tuberkulosen bei Kindern, die seit 2009 kontinuierlich angestiegen waren, blieb 2012 mit 178 Fällen unverändert gegenüber 2011. Aufgrund ihrer besonderen Empfänglichkeit und der Gefahr besonders schwerer Verläufe, sowie auch als Indikator für bestehende Infektionsketten bedarf diese Gruppe aber weiterhin einer ganz besonderen Aufmerksamkeit.

Der Anteil von Erkrankungen durch multiresistente Stämme liegt 2012 bei 2,3 % (65 Fälle) und ist damit höher als im Mittel der 5 Jahre zuvor (2007-2011: 1,9%) Bei Multiresistenz sind mindestens die wichtigsten zwei Standardmedikamente Isoniazid und Rifampicin unwirksam.

In Ballungszentren und Großstädten liegt die Inzidenz (Zahl der gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner) deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 5,2. Zwei aktuelle Veröffentlichungen in der Zeitschrift Eurosurveillance, an denen Wissenschaftler des RKI mitgearbeitet haben, zeigen die Bedeutung dieses Problems im europäischen Kontext. Das Epidemiologische Bulletin vom 17. März 2014 greift dieses Thema mit einem Beitrag zu den besonderen Herausforderungen für Ballungszentren am Beispiel München auf. Hier wird deutlich, welche umfassende soziale, administrative und sprachvermittelnde Unterstützung Gesundheitsämter zunehmend leisten müssen, um eine adäquate medizinische Versorgung von tuberkulosekranken und -gefährdeten Menschen zu ermöglichen. Das Motto der Weltgesundheitsorganisation für den Welttuberkulosetag 2014, ins Deutsche frei übertragen „Tuberkulose erkennen, verhindern, heilen: alle erreichen“, ist somit auch für Deutschland von Belang.

Tuberkulose bleibt eine medizinische, sozialmedizinische und gesellschaftliche Herausforderung insbesondere für die Gesundheitsämter und die behandelnden Ärzte. Ein Forum für den Austausch, den Blick auf bereits Erreichtes und bestehende und zukünftige Herausforderungen in Deutschland ermöglicht eine vom Bundesministerium für Gesundheit finanziell unterstützte Tagung zum Welttuberkulosetag „Neues zur Tuberkulose in Deutschland“ im Robert Koch-Institut am 17. März 2014. Für die Tagung, die zum ersten Mal stattfindet, haben sich etwa 200 Teilnehmer insbesondere aus Gesundheitsämtern, Praxen, Kliniken und Laboratorien angemeldet. Dies zeigt den großen Informationsbedarf zum Thema und unterstreicht die hohe Bedeutung, die Tuberkulose nach wie vor für die Gesundheit der Bevölkerung hat.

Quelle: Robert Koch-Institut, Berlin

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Oxytocin hilft Patienten aus der Magersucht-Falle

14. März 2014

Hormon ändert Wahrnehmung von Essen, Körperform und Gesichtern.

London/Seoul (pte003) – Oxytocin, das oft auch als “Kuschelhormon” bezeichnet wird, könnte eine neue Behandlungsmethode für Anorexia nervosa bieten. Koreanische und britische Forscher haben in zwei Studien festgestellt, dass die Gabe des Hormons bei Magersucht-Patienten die Wahrnehmung von Essen, Körperform und Gesichtern ändert.

Auch soziale Probleme belasten

Magersucht ist eine jener psychischen Erkrankungen, die zu den meisten Todesfällen führt, einerseits durch Komplikationen, die durch die geringe Essensaufnahme hervorgerufen werden, andererseits durch Selbstmord. Menschen mit Anorexia nervosa haben Probleme mit der Essensaufnahme und Körperform, aber auch soziale Schwierigkeiten wie Angstzustände und eine Sensibilität gegenüber negativen Emotionen.

“Patienten mit Anorexie haben eine Reihe von sozialen Problemen, die oft in den frühen Teenager-Jahren auftreten, noch bevor sich die Krankheit manifestiert. Diese sozialen Probleme, die zu Isolation führen, könnten wichtig für das Verständnis über Beginn und Aufrechterhaltung von Anorexie sein. Durch die Gabe von Oxytocin als potenzielle Behandlung für Anorexie konzentrieren wir uns auf einige dieser zugrundeliegenden Probleme”, so Forscherin Janet Treasure vom King’s College London http://kcl.ac.uk .

Negativ-Sichtweise wird therapiert

In einem ersten Experiment wurden Patienten- und Kontrollgruppen Bilder gezeigt, die Essen, Körperform und Gewichte abbildeten. Vor der Gabe von Oxytocin hatten Magersucht-Patienten die Tendenz, sich stark auf für sie negative Bilder wie Essen mit vielen Kalorien oder dicke Körperformen zu konzentrieren.

Durch die Verabreichung des Hormons verschwand diese übermäßige Konzentration auf negative Reize. Die zweite Studie arbeitete mit Gesichtern, die verschiedene Emotionen zeigten. Nach der Gabe von Oxytocin war hier sichtbar, dass die Magersucht-Patienten sich nicht mehr so stark auf die Emotion Ekel konzentrierten.

“Unsere Untersuchungen zeigen, dass Oxytocin die unbewussten Tendenzen der Patienten reduziert, sich auf Essen, Körperform und negative Emotionen wie Ekel zu konzentrieren. Derzeit gibt es einen Mangel an effektiven pharmakologischen Behandlungen für Anorexia nervosa. Unsere Untersuchungen fügen wichtige Hinweise zur wachsenden Literatur über Oxytocin-Behandlungen für psychische Krankheiten hinzu, und deuten den Beginn einer neuen, bahnbrechenden Behandlungsmethode für Magersucht-Patienten an”, so Co-Autorin Youl-Ri Kim von der Inje University in Seoul.

Quelle: pressetext.com

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