Archive for the ‘Allgemein’ Category

Teamarbeit verändert Gehirn von Führungskräften

Montag, April 15th, 2013

Produktiveres Arbeiten durch Wahrnehmung mehrerer Rollen möglich.

Erlangen (pte004) – Kooperative Chefs haben im Vergleich zu Narzissten in Führungspositionen eine „besondere“ Hirnstruktur, wie Forscher der Wake Forest University http://wfu.edu anhand von psychologischen und neurologischen Tests mit Offizieren der US-Armee belegen. Sie konnten zudem zeigen, dass die auf Zusammenarbeit ausgerichteten Offiziere effektiver arbeiten.

Tests für mehr Effizienz

„Sobald wir wissen, wie genau die Gehirne dieser Führungskräfte funktionieren, besteht die Möglichkeit, ein Profil von guten Chefs zu erstellen“, sagt Studienleiter Sean Hannah. Künftig könnten Unternehmen sogar mithilfe von Gehirnscans die Führungsqualitäten ihrer Mitarbeiter testen, spekuliert Hannah.

Außerdem wäre es möglich, dass angepasste Hirntrainings den Menschen mit den „besonderen“ Gehirnen dabei hilft, ihre Führungsqualitäten weiter zu verbessern. Weiterhin konnten die Forscher beobachten, dass die „besseren“ Führungskräfte komplexere Führungsrollen wahrnehmen: Sie sind zugleich Mentoren ihrer Mitarbeiter, Teamleiter und Sprecher für ihre Gruppen.

Pro und Contra Narzissten

Kooperative Vorgesetzte wissen laut der Studie, dass Egoismus und Dominanzverhalten der Teamarbeit schaden (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20110812143). Dieser Erkenntnis zum Trotz streicht ein Forscherteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) http://uni-erlangen.de kürzlich die Innovationsfähigkeit egoistischer Vorstandschefs hervor.

Die deutschen Forscher konnten feststellen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen in innovative Technologien investiert, umso höher ist, je narzisstischer der jeweilige Chef ist. Führungskräfte mit einem übersteigerten Selbstbewusstsein, Streben nach Dominanz, Egoismus, Ungeduld und Rastlosigkeit seien innovativ in ihren Entscheidungen.

„Der Narzisst traut sich Dinge, die sich andere nicht trauen“, sagt Andreas König, Wirtschaftswissenschaftler an der FAU, gegenüber pressetext. Das heiße aber nicht, dass Narzissten oder Egoisten bessere Chefs seien, betont der Wissenschaftler. „Allerdings können Unternehmen durchaus einen Wettbewerbsvorteil mit Narzissten in Führungspositionen haben“, erläutert König.

Quelle: pressetext.com

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Synthetische Materialien merzen Bettwanzen aus

Mittwoch, April 10th, 2013

Neuer Ansatz ahmt uraltes Hausmittel aus Bulgarien und Serbien nach.

Irvine (pte015) – Ein Material, das die gekrümmten Haare nachahmt, die auf Blättern zu finden sind, könnte dabei helfen, Bettwanzen in die Falle zu locken und damit unter Kontrolle zu bringen, wie die University of California http://uci.edu herausgefunden hat. Das Team um Catherine Loudon wurde von einem Hausmittel aus dem Balkan inspiriert. Dort verwendet man traditionell die Blätter von Bohnen zur Bekämpfung der Plage. Der Befall hat weltweit teilweise auch durch die Resistenz gegen Insektenschutzmittel zugenommen.

Lösung aus der Natur

Eine Bekämpfung, die von einem völlig anderen Ansatz ausgeht, könnte eine Lösung für das Problem bringen. Skeptiker wie Ian Burgess von Medical Entomology Centre http://insectresearch.com stellen sich jedoch die Frage, ob ausreichend Insekten gefangen werden können, um ihre Anzahl zu kontrollieren. Details wurden im Journal of the Royal Society Interface http://rsif.royalsocietypublishing.org veröffentlicht.

Laut Loudon verfügen Pflanzen über außerordentliche Fähigkeiten, Insekten in die Falle zu locken. Moderne wissenschaftliche Verfahren erlauben es hingegen, Materialien auf mikroskopischer Ebene herzustellen, die über das Potenzial verfügen, die Wanzen von den Betten fernzuhalten. Ein uraltes Hausmittel, das früher in Bulgarien und Serbien eingesetzt wurde, soll nun wirksame Besserung bringen.

Die Blätter von Bohnen wurden neben den Betten auf den Boden gestreut, um so die Wanzen zu fangen. Das Laub wurde dann am nächsten Tag verbrannt. Bettwanzen und Bohnenpflanzen verfügen über keine evolutionäre Verbindung. Man geht davon aus, dass sich Pflanzen entwickelt haben, um Insekten und Spinnen in die Falle zu locken.

Beine werden aufgespießt

Mit Hilfe von Rasterelektronenmikroskopie und Videographie untersuchte das Team den Fangmechanismus der Blätter. Es zeigte sich, dass die Blätter die Beine der Wanzen aufspießten und nicht mit einem klettverschlussartigen Mechanismus fixierten. Die Forscher untersuchten die Haare ganz genau. Ihr Augenmerk richtete sich auf ihre Geometrie, ihre Ausrichtung, die Schärfe der Spitzen, Dichte und Höhe.

Diese Daten dienten in einem nächsten Schritt als Ausgangspunkt für die Entwicklung eines synthetischen Materials. Das neue Material war jedoch bei Tests nicht so erfolgreich wie die Blätter selbst. Laut Michael Potter von der University of Kentucky http://www.uky.edu, einer der Autoren der Studie, ist es schwierig, die Natur nachzuahmen. Die möglichen Vorteile seien jedoch enorm.

Quelle: pressetext.com

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Babys: Frühes Laufen zeugt nicht von Intelligenz

Samstag, März 30th, 2013

Erreichen der Fähigkeit bis zum 20. Monat weitestgehend unerheblich.

Zürich (pte019) – Kinder, die früher laufen, sind später weder intelligenter noch motorisch geschickter. Das hat eine Untersuchung des Schweizerischen Nationalfonds http://www.snf.ch unter der Leitung von Oskar Jenni vom Kinderspital Zürich http://www.kispi.uzh.ch/ und Valentin Rousson von der Universität Lausanne http://unil.ch ergeben.

Laufen mit 24 Monaten zu spät

„Die ersten Schritte sind für die Eltern ein dramatischer Meilenstein“, sagt Jenni gegenüber pressetext. „Allerdings ist es unwichtig, wann ein Kind diesen Meilenstein erreicht. Man kann eher von einem Grenzstein sprechen, der etwa beim 20. Monat liegt“, sagt der Mediziner. Im Alter von 20 Monaten sollten die Kinder diesen Grenzstein des ersten Schrittes erreicht haben.

„Wenn Kinder erst nach dem 20. Monat anfangen zu laufen, sollten sie untersucht werden – aber, ob ein Kind im Alter von zehn Monaten läuft oder nicht, macht aus dem Kind noch keinen Olympiasieger“, wirft Jenni ein. Wenn ein Kind erst mit 24 Monaten läuft, also im Alter von zwei Jahren, sollte es dringend untersucht werden. „Da ist dann motorisch etwas nicht in Ordnung“, sagt Jenni.

Eltern zumeist unnötig beunruhigt

Im Durchschnitt machen Kinder im Alter von zwölf Monaten ihre ersten Schritte. Junge Eltern vergleichen ihre Kinder mit anderen Kindern im Sandkasten und auf Spielplätzen. Dabei fürchten viele, dass ihr Kind in der geistigen Entwicklung hinterherhinkt, wenn es etwas später aufrecht sitzt oder zu gehen beginnt als andere Kinder.

Doch diese Sorgen sind unbegründet. Auch sollten Eltern nicht meinen, dass ihr Kind, das schneller als andere Kinder sitzt oder läuft, dadurch klüger oder motorisch reifer ist. Die Zürcher Forscher um Jenni haben die Entwicklung von 119 Jungen und 103 Mädchen genau verfolgt. Vieles verwächst sich mit den Jahren, so das abschließende Fazit.

Quelle: pressetext.com

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Studie: Ist Schulerfolg vorhersagbar? / „Entwicklungsverläufe unterscheiden sich erheblich“

Samstag, März 16th, 2013

Inwieweit sind Schulleistungen vorhersagbar? Psychologen der Universität Hildesheim haben in einer Längsschnittstudie herausgefunden, dass in der frühen Kindheit vor allem die Leistung des Arbeitsgedächtnisses – und weniger Intelligenz – spätere Schulleistungen beeinflusst.

Über fünf Jahre wurden 200 Kinder begleitet. Ein Ergebnis: „Risikokinder“ können früh erkannt und gefördert werden – was bislang zu wenig beachtet wird. „Schulanfänger kommen mit Wissen über Mengen, Zahlen und Laute in die Schule – das Ausmaß an numerischem und phonologischem Vorwissen unterscheidet sich jedoch erheblich voneinander“, sagt Prof. Dr. Claudia Mähler.

Kinder kommen mit erheblich unterschiedlichen Startbedingungen in die Grundschule. Eine Studie gibt nun Auskunft über Entwicklungsstadien, -tempi und über individuelle Vorsprünge und -rückstände im Vor- und Grundschulalter.

Psychologen der Universität Hildesheim untersuchen seit 2008, welche Kompetenzen in der frühen Kindheit für spätere Schulleistungen – zum Beispiel im Lesen, Schreiben und Rechnen – entscheidend sind. Eine Forschergruppe um Psychologieprofessorin Dr. Claudia Mähler hat in der Längsschnittstudie „Koko“ die Entwicklungsverläufe von Vor- und Grundschulkindern betrachtet. Etwa 200 Kinder aus Hildesheim werden seit ihrem Eintritt in den Kindergarten über fünf Jahre halbjährlich getestet; inzwischen besuchen sie das zweite Schuljahr.In der Studie „Differentielle Entwicklungsverläufe kognitiver Kompetenzen im Vor- und Grundschulalter (Koko)“ wurden bereichsübergreifende (u.a. Intelligenz, Arbeitsgedächtnis, Konzentrationsfähigkeit) und bereichsspezifische (u.a. Mengenverständnis, Zählfertigkeiten, phonologische Verarbeitung, sprachliche Fertigkeiten) Vorläuferfertigkeiten untersucht. Seit Beginn der Schulzeit werden auch die Schulleistungen im Lesen, Schreiben und Rechnen mit erhoben. Auch der Einfluss von Umweltvariablen wie soziökonomischer Status, Migrationshintergrund und häusliche Lernumgebung wurde erfasst.

STARTBEDINGUNGEN IN DER GRUNDSCHULE UNTERSCHEIDEN SICH ERHEBLICH

Wie unterschiedlich die Startbedingungen in der Grundschule sind, offenbart die Untersuchung: „Schulanfänger kommen mit Wissen über Mengen, Zahlen und Laute in die Schule – das Ausmaß an numerischem und phonologischem Vorwissen unterscheidet sich jedoch erheblich voneinander“, sagt Claudia Mähler. Welche Merkmale bedingen diese unterschiedliche Entwicklung bis zum Schulanfang, wo liegen Risikofaktoren? „Anders als früher angenommen hat weniger Intelligenz, sondern die Leistung des Arbeitsgedächtnisses Einfluss auf spätere Schulleistungen.“ Bereits 4- bis 6-Jährige mit hoher Arbeitsgedächtniskapazität zeigen in allen Bereichen bessere Leistungen und stärkere Entwicklungssprünge. Sie haben stärker entwickelte numerische und phonologische Kompetenzen, kennen sich also mit Zahlen und mit den Klängen der Sprache besser aus.

Kinder mit Zuwanderungsgeschichte haben im Bildungssystem Nachteile gegenüber Kindern deutscher Herkunft, wobei besonders Kinder mit schwachen Deutschkenntnissen betroffen sind (vgl. schulische Leistungen PISA, IGLU, TIMMS). „Die Benachteiligung tritt nicht erst mit Schulbeginn ein, sondern beginnt in der Entwicklung schulrelevanter Vorläuferkompetenzen“, unterstreicht Mähler.

Die Forschergruppe der Uni Hildesheim hat die Entwicklungsverläufe von 115 deutschen Kindern mit 52 Kindern mit „Migrationshintergrund“ verglichen: „Trotz vergleichbarer Lernmöglichkeiten während der zwei Jahre im Kindergarten bleiben Kinder mit Zuwanderungsgeschichte in den schulischen Vorläuferkompetenzen hinter den deutschen Kindern zurück.“ Daraus schließen die Forscher: „Eine niedrige Arbeitsgedächtniskapazität und Migrationshintergrund sind Risikofaktoren. Der sozio-ökonomische Status der Familie und die häusliche Lernumwelt sind schon im Kindergartenalter für die Ausbildung von Vorläuferkompetenzen bedeutsam.“

FRÜHE DIAGNOSTIK MIT 4 JAHREN MÖGLICH

Was heißt das für den Kita-Alltag? „Frühe Diagnostik ist mit 4 Jahren möglich und sollte nicht erst kurz vor Schuleintritt beginnen. Risikokinder könnten bis zum Schuleintritt in ihren Arbeitsgedächtnisleistungen, phonologischen und numerischen Kompetenzen gefördert werden, um das Risiko von Schulversagen zu vermindern“, fordert Claudia Mähler. Wenn ein Kind deutliche Entwicklungsverzögerungen zeige, dies früh erkannt und mit Fördermaßnahmen kombiniert werde, steigen die Entwicklungschancen beträchtlich. Die „phonologische Bewusstheit“ zu trainieren, gelinge etwa mit Präventionsprogrammen wie „Hören, lauschen, lernen“.

Dabei entwickeln die Kinder ihren Sinn für die Lautstruktur von Sprache, hören Melodien und Silben, Erkennen dass im Wort „Auto“ kein „i“ ist, dies ist eine wichtige Voraussetzung, um Schriftsprache zu erlernen. Numerische Kompetenzen können mit Programmen wie „Mengen, zählen, Zahlen“ gefördert werden. Dabei geht es darum, eine Vorstellung von Mengen und Zahlen zu entwickeln, zu wissen was zum Beispiel mehr oder weniger ist. Ob es auch möglich sei, basale Defizite im Arbeitsgedächtnis mit Trainingsmaßnahmen zu kompensieren, müsse erst noch nachgewiesen werden. In einer weiteren Studie prüft das Hildesheimer Forscherteam deshalb, ob das Arbeitsgedächtnis bei Schulkindern trainiert werden kann.

In einem zweiten Teil der Studie wurde geprüft, ob sich Schulleistungen aus den vorschulischen Kompetenzen vorhersagen lassen. „Schulleistungen am Ende der 1. Klasse können wir zu 25 % aus der Leistung des Arbeitsgedächtnisses im Alter von 4 Jahren vorhersagen. Die Prognose wird nicht sicherer, wenn sie erst mit 6 Jahren erfolgt“, sagt Psychologin Dr. Ariane von Goldammer. Das Arbeitsgedächtnis sei ein „guter Prädikator“. Es ist für die kurzfristige Speicherung und Bearbeitung von lautlichen und visuellen Informationen und deren Transfer (z.B. vom Phonologischen ins Visuelle = Schreiben) zuständig und damit „von zentraler Bedeutung für das Lesen-, Schreiben- und Rechnenlernen“, so von Goldammer.

Auffällig ist, dass Mathematikleistungen bereits „sehr früh im Alter von 4 Jahren anhand von numerischen Vorläuferkompetenzen wie Zählen, Mengenvergleich und Benennen von Ziffern vorhergesagt werden können“ (35 %). Ein signifikanter Einflussfaktor auf Lese-, Rechtschreib- und Rechenleistungen sei mit 10-16 % der sozioökonomische Status der Familie.

„Insgesamt können durch Erfassen von Arbeitsgedächtnis, phonologischen und numerischen Kompetenzen, sozioökonomischem Status und Migrationshintergrund bei 4-jährigen Kindern bereits 34 % der Lese-, 52 % der Rechtschreib- und 35 % der Mathematikleistung am Ende der 1. Klasse vorhergesagt werden“, so das Fazit der Forscher der Uni Hildesheim. Mit dem Alter der Kinder verbessere sich die Güte einer solchen Prognose nicht wesentlich. Dabei weisen die Forscher auf die Bedeutung weiterer Einflussfaktoren wie Motivation, Selbstkonzept, Unterrichtsqualität und Klassenklima hin.In einem dritten Teil der Studie wurde geprüft, wie wirksam die Förderung von numerischen Kompetenzen im Kindergarten in zahlen- und mengenbezogenen Spielen ist. Dabei gingen die Forscher in „Brennpunktkindergärten“ und „Mittelschichtskindergärten“. „Kinder aus Brennpunktkindergärten weisen vor Beginn des Trainings geringere numerische Kompetenzen aus, profitieren aber in etwas höherem Maße von der Förderung“, so ein Ergebnis.

Claudia Mähler hat mit ihrem Team an der Universität Hildesheim die Forschungsambulanz „Kind im Mittelpunkt“ aufgebaut. Diagnostik, Beratung und Intervention bei Lernstörungen werden von Eltern und Kindern in der Region stark nachgefragt. Bisher konnten etwa 300 Kinder untersucht und begleitet werden.

Was bedeuten die Ergebnisse für den Alltag in Kitas für die pädagogischen Fachkräfte? „Erzieherinnen haben einen anspruchsvollen und sehr verantwortungsvollen Beruf. Von ihren diagnostischen Kompetenzen und ihrer Fähigkeit und Bereitschaft, die Kinder im Alltag zu fördern, hängen die Entwicklungschancen der Kinder ab. Für die Ausbildung und Anerkennung dieser Berufsgruppe muss in Deutschlang noch viel getan werden. “, sagt Prof. Mähler.

DIAGNOSTIK IN DER LEHRERAUSBILDUNG

Auch die Lehrerbildung müsse den Bereich „Diagnostik“ ernst nehmen, fordert Prof. Mähler: „Lernfortschritte von Schülerinnen und Schülern sollten aufmerksam beobachtet werden, um Symptome von Lernstörungen frühzeitig zu erkennen.“ Etwa 4 bis 8 % der Kinder einer Altersstufe leiden unter einer Lernstörung im Lesen, Rechtschreiben, Rechnen oder einer Kombination dieser Probleme. „Hinzu kommen Kinder mit Aufmerksamkeits- oder anderen Verhaltensstörungen. Das gehört zum Alltag von Lehrerinnen und Lehrern.“ An der Universität Hildesheim erwerben Lehramtsstudierende deshalb Kenntnisse über Symptomatik, Ursachen, Diagnostik und Interventionsmöglichkeiten bei Lernstörungen. Studierende der Psychologie werden in der Ursachenforschung sowie praxisnah in der Diagnostik und Begutachtung von Lernschwierigkeiten ausgebildet.

FORSCHUNGSPROJEKT: Die Studie „Differentielle Entwicklungsverläufe kognitiver Kompetenzen im Kindergartenalter (Koko)“ wird im Forschungsverbund „Frühkindliche Bildung und Entwicklung Niedersachsen“ durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit Mitteln aus dem VW-Vorab von 2008 bis 2013 gefördert. Die Projektleitung haben Prof. Dr. Claudia Mähler (Uni Hildesheim) und Prof. Dr. Dietmar Grube (Uni Oldenburg) inne. Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen sind Dr. Ariane von Goldammer, Dr. Kirsten Schuchardt und Dipl. Psych. Jeanette Piekny.

Forschungsambulanz „Kind im Mittelpunkt“: http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=1007

Quelle: Stiftung Universität Hildesheim

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Mehr Lust am Wochenende

Samstag, März 16th, 2013

Wochenend-Sex: 23 Minuten erfrischen Beziehung.

Bath/Middlesbrough/Klagenfurt (pte001) – Dienstag ist der Tag der Woche, an dem am wenigsten Sex praktiziert wird, am Wochenende hingegen nicht. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Lovehoney http://lovehoney.co.uk, dem größten britischen Sex-Toy-Unternehmen. Nur vier Prozent der befragten Paare haben dienstags Sex – der Donnerstag folgt mit sechs Prozent. Samstags hingegen sind es fast 40 Prozent. Zudem lieben sich Pärchen vorzugsweise ein Mal die Woche vor 23 Uhr, wie eine Studie der UK Medics http://medicsuk.net belegt, wobei das Licht an bleibt, um das Gesicht und den Körper des Partners zu bewundern.

Ein Drittel der Frauen präferiert den Liebesakt jedoch im Dunkeln, da sie entweder unzufrieden mit dem eigenen Körper sind oder den Akt so als intimer wahrnehmen. Der häufigste Grund, um Sex zu verweigern, ist mit 62 Prozent bei Männern und 59 Prozent bei Frauen Müdigkeit. Der altbekannte Migräne-Anfall stirbt jedoch aus – nur ein Prozent gibt dies als Verweigerungsgrund an.

Mehr Lust am Wochenende

„Mit dem Versteifen auf den unbeliebtesten oder besten Sex-Tag sollte man vorsichtig sein, denn viele Paare entwickeln während ihrer langjährigen Partnerschaft eine gewisse Routine, wobei der Sex bei jedem an einem unterschiedlichen festgelegten Tag ist. Statistisch wäre es unprofessionell, sich auf dieses Ergebnis festzulegen“, stellt Sexualtherapeutin Gabriele Maurer-Waitschacher vom Institut für Sexualtherapie http://sexualtherapie-kaernten.at gegenüber pressetext klar.

Zusätzlich würde nur ein Bruchteil der Gesamtbevölkerung befragt. Das Ergebnis sei kaum repräsentativ. Was die Therapeutin jedoch sehr wohl unterschreibt, ist die vermehrte Lust am Wochenende. „Am Ende der Woche können Paare wieder entspannen, da der berufliche Stress abgelegt wird. Unter der Woche haben nur die wenigsten den Bedarf, sich beruflich und zusätzlich sexuell zu betätigen“, erklärt sie.

„Männer sind bessere Schauer“

Wie es mit den geschlechtstypischen Vorlieben aussieht, belegen mehrere Studien. „Männer sind bessere Schauer, das heißt, sie reagieren besser auf optische Reize – ob sie es wollen oder nicht“, so Maurer-Waitschacher. Zusätzlich möchten sie schneller zur Sache kommen.

Frauen hingegen benötigen ausreichende Kommunikation und sind vielmehr für den taktilen Reiz empfänglich. „Sie haben viele erogene Zonen, die erkundet werden wollen“, führt die Expertin aus.

Quelle: pressetext.com

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Nahrungsergänzung in Eigenregie: Zu viel Calcium erhöht Sterblichkeit

Dienstag, Februar 26th, 2013

Bochum – Das Mineral Calcium, das täglich mit der Nahrung aufgenommen wird, ist wesentlich für die Knochengesundheit. Zusammen mit Vitamin D stellt es die Basistherapie bei Osteoporose, dem Knochenschwund, dar. Das positive Image des Mineralstoffs lässt viele Menschen zusätzlich Calcium einnehmen. Seit Längerem schon gibt es Hinweise darauf, dass die zusätzliche Einnahme von Calcium als Nahrungsergänzung zu mehr Herzinfarkten, Schlaganfällen und Todesfällen führen kann. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich aktueller Studien hin. Sie rät dazu, Calcium besser nur mit der Nahrung aufzunehmen und nicht ergänzend zuzuführen.

Das Mineral Calcium macht etwa 1,5 Prozent der Körpermasse im menschlichen Organismus aus, ist essentiell für die Festigkeit von Knochen und Zähnen, aber auch wichtig für die „Signal-Weiterleitung“ innerhalb der Zellen. Calcium ist insbesondere in Milch und Milchprodukten, einigen Gemüsen (beispielsweise in Brokkoli, Grünkohl, Fenchel oder Lauch) und Mineralwässern, aber auch in normalem Trinkwasser enthalten, insbesondere wenn keine Kalkfilter in den Leitungen eingebaut sind. „Eine zusätzliche Einnahme von Calciumsupplementen zur Vorbeugung einer Osteoporose ist jedoch nur dann empfehlenswert, wenn eine ausreichende Kalziumaufnahme über die Nahrung nicht gewährleistet ist, wie es gerade bei älteren Menschen oft der Fall ist“, erläutert Professor Dr. med. Dr. h. c. Helmut Schatz, Mediensprecher der DGE aus Bochum. Obwohl von einer ausreichenden Versorgung über die Nahrung ausgegangen werden kann, nehmen viele Menschen zusätzlich Calcium zu sich. Eine Erhebung aus dem vergangenen Jahr ergab, dass etwa die Hälfte der US-amerikanischen Bevölkerung Calcium als Tabletten oder Brause zuführt.

Eine Auswertung der Daten von etwa 380.000 Männern und Frauen aus einer Studienpopulation des National Institutes of Health (NIH) der USA über einen Zeitraum von zwölf Jahren zeigte nun Besorgnis erregende Ergebnisse. Die Calciumeinnahme ab 1000 mg/Tag war bei Männern mit einem um 20 Prozent höheren Sterberisiko an kardiovaskulären Erkrankungen verbunden. Bei Frauen hingegen wurde hier kein Anstieg beobachtet. Nicht berücksichtigt wurden allerdings in dieser großen Analyse andere Faktoren wie beispielsweise zusätzlich eingenommenes Vitamin D. Es bleibe somit offen, ob es einen Geschlechtsunterschied wirklich gebe, so der Experte aus Bochum.Eine weitere aktuelle prospektive schwedische Kohortenstudie, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde, untersuchte bei über 60.000Frauen ebenfalls den Zusammenhang von Calciumeinnahme und Sterblichkeit. Eine hohe tägliche Calciumaufnahme von >1400 mg war mit mehr Todesfällen infolge von Herzinfarkten verbunden, nicht aber mit mehr Todesfällen durch Schlaganfall. Bei niedrigeren Mengen von 600 bis 1000 mg/Tag wurde keine erhöhte Sterblichkeit gefunden. Professor Schatz bilanziert: „Beide Studien zeigen, dass es bei einer Calciumsupplementierung ab 1000 mg aufwärts pro Tag zu einem erhöhten kardiovaskulären Risiko kommt. Das gilt – solange wir keine weiteren Studien haben – gleichermaßen für Männer und Frauen.“ Calcium sollte man also nicht zusätzlich zu sich nehmen, sondern besser nur mit der Nahrung, rät der Endokrinologe aus Bochum.

Literatur:
Xiao, Qian et al.: Dietary and supplemental calcium intake and cardiovascular disease mortality. The National Institutes of Health – AARP Diet and Health Study, JAMA INTERN MED published online February 4, 2013, Abstract: http://archinte.jamanetwork.com/mobile/article.aspx?articleid=1568523
Michaëlsson, Karl et al., Long term calcium intake and rates of all cause and cardiovascular mortality: community based prospective longitudinal cohort study, BMJ 2013; Published 13 February 2013, Article: http://www.bmj.com/content/346/bmj.f228 Office of Dietary Supplements, National Institutes of Health. Calcium. November 13, 2012, Article: http://ods.od.nih.gov/factsheets/Calcium-HealthProfessional/

Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

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Übergewicht verändert Struktur des Gehirns

Montag, Februar 18th, 2013

Vor allem Frauen bei Gewichtszunahme besonders stark betroffen.

Leipzig (pte004) – Neue Befunde weisen darauf hin, dass Übergewicht bestimmte Hirnregionen verändert. Es sind Areale, die für belohnungsrelevantes Verhalten wichtig sind. Diese bestimmen unser Essverhalten, weshalb sie auch den Erfolg von Diäten beeinflussen. „Inwieweit die Übergewichtigkeit in der Eigenverantwortung der Betroffenen liegt, ist noch unklar. Einige Studien weisen darauf hin, dass auch Veranlagungen zu übermäßigem Essen führen können“, sagt Burkhard Pleger, Oberarzt an der Tagesklinik für kognitive Neurologie des Universitätsklinikums Leipzig http://uniklinikum-leipzig.de .

Jeder dritte Deutsche betroffen

Diese Erkenntnis ist nicht unrelevant, denn fast jeder dritte Deutsche ist übergewichtig, ein Fünftel sogar adipös. Dem Experten nach sind die Hirnregionen, die für Belohnung verantwortlich sind und unser Essverhalten beeinflussen, bei Übergewichtigen anders strukturiert. Es zeigen sich in diesen Hirnregionen auch geschlechtsspezifische Unterschiede.

Bei Frauen sind die betreffenden Hirnregionen umso stärker verändert, je größer ihr Körpergewicht ist. „In Verhaltensexperimenten neigen übergewichtige Frauen eher dazu, kurzfristige Belohnungen zu wählen: Sie gönnen sich schneller ein Stück Schokolade – auch wenn sie wissen, dass es für die Figur nachteilig ist“, sagt Annette Horstmann, Neurobiologin in der Abteilung Neurologie des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften http://www.cbs.mpg.de, gegenüber pressetext.

„Kalter Entzug“ oft eine Sackgasse

Die Symptome von Adipositas sind vergleichbar mit anderen Suchterkrankungen: starkes Verlangen, mangelnde Selbstkontrolle und der Bedarf immer größerer Mengen. „Daher ist es notwendig, die Therapie der Fettsucht ähnlich wie die Therapie von Alkohol- und Drogenabhängigen aufzubauen“, sagt Joseph Claßen, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig. Die Therapie der Übergewichtigkeit müsse an die individuellen Probleme der Betroffenen angepasst werden.

Anders als bei Drogen muss der Mensch sich ernähren. „Was nicht geht, ist ein kalter Entzug“, weiß Horstmann. Dabei sei Übergewicht an und für sich kein Problem. Aber zu hohes Körpergewicht gehe einher mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vielen anderen Beschwerden. Über die Mechanismen der Fettsucht diskutieren Wissenschaftler vom 21. bis 23. März 2013 in Leipzig auf der 57. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung http://dgkn-kongress.de .

Quelle: pressetext.com

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Dienstag, Februar 12th, 2013

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Experten warnen vor G-Punkt-Aufspritzung

Dienstag, Februar 5th, 2013

Eingriff kann unter anderem Libido-Verlust verursachen.

London/Telfs (pte002) – Das Aufspritzen des G-Punktes soll nicht, wie bislang häufig angepriesen, das Sex-Leben in Schwung bringen, sondern kann genau das Gegenteil bewirken. Viele Ärzte und Forscher warnen nun vor dem Eingriff, da das Spritzen der Hyaluronsäure in diesen besonders sensiblen Bereich gefährlich ist und unter anderem zum Libido-Verlust, Taubheit oder Zerstörung des Gewebes führen kann. Zudem wurde ein positiver Effekt wissenschaftlich nie unterstützt, wie die Dailymail berichtet.

Physische Lustlosigkeit nicht lösbar

„Eine Lustlosigkeit, die in erster Linie psychisch bedingt ist, kann nicht damit technisch gelöst werden, indem ein künstliches Mittel in die Vagina-Innenwand gespritzt wird“, erklärt Sexualtherapeut Bernhard Moritz http://paarberatung-tirol.at im Gespräch mit pressetext. Zusätzlich sei die Injektion insofern bedenklich, da die Lage des G-Punktes individuell ist und in der Wissenschaft die Meinungen auseinandergehen, inwieweit der G-Punkt überhaupt bei jeder Frau vorhanden ist.

„Um eine G-Punkt-Injektion vorzunehmen, müsste eine Frau ihren G-Punkt selber finden. Allerdings bestehe wie bei allen Schönheitseingriffen auch hier die Gefahr, etwas zu zerstören, das bislang funktioniert hat und könne in Folge zu beispielsweise Vaginismus – also dem Leiden unter Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs – führen. Der äußerst sensible weibliche Bereich könne zudem durch den Eingriff gereizt werden und infolgedessen die Lustempfindsamkeit gänzlich abtöten.

Body-Modification oft Druck geschuldet

„Diese Art von Body-Modification entsteht häufig aus einem Druck heraus, sich der Norm anzupassen und der individuellen Körperlichkeit zu entfliehen“, erklärt Moritz. Bevor sich eine Frau für diesen Eingriff entscheidet, sollte sie sich über den wirklichen Mehrwert und den Grund für diese Injektion Gedanken machen, die Risiken abwägen und sich die Fragen stellen, was sie durch diesen Eingriff tatsächlich gewinnt.

Als lustvollere und sinnlichere Alternative und risikoarmer Zugang zur Sexualität, Lust und zum Eros sei durch das eigene Erkunden oder durch den Partner eher gewährleistet als das „Tunen“ des weiblichen Gewebes mit dem synthetischen Mittel.

Quelle: pressetext.com

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Abnehmen: Timing bei Mahlzeiten entscheidend

Freitag, Februar 1st, 2013

420 Übergewichtige analysiert – Zeitpunkt bestimmt Gewichtsverlust.

Rostock (pte001/01.02.2013/06:00) – Wer Pfunde loswerden möchte, sollte den Verzehr der Mahlzeiten zeitlich planen. Denn es kommt bei der Kalorienzufuhr nicht nur darauf an, was eine Person isst, sondern auch, wann sie Nahrung zu sich nimmt. Denn die Zeit der Kalorienaufnahme entscheidet die Intensität des Energieverbrauchs. Das haben Wissenschaftler vom Brigham and Womens Hospital http://brighamandwomens.org , der Universität Murcia http://um.es und der Tufts University http://tufts.edu in einem Experiment mit 420 Übergewichtigen erforscht.

Lieber vor 15 Uhr essen

„Dies ist die erste großangelegte prospektive Studie, die zeigt, dass das Timing der Mahlzeiten wirksamer zu Gewichtsverlust führt“, sagt Frank Scheer, der leitende Autor der Studie. „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass späte Esser langsamer Gewicht verlieren als Menschen, die ihre Mahlzeiten früher zu sich nehmen“, so Scheer.

In ihrem Experiment haben die Forscher die Diät von 420 Übergewichtigen über 20 Wochen beobachtet. Die Testpersonen wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Früh-Esser und Spät-Esser. Erstere nehmen beispielsweise ihr Mittagessen vor 15 Uhr ein, Spät-Esser hingegen erst nach dieser Uhrzeit.

Kalorienmenge signifikant

Die Analyse hat auch ergeben, dass kleine Zwischenmahlzeiten kaum ausschlaggebend sind für den Erfolg bei der Gewichtsabnahme. Die Hauptmahlzeiten sind hierfür relevant. Faktoren wie die gesamte Kalorienzufuhr und die Schlafdauer wurden ausgeblendet. So konnten sich die Wissenschaftler nur auf die Zeiteinteilung der Mahlzeiten konzentrieren.

„Insgesamt spielt die Gesamtzufuhr der Energie eine Rolle“, sagt der Ernährungsberater Jens Hofmann http://medizinische-ernaehrungsberatung.de gegenüber pressetext. Bestenfalls sollte der kalorische Anteil einer Hauptmahlzeit einem Drittel der Gesamtzufuhr entsprechen. Der Bedarf an Kalorien sei individuell: „Eine bürotätige Dame hat einen geringeren Energiebedarf als ein Hochleistungssportler“, schließt Hofmann ab.

Quelle: pressetext.com

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