Archive for Januar, 2012

Pferdemedizin.com: Beratungspreis bleibt auch 2012 konstant günstig

Dienstag, Januar 31st, 2012

Seit 2009 führt der Tierarzt Dr.Dr. Peter Schneider (pferdemedizin.com) die Beratung von Patientenbesitzern per Email und Telefon durch. Dieses Angebot wird sehr gerne wahrgenommen.

Der günstige Preis für eine Beratung in Höhe von 35 Euro pro Fall wird auch 2012 konstant gehalten. Die Pressemitteilung, in der diese innovative Dienstleistung beschrieben wird, finden Sie << hier >> .

Eifersüchtige Pferde – Forscherteam zeigt: Gefühl beugt Konflikten vor und sichert Gruppenhierarchie

Samstag, Januar 28th, 2012

Eifersucht begegnet uns überall – als Ausdruck von Verlustangst, als Ursache von Tobsuchtsanfällen oder als gängiges Mordmotiv in TV-Krimis. Klar ist, Eifersucht kann die Beziehung zwischen zwei Personen schwerwiegend belasten oder sogar gefährden.

Dennoch gehen Wissenschaftler mittlerweile davon aus, dass das Gefühl evolutionär sinnvoll ist. Dafür spricht, dass auch Tiere eifersüchtig sein können. Im Gegensatz zu Menschen geht es eifersüchtigen Tieren aber zumeist darum, ihre Ressourcen zu sichern: das Futter oder die eigene Stellung innerhalb einer Gruppe. Entsprechend betrifft Eifersucht vor allen Dingen Tierarten, die in größeren Sozialverbänden zusammenleben. So zum Beispiel auch Pferde, wie jetzt zwei Wissenschaftlerinnen der Universitäten in Regensburg und Greifswald nachweisen konnten.

Dr. Konstanze Krüger vom Institut für Zoologie der Universität Regensburg und Gudrun Schneider vom Institut für Zoologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald beobachteten dazu vier Gruppen von verwilderten Pferden – insgesamt 84 Esperia-Ponies – in den italienischen Abruzzen. Die 84 Pferde gehörten zu einer Gesamtpopulation von etwa 300 Tieren.
Krüger und Schneider stellten dabei fest, dass besonders ranghohe Stuten einschreiten, wenn sich Gruppenmitglieder, mit denen sie häufig sozialen Kontakt haben, anderen Tieren nähern oder sich mit diesen „beknabbern“ – ein Zeichen für Zuneigung. Die hierarchisch höher gestellten Stuten treiben die „Störenfriede“ einfach nur davon oder „beknabbern“ sich nach ihrem Einschreiten selber mit der „befreundeten“ Stute. Die Intervention richtet sich ausschließlich gegen die fremden Tiere und nicht gegen den etablierten Sozialpartner.

Die Wissenschaftlerinnen entdeckten diese Form des Einschreitens vor allen Dingen im Falle von friedlichen Interaktionen. Nur zweitrangig waren Interventionen bei aggressiven Konflikten zwischen ihren Sozialpartnern und anderen Tieren. Ganze 67 Interventionen bei friedfertigen Kontakten durch insgesamt 64 Stuten zählten die beiden Forscherinnen, wobei lediglich acht Interventionen im Falle von aggressiven Auseinandersetzungen beobachtet wurden.

Krüger und Schuster kommen zu dem Schluss, dass es für ranghohe Stuten von großem Vorteil ist, ihre eigenen Sozialpartner in der Gruppe von Kontakten mit anderen Tieren abzuhalten. „Auch hier geht es um Ressourcen – nämlich um die Zahl der Sozialpartner, mit denen weitere Ressourcen und Nachkommen verteidigt und die Stellung in der Hierarchie der Gruppe gesichert werden kann“, so Krüger. „Die ranghohen Stuten wollen ohne größeren Aufwand und ohne allzu hohes Risiko verhindern, dass ihre – niedriger gestellten – Sozialpartner zu anderen Pferden „abwandern“ können.“

Der Aufbau und die Sicherung von Kontakten und Partnerschaften ist eine gängige Strategie von sozial lebenden Tieren, um den gemeinsamen Zugang zu Ressourcen zu sichern, der Gefahr von Angriffen durch Feinde zu begegnen oder um Konflikte um die Hierarchie innerhalb der eigenen Gruppe zu reduzieren. Krüger und Schneider gehen davon aus, dass dabei einige Tierarten, wie zum Beispiel Pferde, in höherem Maße erfolgreich sind, und auf diese Weise aufwändigen Interventionen bei aggressiven Konflikten vorbeugen können. Diese Überlegungen werden durch die Beobachtung gestützt, dass sich bei Pferden auch andere Konfliktlösungsmechanismen wie Versöhnungen, Schlichtungen oder das Spenden von Trost beobachten lassen.

Die Ergebnisse der beiden Zoologinnen sind in der renommierten Fachzeitschrift “Animal Behaviour“ erschienen .

Quelle: Universität Regensburg

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Menschliche Immunzellen reagieren empfindlich auf „Stress“

Donnerstag, Januar 19th, 2012

Wissenschaftler um Prof. Bernd Kaina vom Institut für Toxikologie der Universitätsmedizin Mainz haben erstmals nachgewiesen, dass bestimmte im menschlichen Blut zirkulierende Zellen des Immunsystems – die so genannten Monozyten – besonders empfindlich auf reaktive Sauerstoffspezies (ROS) reagieren und klärten gleichzeitig die Ursache dafür auf. ROS sind aggressive Formen des Sauerstoffs, die bei „oxidativem Stress“ entstehen und bei verschiedensten Erkrankungen eine wesentliche Rolle spielen.

ROS werden aber auch von Zellen des Immunsystems natürlicherweise zur Bekämpfung von Krankheitserregern gebildet – vor allem von so genannten Makrophagen. Diese wiederum entstehen neben den Dendritischen Zellen im Rahmen der Immunantwort aus den Monozyten. Sowohl Makrophagen als auch Dendritische Zellen sind im Gegensatz zu den Vorläuferzellen, den Monozyten, gegenüber ROS geschützt. Die starke Empfindlichkeit der Monozyten führen die Mainzer Wissenschaftler auf mehrere Defekte in der DNA-Reparatur zurück, die diese Zellen aufweisen. Sie vermuten hinter diesem erstmals entdeckten Phänomen einen ausgeklügelten Mechanismus, um die Immunantwort und überstarke ROS-Produktion im Körper zu regulieren. Ihre Arbeit wurde in der renommierten Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ veröffentlicht.

Es ist gut bekannt, dass während der Tumortherapie durch Bestrahlung oder Chemotherapie eine Schädigung des Immunsystems auftritt. Weniger bekannt ist, welche Zellen des Immunsystems besonders empfindlich auf Strahlung und Chemotherapeutika reagieren und welche resistent sind. „Dieser Frage sind wir in unserer aktuellen Arbeit nachgegangen“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Bernd Kaina, Direktor des Insituts für Toxikologie an der Universitätsmedizin Mainz. „Wir konnten dabei zeigen, dass menschliche Monozyten besonders empfindlich auf reaktive Sauerstoffspezies (ROS) reagieren, während Makrophagen und Dendritische Zellen, die aus Monozyten durch Zytokingabe gereift wurden, resistent sind.“ Die außerordentlich hohe Empfindlichkeit von Monozyten konnten die Wissenschaftler nach Bestrahlung, Exposition mit Chemikalien und sogar dem oxidierten low-density Lipoprotein (oxLDL), das mit Atherosklerose in Verbindung gebracht wird, beobachten. Alle diese Behandlungen erzeugen in der Zelle ROS und damit Schäden der DNA, die zum Zelltod aber auch zur malignen Entartung führen können. ROS wird im Immunsystem von bestimmten Zellen, vor allem den Makrophagen, gebildet, um eingedrungene Krankheitserreger abzutöten. Sobald dies erfolgt ist, sollte die körpereigene ROS-Produktion eingestellt werden. Auch sollte nicht zu viel ROS gebildet werden, da dieses auch die gesunden Zellen im entzündeten Gewebe schädigt. Tatsächlich stehen chronische Entzündungen, bei denen ständig ROS gebildet wird, häufig mit einer erhöhten Krebsanfälligkeit in Verbindung.

Warum reagieren Monozyten auf ROS so empfindlich? Es gelang der Gruppe um Kaina, die Ursache für die Hypersensitivität von Monozyten gegenüber oxidativem Stress ausfindig zu machen: Die Monozyten waren nicht in der Lage, durch ROS induzierte Schädigungen ihrer Erbsubstanz DNA zu reparieren. Dies wiederum liegt daran, dass wichtige Reparaturproteine – im Fachjargon XRCC1, Ligase III, PARP-1 und DNA-PK – von den Zellen in nur sehr geringer Menge hergestellt werden. „Damit sind Monozyten faktisch defekt in zwei wichtigen DNA-Reparatursystemen, der Basenexzision und der Reparatur so genannter Doppelstrangbrüche“, erläutert Professor Kaina.

„Ein derartiger genereller Repararturdefekt wurde bisher weder in Zellen des menschlichen Körpers noch in experimentellen in vitro Systemen beschrieben.“
Professor Kaina schreibt dem Reparaturdefekt in Monozyten eine wichtige biologische Rolle bei der Regulation der Immunantwort zu: Um im entzündlichen Gewebe eine übermäßige Produktion von ROS durch Makrophagen und eine überschießende Immunantwort zu vermeiden, werden die Monozyten als Vorgängerzellen der ROS-produzierenden Makrophagen vermehrt und gezielt zerstört – schließlich reagieren sie besonders empfindlich auf ROS. Weniger Monzyten wiederum bedeutet weniger Makrophagen und damit weniger ROS – insgesamt also eine ausgeklügelte Regulation des Systems Monozyt/Makrophage/Dendritische Zelle. Die klinischen Implikationen deuten sich an: Insbesondere bei chronischen entzündlichen Erkrankungen ist das System aus der Balance geraten und ROS wird in übermäßiger Menge produziert, was das Erbgut gesunder Zellen schädigt und zur Krebsentstehung beiträgt. Durch das gezielte Abtöten von Monozyten lässt sich dieser Kreislauf möglicherweise unterbinden.

Publikation: Bauer, M., M. Goldstein, M. Christmann, H. Becker, D. Heymann and B. Kaina (2011) Human monocytes are severely impaired in base and DNA double-strand break repair that renders them vulnerable to oxidative stress, Proc. Natl. Acad. Sci. USA, 108, 21105-21110

Quelle: Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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Vegetarische Ernährung – Verzicht auf Fleisch schont die Umwelt

Mittwoch, Januar 18th, 2012

(aid) – Der negative Einfluss der Nutztierhaltung auf die Umwelt wird durch intensive Untersuchungen immer deutlicher. Die FAO, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN, hat bereits 2006 die Auswirkungen des weltweit steigenden Fleischkonsums auf Aspekte wie Umweltverschmutzung, Klimaveränderung und Biodiversität zusammenfassend aufgezeigt.

Die Aktivitäten, die zur Erzeugung tierischer Lebensmittel notwendig sind, verursachen demnach 18 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Betrachtet man nur den Landwirtschaftssektor, ist die Viehhaltung für fast 80 Prozent der Emissionen verantwortlich. Bis ein Kilogramm Rindfleisch in der Fleischtheke angeboten werden kann, werden gut 13.000 g CO2-Äquivalente emittiert, für Geflügel und Schwein etwas mehr als 3.000 g. Dagegen entstehen zum Beispiel bei der Herstellung von einem Kilogramm Teigwaren nur 900 g CO2-Äquivalente und für unverarbeitetes Gemüse nur 150 g.

Die Werte für Milchprodukte sind ebenfalls hoch, was an der Aufzucht von Milchtieren und der starken Verarbeitung liegt. Für ein Kilogramm Milch werden 940 g der Klimagase emittiert, für daraus hergestellte Produkte liegen die Werte dementsprechend höher.

Für die Produktion von tierischen Lebensmitteln werden Naturressourcen besonders intensiv genutzt. Viehhaltung und Futteranbau beanspruchen 70 Prozent der globalen landwirtschaftlichen Fläche, allein 33 Prozent des Ackerlandes wird gebraucht, um Viehfutter herzustellen. Der sogenannte „Veredelungsprozess“ von der Pflanze über das Viehfutter bis zum verzehrfertigen Fleisch verschwendet enorm viel Nahrungsenergie. Je nach Tierart und Fütterung sind das Verluste von 70 bis 90 Prozent.

Vegetarisch zu leben ist demnach deutlich klimaschonender und nachhaltiger als mit Mischkost, alleine schon dadurch, dass auf Fleisch und Fisch verzichtet wird. Andere Aspekte, wie der Kauf von möglichst unverarbeiteten Produkten und die Bevorzugung von saisonalen und regionalen Waren verbessern die Klimabilanz zusätzlich.

Quelle: www.aid.de

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Angst sorgt für schlechtere Schulnoten

Dienstag, Januar 17th, 2012

Schreckgespenster für Schüler: Versagen, Demütigung und Mobbing.

Wien (pte021) – Schlechte Noten gehen bei vielen Schülern nicht auf Faulheit oder mangelndes Talent zurück, sondern häufig auch auf Angst. Jeder zweite Schüler kennt das unwohle Gefühl in der Klasse nur zu gut, zeigt eine Umfrage des Nachhilfe-Instituts Lernquadrat http://www.lernquadrat.at, die am heutigen Dienstag in Wien präsentiert wurde. „Der Einfluss von Schulangst auf den Lernerfolg wird eindeutig unterschätzt“, betont Lernquadrat-Geschäftsführer Konrad Zimmermann.

Die Formen schulischer Angst sind vielfältig, verdeutlicht Studienleiter Stefan Grausenburger: „Am weitesten verbreitet ist die Angst vor dem Versagen und dessen negativen Folgen wie etwa Bestrafung, doch viele haben auch soziale Ängste vor öffentlicher Demütigung oder vor Mobbing, das durch Facebook und Co auf neue Weise aktuell wird“, so der Psychologe gegenüber pressetext. Direkte Auslöser können negative Erlebnisse als auch stellvertretendes Lernen sein – „etwa wenn ein Schulfreund an der Tafel ausgelacht wird“.

Jeder Zweite betroffen

Die nicht repräsentative Umfrage, die Lernquadrat unter 500 Schülern im Alter von zehn und 18 Jahren durchgeführt hat, erhob ein Bild über die Folgen und Auswirkungen der Angst. 40 Prozent berichteten, dass sie sich durch den Schulalltag sehr belastet fühlen. Sogar 50 Prozent haben vor Prüfungen, Referaten und Schularbeiten Angst.

Mädchen sind von Schulangst häufiger betroffen als Burschen, so die Detailauswertung. Auch bei Kindern aus niedrigeren sozialen Schichten oder von Alleinerziehern ist das Problem vermehrt zu finden, sowie bei Kindern und Jugendlichen, denen es an Selbstregulation, Umgang mit Kritik und sozialen Fähigkeiten fehlt oder die sehr auf Anerkennung anderer angewiesen sind. „Auch die Eltern spielen eine wichtige Rolle, da Kinder ihr Verhalten in schwierigen Sozial- und Leistungssituationen nachahmen“, erklärt Grausenburger.

Hürde für den Erfolg

Die Folgen der Angst können sehr weit reichen. „Verängstigte Schüler sind viel mehr von anderen Reizen abgelenkt und können sich bei Schularbeiten kaum auf die Aufgabenstellung konzentrieren“, berichtet der Experte. Angst lässt somit häufiger scheitern und senkt den Lernerfolg, was das Selbstvertrauen und die Motivation verschlechtert.

Das zeigt auch die Umfrage: 60 Prozent gaben an, dass die Angst ihre Leistung sinken lässt und jeder Zweite verliert durch sie seine Konzentration. Jeder Vierte berichtete von körperlichen Folgen wie Bauchweh, Schlafstörungen, Verspannungsgefühl oder Kopfschmerzen. 18 Prozent der Befragten haben schon einmal die Schule geschwänzt, weil sie sich dort unwohl fühlten. 30 Prozent haben dies zumindest überlegt.

Angst kann man verlernen

Schulangst äußert sich sehr unterschiedlich und Symptome können durchaus auch auf andere Probleme zurückgehen, weshalb körperliche Beschwerden beim Hausarzt abgeklärt werden sollten. Die wichtigste Maßnahme ist die, dem Kind Zeit für gemeinsame Gespräche zu widmen. Weitere Ansprechpartner sind Lehrer und Schulpsychologen, bei Bedarf sollte man auch professionelle Hilfe durch Jugendpsychologen suchen. Liegen die Probleme vor allem im Umfeld des Schülers, kann ein Schulwechsel günstig sein.

Doch bereits das Alltagsverhalten trägt viel dazu bei, dass Kinder Ängste abbauen können. „Statt die Angst zu verstärken, sollten Eltern positiv denken, konkrete Handlungsanleitungen geben und falsche Erwartungen hinterfragen, da hoher Leistungsdruck oder Strafandrohung meist hinderlich sind. Kinder brauchen nicht Vergleiche mit Geschwistern oder Klassenbesten, sondern Lob auch für kleine Fortschritte. Denn genauso wie Angst erlernt wird, kann man sie auch wieder verlernen“, betont Grausenburger.

Quelle: pressetext redaktion

Anmerkung: siehe hierzu auch den Artikel „Homöopathie –  eine Erklärung aus naturheilkundlicher und naturwissenschaftlicher Sicht

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Sind die heute 45- bis 50-jährigen Frauen im Alter arm?

Donnerstag, Januar 12th, 2012

Frauen, die heute zwischen 45 und 50 Jahre alt sind, laufen Gefahr, im Alter arm zu sein – obwohl sie im Vergleich zu früheren Generationen eine deutlich bessere Ausbildung haben und aktiv im Berufsleben stehen. Das ist eines der Ergebnisse einer von der Deutschen Rentenversicherung geförderten Studie der Politikwissenschaftlerinnen Prof. Dr. Barbara Riedmüller und Ulrike Schmalreck vom Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin.

Die Studie wird nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Ausgehend von den Ergebnissen fordern die Wissenschaftlerinnen von der Politik, die institutionellen und rechtlichen Zugangsbarrieren für Frauen zum Arbeitsmarkt abzubauen.

Quelle: Freie Universität Berlin


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Frau und Mann: Zu 90 Prozent verschieden

Donnerstag, Januar 12th, 2012

Studien-Neuauswertung zeigt zwei völlig andere Persönlichkeiten.

Turin/Wien (pte020) – Männer und Frauen unterscheiden sich in ihrer Persönlichkeit deutlich stärker als bisher angenommen wurde. Das zeigen Forscher der Universitäten Turin und Manchester in der Zeitschrift „Plos One“. Sie unterzogen frühere Studien, die eine hohe Übereinstimmung der Geschlechter ergeben hatten, einer genaueren Überprüfung und konnten sie wiederlegen. „Mars und Venus“ teilen in ihrer gesamten Persönlichkeit bloß zehn Prozent, so ihre Erkenntnis, die in der Genderdebatte wohl noch einigen Staub aufwirbeln wird.

Genauere Analyse zeigt Unterschiede

Konkret nahmen die Forscher um Marco Del Giudice Daten aus dem Jahr 1993 erneut unter die Lupe, bei denen 10.000 Probanden auf ihre Selbsteinschätzung befragt worden waren. Eine Auswertung von 2005 hatte daraus die fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeitspsychologie untersucht: Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit. Die Übereinstimmung der Geschlechter betrug damals 78 Prozent – was die damalige Studienautorin Janet Hyde zur Grundlage ihrer „Gender similarities hypothesis“ machte, die später oft zitiert wurde.

Der Nachteil dieser früheren Auswertung: In den bloß fünf Persönlichkeitsgruppen sind sehr unterschiedliche Eigenschaften vereint, die sich rechnerisch teils gegenseitig aufheben und somit das Persönlichkeitsrelief verwischen. Nun analysierte Del Giudice die Daten von 1993 in 15 statt fünf Kategorien – und lieferte ein komplett anderes Bild: Frauen besitzen signifikant mehr Wärme und Zuneigung, bauen eher Vertrauen auf, reagieren emotionaler und sind sensibler und fürsorglicher als Männer, die ihrerseits emotional stabiler, dominanter, reservierter und wachsamer sind und dabei mehr auf Nützlichkeit und Regeln achten.

Tabubruch für Genderdebatte

90 Prozent der Eigenschaften sind geschlechtstypisch, während sich die verbleibenden zehn Prozent der Gemeinsamkeiten etwa auf Perfektionismus oder Lebendigkeit beziehen. Ein Ergebnis, das Fachexperten nicht überrascht. „Besonders in den 70er- und 80er-Jahren führte die Wissenschaft alle Geschlechtsunterschiede auf Erziehung und Gesellschaft zurück. Seit zehn Jahren gibt es jedoch eine Trendwende weg von dieser ideologischen Prägung“, berichtet der Psychiater Raphael Bonelli von der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien http://sfu.ac.at im pressetext-Interview.

Den ersten Tabubruch hat im Jahr 2000 Simon Baron-Cohen von der Universität Cambridge geliefert. In Experimenten mit Neugeborenen zeigte er, dass Frauen von Geburt an eindeutig empathischer, Männer hingegen systematischer veranlagt sind. In kognitiven Leistungstests sind Frauen verbal klar überlegen, während Männer bei der räumlichen Vorstellung die Nase vorne haben. „Dass sich Unterschiede auch in Merkmalen der Persönlichkeit zeigen, überrascht nicht. Sehr wahrscheinlich liefern auch zahlreiche andere Studien bei kritischer Durchleuchtung dasselbe Ergebnis“, vermutet Bonelli.

Evolution spielt mit

Aus Sicht der Anthropologie und Evolution sind die aktuellen Resultate laut dem Wiener Psychiater keine Überraschung. „Die Persönlichkeit der Frau hilft ihr dabei, Familie und Partnerschaft aufzubauen und Kinder zu erziehen, während Männer die evolutionsbiologisch besseren Voraussetzungen für Nesterrichtung, Schutz vor Feinden und Essensbeschaffung mitbringen.“ Nicht nur der Geist, sondern auch der Körper bestimmt das psychische Erleben mit, betont der Experte.

Artikel: http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0029265

Quelle: pressetext.com

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Weisse Liste unterstützt bei der Suche nach dem passenden Pflegeheim

Donnerstag, Januar 5th, 2012

Gütersloh/Berlin – Das unabhängige und nicht-kommerzielle Internetportal „Weisse Liste“ bietet einen neuen Service: Ab sofort können sich Pflegebedürftige und Angehörige unter http://www.weisse-liste.de/pflegeheim über das Angebot von insgesamt rund 12.000 Pflegeheimen erkundigen.

Als erstes Portal in Deutschland informiert die Weisse Liste bundesweit über aktuell freie Plätze in den Einrichtungen. Interessierte können zudem die Serviceangebote und die voraussichtlichen Heimkosten miteinander vergleichen. Eine individuelle Checkliste hilft, die Besichtigung in Frage kommender Pflegeheime gezielt vorzubereiten und vor Ort die richtigen Fragen zu stellen. Die Weisse Liste ist ein gemeinsames Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen.

„Wir möchten Pflegebedürftige und Angehörige bei der Auswahl eines Pflegeheims unterstützen. Sie sollen sich sicherer mit ihrer Entscheidung fühlen“, sagt Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. Der Umzug in ein Pflegeheim sei oft mit großer Verunsicherung verbunden. Häufig müsse die schwierige Entscheidung in kurzer Zeit getroffen werden, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Ratsuchende könnten sich in der Weissen Liste nun erkundigen, welche Pflegeheime in ihrem Umfeld in Frage kommen.

„Mithilfe der Checkliste können sie anschließend vor Ort überprüfen, welche der Einrichtungen am besten ihren Bedürfnissen entspricht“, so Mohn.
„Bei der Auswahl eines Pflegeheims spielen viele unterschiedliche Aspekte eine Rolle“, sagt Werner Kubitza, Sprecher des FORUM chronisch kranker und behinderter Menschen im PARITÄTI-SCHEN Gesamtverband und Partner des Projekts Weisse Liste. Den meisten Pflegebedürftigen und Angehörigen sei es wichtig, dass sich die Einrichtung in der Nähe des Wohnorts befinde. Ebenso seien die Kosten von entscheidender Bedeutung. „Wichtig ist den Menschen, dass sie gut versorgt und die Bewohner in der Einrichtung respektvoll behandelt werden“, so Kubitza. Die Betroffenen besichtigten normalerweise zwei bis drei Pflegeheime, bevor sie sich entscheiden. Das Angebot der Weissen Liste helfe ihnen, dabei gezielt vorzugehen.

Die Informationen der Weissen Liste zu freien Plätzen, Kosten und Serviceangeboten beruhen auf Selbstangaben der Pflegeheime. Die Pflegeheim-Checkliste kann individuell zusammengestellt werden. Die Nutzer können dabei aus bis zu 200 Fragen wählen, die für sie bei der Auswahl eines Pflegeheims von Bedeutung sind. Ergänzt ist das Angebot des Portals um Informationen zu weiterführenden Beratungsmöglichkeiten. So zeigt die Weisse Liste etwa an, welche Pflegeberatungsstelle sich in der Nähe des jeweiligen Nutzers befindet. Dafür greift sie auf eine neue Datenbank des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) zu. Die Weisse Liste ist seit 2008 online abrufbar.

Das Patientenportal bietet außerdem Unterstützung bei der Suche nach dem passenden Arzt oder dem geeigneten Krankenhaus.

Zur Weissen Liste: Die Weisse Liste ist ein gemeinsames Projekt von Bertelsmann Stiftung, Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE (BAG SELBSTHILFE), Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen, FORUM chronisch kranker und behinderter Menschen im PARITÄTISCHEN Gesamtverband, Sozialverband VdK Deutschland und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Die Initiatoren wollen mit dem Internetportal http://www.weisse-liste.de eine individuelle Entscheidungshilfe für Patienten und Angehörige zur Verfügung stellen und für mehr Transparenz im Gesundheitswesen sorgen.

Quelle: Bertelsmann Stiftung

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