Archive for April, 2010

Neue Richtlinien zur Kennzeichnung von Equiden und zum Equidenpass

Freitag, April 23rd, 2010

Seit dem 3. März 2010 gilt die neue Fassung der Viehverkehrsverordnung, mit der die EU-Verordnung (EG) Nr. 504/2008 zur Kennzeichnung von Equiden in deutsches Recht umgesetzt wurde.

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Neuer eLearning-Kurs „Naturheilkundliche Behandlung von chronischen bakteriellen Infektionen“

Samstag, April 17th, 2010

Auf www.naturheilseminare.com ist ein neuer eLearning-Kurs „Die naturheilkundliche Behandlung von chronischen bakteriellen Infektionen“ verfügbar. Aus naturheilkundlicher Sicht haben fast alle chronischen bakteriellen Infektionen und Entzündungen eine gemeinsame Ursache. Diese Ursache und ihre Rahmenbedingungen werden in dem Kurs von Dr.Dr. Peter Schneider ausführlich dargestellt. Mit dem anschließend erläuterten Therapiekonzept können diese Erkrankungen naturheilkundlich einheitlich behandelt werden. Die Therapie kommt ohne Arzneimittel aus.

www.naturheilseminare.com

Skriptum Internetrecht

Donnerstag, April 15th, 2010

Ein Skriptum von Prof. Hoeren, Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Uni Münster, gibt es zum kostenlosen Download  <<  hier  >>

Substanz EGCG in grünem Tee macht giftige Plaques bei Alzheimer unschädlich

Mittwoch, April 14th, 2010

Die Substanz EGCG (Epigallocatechin-3-gallate, sie gehört zu den Gerbstoffen) in grünem Tee kann giftige Eiweißablagerungen, wie sie zum Beispiel bei der Alzheimerschen Erkrankung auftreten, unschädlich machen.

Die Substanz bindet zunächst an die faserigen Eiweißablagerungen und wandelt sie in ungiftige und damit für die Nervenzellen harmlose, kugelige Eiweißaggregate um. Diese können dann von den Nervenzellen abgebaut werden.

Das haben Forscher aus der Nachwuchsgruppe von Dr. Jan Bieschke und der Forschungsgruppe von Prof. Erich Wanker des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch in Versuchen im Reagenzglas und in Zellkulturen festgestellt (PNAS, doi: 10.1073/pnas.0910723107)*.

Die gefährlichen Eiweißablagerungen entstehen in einem mehrstufigen Vorgang über die Ansammlung verschiedener Vorstufen durch Proteinfehlfaltung. Sie sind für die Nervenzellen giftig und verursachen ihren Untergang. Proteinfehlfaltung gilt als Ursache der Alzheimer Krankheit, von Parkinson sowie auch von Chorea Huntington.

In ihren Versuchen hatten die MDC-Forscher toxische Eiweißablagerungen in Zellen eingebracht, die ein Modell für molekulare Prozesse der Alzheimerschen Erkrankung bilden. Die Zellen zeigten daraufhin einen geringeren Stoffwechsel, außerdem war ihre Zellhülle weniger stabil, beides Anzeichen für eine Schädigung durch die Plaques.

Diese Effekte verschwanden nach Behandlung mit EGCG und die Zellen konnten die toxischen Eiweißablagerungen abbauen. Die Forscher konnten damit erstmals den Mechanismus der Inaktivierung im Detail aufklären.

Das Besondere bei der Inaktivierung ist dabei, so die Forscher, dass die giftigen Eiweißablagerungen nicht aufgelöst, sondern durch EGCG direkt in ungiftige Ablagerungen umgewandelt werden. Damit können während des Prozesses keine kleineren Bruchstücke der Eiweißablagerungen entstehen. Diese stehen im Verdacht, besonders giftig für Nervenzellen zu sein.

EGCG kann auch Bildung giftiger Eiweißablagerungen verhindern

Die Studie schließt an Arbeiten an, in denen die Forscher der Arbeitsgruppe Wanker gefunden hatten, dass EGCG die Bildung giftiger Ablagerungen im Vorfeld verhindern kann. Dabei bindet die Substanz in einer sehr frühen Phase direkt an die noch ungefalteten Eiweiße und verhindert damit deren Fehlfaltung. Das gilt für verschiedene Erkrankungen, die auf Proteinfehlfaltung zurückgehen.
So hatten 2006 und 2008 Dr. Dagmar Ehrnhöfer und Dr. Bieschke zeigen können, dass EGCG die Bildung giftiger Ablagerungen in Modellen für Chorea Huntington sowie für die Alzheimersche und Parkinsonsche Erkrankung verhindert.

*EGCG remodels mature alpha-synuclein and amyloid-beta fibrils and reduces cellular toxicity

Jan Bieschke*, Jenny Russ, Ralf P. Friedrich, Dagmar E. Ehrnhoefer1, Heike Wobst, Katja Neugebauer, Erich E Wanker*

Max Delbrück Center for Molecular Medicine, Robert-Roessle-Str. 10 13125 Berlin-Buch, Germany

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Robert-Rössle-Straße 10
13125 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 94 06 – 38 96
Fax: +49 (0) 30 94 06 – 38 33
e-mail: presse@mdc-berlin.de
http://www.mdc-berlin.de/

Anmerkung: der erste Aufguss eines grünen Tees sollte immer weggegossen und erst der zweite Aufguss genossen werden. Die Chinesen sagen: „Den ersten Aufguss gib Deinen Feinden“.

Naturheilseminare.com – die neue eLearning-Plattform für Naturheilverfahren

Montag, April 5th, 2010

Das Lernen über das Internet hat eine zunehmende Bedeutung erlangt. Es ist bequem, zeitunabhängig und preiswert, und die Kurse können in einer bestimmten Zeitspanne beliebig oft durchgearbeitet werden. 

eLearning-Möglichkeiten für Naturheilverfahren gab es bisher nur selten. Die neue Lernplattform soll diese Lücke schließen. 

Die Plattform ist wie ein Seminarzentrum organisiert. Nach der Anmeldung können sich Interessentinnen und Interessenten zunächst umschauen, bevor sie einen oder mehrere Kurse buchen. Diese decken einen breiten Bereich der Naturheilverfahren ab sowie Isopathie, Homöopathie und Dunkelfeldmikroskopie, wobei das Kursprogramm ständig erweitert wird.

Die Lehrerinnen und Lehrer haben eine langjährige Berufs- und Lehrerfahrung in ihren Bereichen. 

In den Kursen wird großer Wert auf die Vermittlung praktischer Kenntnisse u.a. durch Videosequenzen gelegt. Ein weiteres wichtiges Anliegen der Plattform ist es, die Kurse einer breiten fachlichen Nutzerschaft zugänglich zu machen. Daher sind die Preise für die Kurse moderat.

Einzelne Kurse, wie z.B. „Naturheilkundliches Basiskonzept“, sind kostenlos.

Bei der Buchung der Kurse wird die Kursgebühr per PayPal entrichtet; hierdurch ist ein weitgehend sicheres Bezahlsystem gewährleistet.

Internetseite: http://www.naturheilseminare.com

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Die französische Agentur Afsset empfiehlt Vorsichtsmaßnahmen bei der Nanotechnologie

Freitag, April 2nd, 2010

Die französische Agentur für die gesundheitliche Sicherheit in der Umwelt und am Arbeitsplatz (Affset) hat am 24. März 2010 die Ergebnisse einer Studie zur Bewertung der mit Nanomaterialien verbundenen Risiken für die Bevölkerung und die Umwelt veröffentlicht.

Im Rahmen dieser Studie wurden einige hundert Konsumgüter untersucht, die Nanopartikel enthalten. Darunter Produkte des täglichen Bedarfs, wie Textilien, Kosmetika, Lebensmittel, Sportartikel oder Baumaterialien. Zur Erarbeitung einer neuen Methode zur Einschätzung von Gesundheitsrisiken hat sich die Agentur dabei auf die nachfolgenden 4 Produkte konzentriert, die häufig verwendet werden und verschiedene Expositionswege bieten: über die Haut, die Atmung und die Nahrungsaufnahme.

– Antibakterielle Socken: Diese enthalten in den Textilfasern Silber-Nanopartikel, um so schlechte Gerüche zu vermeiden. Im Rahmen der Studie konnte festgestellt werden, dass diese Partikel „oxidativen Stress“ verursachen können, was zu einer Schädigung der Zellen führen kann. Die Risiken für die Gesundheit sind also nicht unerheblich. Beim Waschen dieser Socken werden schätzungsweise 18 Tonnen Nano-Silber in die Gewässer gespült (vorausgesetzt jeder 10. Franzose würde 10 Paar Socken pro Jahr kaufen). Eine solche Verbreitung sollte nicht außer Acht gelassen werden, da diese Silber-Nanopartikel für bestimmte Tierarten nachgewiesenermaßen gefährlich sind, so die Wissenschaftler.

– Selbstreinigender Zement: Dieser enthält Nano-Titandioxid, wodurch der Zement selbstreinigend wird, da er organische Ablagerungen abbaut. Bei Versuchen mit Ratten führte eine hohe Konzentration dieser Verbindungen zur Bildung von Krebszellen und zu Lungenentzündungen. Die Auswirkungen auf die Umwelt (durch die Freisetzung von Titandioxid bei der Nutzung von Gebäuden) sind noch weitgehend unerkannt.

– Sonnencremes: Auch diese enthalten Titandioxid-Nanopartikel als Filtermittel für die UV-Strahlung. Die Hersteller haben immer wieder beteuert, dass Sonnencremes die Hautschicht nicht durchdringen. Afsset konnte jedoch durch jüngste Studien belegen, dass die Titandioxid-Nanopartikel auch in die tieferen Schichten der Epidermis eindringen. Die Abgabe an die Umwelt wird für Frankreich auf 230 Millionen Tonnen pro Jahr geschätzt. Jedoch müssen die Auswirkungen dieser in Kosmetikartikeln enthaltenen Substanzen noch untersucht werden.

– Puderzucker (Tafelsalz): dieser kann Nanosiliziumdioxid enthalten, um die Verklumpung der Kristalle zu verhindern. Eventuelle Gefahren für die Gesundheit des Menschen und für die Ökosysteme sind derzeit nicht bekannt.

Mit dieser Studie zeigt die Affset auf, dass einige Produkte möglicherweise gefährlich für die Gesundheit und die Umwelt sein können. Angesichts dieser Unsicherheiten ist das oberste Prinzip der Agentur: „Sofortiges Handeln im Namen des Vorsorge-Prinzips“. Zu diesem Zweck empfiehlt sie folgende Maßnahmen:

– Die Absicherung der Rückverfolgbarkeit von Nanomaterialien. Dies wird über die Verpflichtung der Industrie zur Anzeigepflicht erreicht.

– Eine klare Etikettierung, auf der das Vorhandensein von Nanomaterialien in den Produkten und deren mögliche Freisetzung bei der Benutzung vermerkt sein müssen.

– Das Anwendungsverbot für bestimmte Nanomaterialien, bei denen die Gefährdung höher eingestuft wird als der Nutzen.

– Stärkere Harmonisierung der französischen und europäischen Rechtsgrundlagen, mit dem Ziel der Vereinheitlichung der bewährtesten Praktiken: Deklarierung, Autorisierung und gegebenenfalls Ersetzung.

Ein weiteres Ziel der Afsset ist die Erarbeitung einer neuen Methode zur Bewertung der Risiken von Nanomaterialien für die Gesundheit. Mit der Unterstützung seiner Arbeitsgruppe will sie in 2 Jahren ein vereinfachtes Bewertungssystem vorstellen. Aktuell gehen nur 2% der veröffentlichten Studien auf die Gesundheits- und Umweltsrisiken von Produkten ein.

Die Agentur empfiehlt ebenfalls eine Normung der Eigenschaften von Nanomaterialien. Der Schwerpunkt sollte dabei auf der Untersuchung der Toxikologie, der Ökotoxikologie und der Messung der Exposition liegen. Vor diesem Hintergrund koordiniert die Afsset das auf 3 Jahre angelegte europäische Programm „Nanogenotox“, dessen Ziel darin besteht, die toxische Wirkung von 14 Nanomaterialien auf die Gene und die DNA zu untersuchen. 18 Einrichtungen aus 13 Ländern arbeiten bei diesem Projekt zusammen, u. a. Frankreich und Deutschland. Die französischen Akteure sind:

– Afssa – nationale Agentur für Lebensmittelsicherheit
– INRS – nationales Institut für Forschung und Sicherheit
– CEA – Zentrum für Atomenergie und alternative Energien
– Pasteur Institut in Lille
– CNRS – nationales Zentrum für wissenschaftliche Forschung
– Afssaps – nationale Agentur für die Sicherheit von Gesundheitsprodukten
– LNE – nationale Verpackungsprüf- und Forschungsstelle
– Ineris – nationales Institut für Industrie und Umweltrisiken

Das Gesamtbudget des Programms „Nanogenotox“ beläuft sich auf 6,2 Millionen Euro und wird zu 45% von der EU-Kommission und zu 55 % von den Ländern selbst finanziert. Das französische Ministerium für Sport und Gesundheit übernimmt den Beitrag für Frankreich.

Quellen:
– „NANOGENOTOX : Lancement par l’Afsset d’une action conjointe européenne pour la caractérisation du potentiel génotoxique des nanomatériaux“, Artikel von der Afsset – 18.03.2010
http://www.afsset.fr/index.php?pageid=452&newsid=545&MDLCODE=news
– „Nanomatériaux: le principe de précaution réaffirmé“, Artikel des französischen Ministeriums für Forschung und Hochschulbildung – 24.03.2010
http://www.science.gouv.fr/fr/actualites/bdd/res/3572/nanomateriaux-le-principe-…
– „Nanoproduits : le principe de précaution préconisé“, Artikel aus Le Monde – 24.03.2010
http://www.lemonde.fr/planete/article/2010/03/24/nanoproduits-le-principe-de-pre…

Redakteur: Philippe Rault, philippe.rault@diplomatie.gouv.fr

Spektroskopie zeigt Anfangsstadien der Arthrose

Donnerstag, April 1st, 2010

Mediziner am Universitätsklinikum Jena entwickeln neues Verfahren zur Frühdiagnose von Gelenkschäden.

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