Archive for März, 2013

Babys: Frühes Laufen zeugt nicht von Intelligenz

Samstag, März 30th, 2013

Erreichen der Fähigkeit bis zum 20. Monat weitestgehend unerheblich.

Zürich (pte019) – Kinder, die früher laufen, sind später weder intelligenter noch motorisch geschickter. Das hat eine Untersuchung des Schweizerischen Nationalfonds http://www.snf.ch unter der Leitung von Oskar Jenni vom Kinderspital Zürich http://www.kispi.uzh.ch/ und Valentin Rousson von der Universität Lausanne http://unil.ch ergeben.

Laufen mit 24 Monaten zu spät

„Die ersten Schritte sind für die Eltern ein dramatischer Meilenstein“, sagt Jenni gegenüber pressetext. „Allerdings ist es unwichtig, wann ein Kind diesen Meilenstein erreicht. Man kann eher von einem Grenzstein sprechen, der etwa beim 20. Monat liegt“, sagt der Mediziner. Im Alter von 20 Monaten sollten die Kinder diesen Grenzstein des ersten Schrittes erreicht haben.

„Wenn Kinder erst nach dem 20. Monat anfangen zu laufen, sollten sie untersucht werden – aber, ob ein Kind im Alter von zehn Monaten läuft oder nicht, macht aus dem Kind noch keinen Olympiasieger“, wirft Jenni ein. Wenn ein Kind erst mit 24 Monaten läuft, also im Alter von zwei Jahren, sollte es dringend untersucht werden. „Da ist dann motorisch etwas nicht in Ordnung“, sagt Jenni.

Eltern zumeist unnötig beunruhigt

Im Durchschnitt machen Kinder im Alter von zwölf Monaten ihre ersten Schritte. Junge Eltern vergleichen ihre Kinder mit anderen Kindern im Sandkasten und auf Spielplätzen. Dabei fürchten viele, dass ihr Kind in der geistigen Entwicklung hinterherhinkt, wenn es etwas später aufrecht sitzt oder zu gehen beginnt als andere Kinder.

Doch diese Sorgen sind unbegründet. Auch sollten Eltern nicht meinen, dass ihr Kind, das schneller als andere Kinder sitzt oder läuft, dadurch klüger oder motorisch reifer ist. Die Zürcher Forscher um Jenni haben die Entwicklung von 119 Jungen und 103 Mädchen genau verfolgt. Vieles verwächst sich mit den Jahren, so das abschließende Fazit.

Quelle: pressetext.com

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Tuberkulose: auch in Deutschland ein relevantes Gesundheitsproblem

Montag, März 18th, 2013

Tuberkulose gehört zu den Infektionserregern mit hoher Bedeutung für die Gesundheit der Bevölkerung. „Jede Erkrankung erfordert umfassende Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten, eine langwierige Therapie und einen hohen medizinischen Betreuungsaufwand“, erklärt Reinhard Burger, Präsident des RKI, das zum bevorstehenden Welttuberkulosetag den neuen Tuberkulose-Jahresbericht veröffentlicht hat. Für das Jahr 2011 wurden 4.317 Tuberkulosen registriert, davon starben 162 Erkrankte, in 2010 waren es 4.388 Erkrankungen, darunter 161 Todesfälle.

Damit nähert sich die Zahl der Erkrankungen einem Plateau, nachdem sie bis 2008 jedes Jahr deutlich zurückgegangen war. Bei Kindern dagegen steigen die Fallzahlen seit einigen Jahren sogar an. Im Jahr 2011 erkrankten 179 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren, 2010 waren es 160 Fälle, 2009 142 Fälle. Bei Kindern geht die Tuberkulose fast immer auf eine kürzlich erfolgte Ansteckung zurück und ist damit ein Indikator für das aktuelle Infektionsgeschehen. „Das unterstreicht die Notwendigkeit der konsequenten Umsetzung der Empfehlungen zur Prävention und Behandlung, gleich-zeitig auch, dass der Öffentliche Gesundheitsdienst ausreichende Kapazität für die Tuberkulosekontrolle braucht“ betont Reinhard Burger.

Der Anteil multiresistenter Tuberkulosen hat sich in den vergangenen Jahren weitgehend stabilisiert und liegt bei rund 2%, jedoch dürfen – trotz kleiner Fallzahlen – der langwierige Behandlungsaufwand und die hohen Therapiekosten nicht unterschätzt werden. Hier sind neue Ansätze in Diagnostik und Therapie dringend erforderlich

Neben der bundesweiten Analyse im Detail benennt der Bericht auch regionale Unterschiede. So liegt z.B. in Berlin (mit einer Inzidenz von 9,3 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner) die Inzidenz deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt (5,3). Tuberkulose ist auch in Deutschland in erster Linie eine Krankheit der sozial Schwächeren.

Quelle: Robert-Koch-Institut Berlin

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Studie: Ist Schulerfolg vorhersagbar? / „Entwicklungsverläufe unterscheiden sich erheblich“

Samstag, März 16th, 2013

Inwieweit sind Schulleistungen vorhersagbar? Psychologen der Universität Hildesheim haben in einer Längsschnittstudie herausgefunden, dass in der frühen Kindheit vor allem die Leistung des Arbeitsgedächtnisses – und weniger Intelligenz – spätere Schulleistungen beeinflusst.

Über fünf Jahre wurden 200 Kinder begleitet. Ein Ergebnis: „Risikokinder“ können früh erkannt und gefördert werden – was bislang zu wenig beachtet wird. „Schulanfänger kommen mit Wissen über Mengen, Zahlen und Laute in die Schule – das Ausmaß an numerischem und phonologischem Vorwissen unterscheidet sich jedoch erheblich voneinander“, sagt Prof. Dr. Claudia Mähler.

Kinder kommen mit erheblich unterschiedlichen Startbedingungen in die Grundschule. Eine Studie gibt nun Auskunft über Entwicklungsstadien, -tempi und über individuelle Vorsprünge und -rückstände im Vor- und Grundschulalter.

Psychologen der Universität Hildesheim untersuchen seit 2008, welche Kompetenzen in der frühen Kindheit für spätere Schulleistungen – zum Beispiel im Lesen, Schreiben und Rechnen – entscheidend sind. Eine Forschergruppe um Psychologieprofessorin Dr. Claudia Mähler hat in der Längsschnittstudie „Koko“ die Entwicklungsverläufe von Vor- und Grundschulkindern betrachtet. Etwa 200 Kinder aus Hildesheim werden seit ihrem Eintritt in den Kindergarten über fünf Jahre halbjährlich getestet; inzwischen besuchen sie das zweite Schuljahr.In der Studie „Differentielle Entwicklungsverläufe kognitiver Kompetenzen im Vor- und Grundschulalter (Koko)“ wurden bereichsübergreifende (u.a. Intelligenz, Arbeitsgedächtnis, Konzentrationsfähigkeit) und bereichsspezifische (u.a. Mengenverständnis, Zählfertigkeiten, phonologische Verarbeitung, sprachliche Fertigkeiten) Vorläuferfertigkeiten untersucht. Seit Beginn der Schulzeit werden auch die Schulleistungen im Lesen, Schreiben und Rechnen mit erhoben. Auch der Einfluss von Umweltvariablen wie soziökonomischer Status, Migrationshintergrund und häusliche Lernumgebung wurde erfasst.

STARTBEDINGUNGEN IN DER GRUNDSCHULE UNTERSCHEIDEN SICH ERHEBLICH

Wie unterschiedlich die Startbedingungen in der Grundschule sind, offenbart die Untersuchung: „Schulanfänger kommen mit Wissen über Mengen, Zahlen und Laute in die Schule – das Ausmaß an numerischem und phonologischem Vorwissen unterscheidet sich jedoch erheblich voneinander“, sagt Claudia Mähler. Welche Merkmale bedingen diese unterschiedliche Entwicklung bis zum Schulanfang, wo liegen Risikofaktoren? „Anders als früher angenommen hat weniger Intelligenz, sondern die Leistung des Arbeitsgedächtnisses Einfluss auf spätere Schulleistungen.“ Bereits 4- bis 6-Jährige mit hoher Arbeitsgedächtniskapazität zeigen in allen Bereichen bessere Leistungen und stärkere Entwicklungssprünge. Sie haben stärker entwickelte numerische und phonologische Kompetenzen, kennen sich also mit Zahlen und mit den Klängen der Sprache besser aus.

Kinder mit Zuwanderungsgeschichte haben im Bildungssystem Nachteile gegenüber Kindern deutscher Herkunft, wobei besonders Kinder mit schwachen Deutschkenntnissen betroffen sind (vgl. schulische Leistungen PISA, IGLU, TIMMS). „Die Benachteiligung tritt nicht erst mit Schulbeginn ein, sondern beginnt in der Entwicklung schulrelevanter Vorläuferkompetenzen“, unterstreicht Mähler.

Die Forschergruppe der Uni Hildesheim hat die Entwicklungsverläufe von 115 deutschen Kindern mit 52 Kindern mit „Migrationshintergrund“ verglichen: „Trotz vergleichbarer Lernmöglichkeiten während der zwei Jahre im Kindergarten bleiben Kinder mit Zuwanderungsgeschichte in den schulischen Vorläuferkompetenzen hinter den deutschen Kindern zurück.“ Daraus schließen die Forscher: „Eine niedrige Arbeitsgedächtniskapazität und Migrationshintergrund sind Risikofaktoren. Der sozio-ökonomische Status der Familie und die häusliche Lernumwelt sind schon im Kindergartenalter für die Ausbildung von Vorläuferkompetenzen bedeutsam.“

FRÜHE DIAGNOSTIK MIT 4 JAHREN MÖGLICH

Was heißt das für den Kita-Alltag? „Frühe Diagnostik ist mit 4 Jahren möglich und sollte nicht erst kurz vor Schuleintritt beginnen. Risikokinder könnten bis zum Schuleintritt in ihren Arbeitsgedächtnisleistungen, phonologischen und numerischen Kompetenzen gefördert werden, um das Risiko von Schulversagen zu vermindern“, fordert Claudia Mähler. Wenn ein Kind deutliche Entwicklungsverzögerungen zeige, dies früh erkannt und mit Fördermaßnahmen kombiniert werde, steigen die Entwicklungschancen beträchtlich. Die „phonologische Bewusstheit“ zu trainieren, gelinge etwa mit Präventionsprogrammen wie „Hören, lauschen, lernen“.

Dabei entwickeln die Kinder ihren Sinn für die Lautstruktur von Sprache, hören Melodien und Silben, Erkennen dass im Wort „Auto“ kein „i“ ist, dies ist eine wichtige Voraussetzung, um Schriftsprache zu erlernen. Numerische Kompetenzen können mit Programmen wie „Mengen, zählen, Zahlen“ gefördert werden. Dabei geht es darum, eine Vorstellung von Mengen und Zahlen zu entwickeln, zu wissen was zum Beispiel mehr oder weniger ist. Ob es auch möglich sei, basale Defizite im Arbeitsgedächtnis mit Trainingsmaßnahmen zu kompensieren, müsse erst noch nachgewiesen werden. In einer weiteren Studie prüft das Hildesheimer Forscherteam deshalb, ob das Arbeitsgedächtnis bei Schulkindern trainiert werden kann.

In einem zweiten Teil der Studie wurde geprüft, ob sich Schulleistungen aus den vorschulischen Kompetenzen vorhersagen lassen. „Schulleistungen am Ende der 1. Klasse können wir zu 25 % aus der Leistung des Arbeitsgedächtnisses im Alter von 4 Jahren vorhersagen. Die Prognose wird nicht sicherer, wenn sie erst mit 6 Jahren erfolgt“, sagt Psychologin Dr. Ariane von Goldammer. Das Arbeitsgedächtnis sei ein „guter Prädikator“. Es ist für die kurzfristige Speicherung und Bearbeitung von lautlichen und visuellen Informationen und deren Transfer (z.B. vom Phonologischen ins Visuelle = Schreiben) zuständig und damit „von zentraler Bedeutung für das Lesen-, Schreiben- und Rechnenlernen“, so von Goldammer.

Auffällig ist, dass Mathematikleistungen bereits „sehr früh im Alter von 4 Jahren anhand von numerischen Vorläuferkompetenzen wie Zählen, Mengenvergleich und Benennen von Ziffern vorhergesagt werden können“ (35 %). Ein signifikanter Einflussfaktor auf Lese-, Rechtschreib- und Rechenleistungen sei mit 10-16 % der sozioökonomische Status der Familie.

„Insgesamt können durch Erfassen von Arbeitsgedächtnis, phonologischen und numerischen Kompetenzen, sozioökonomischem Status und Migrationshintergrund bei 4-jährigen Kindern bereits 34 % der Lese-, 52 % der Rechtschreib- und 35 % der Mathematikleistung am Ende der 1. Klasse vorhergesagt werden“, so das Fazit der Forscher der Uni Hildesheim. Mit dem Alter der Kinder verbessere sich die Güte einer solchen Prognose nicht wesentlich. Dabei weisen die Forscher auf die Bedeutung weiterer Einflussfaktoren wie Motivation, Selbstkonzept, Unterrichtsqualität und Klassenklima hin.In einem dritten Teil der Studie wurde geprüft, wie wirksam die Förderung von numerischen Kompetenzen im Kindergarten in zahlen- und mengenbezogenen Spielen ist. Dabei gingen die Forscher in „Brennpunktkindergärten“ und „Mittelschichtskindergärten“. „Kinder aus Brennpunktkindergärten weisen vor Beginn des Trainings geringere numerische Kompetenzen aus, profitieren aber in etwas höherem Maße von der Förderung“, so ein Ergebnis.

Claudia Mähler hat mit ihrem Team an der Universität Hildesheim die Forschungsambulanz „Kind im Mittelpunkt“ aufgebaut. Diagnostik, Beratung und Intervention bei Lernstörungen werden von Eltern und Kindern in der Region stark nachgefragt. Bisher konnten etwa 300 Kinder untersucht und begleitet werden.

Was bedeuten die Ergebnisse für den Alltag in Kitas für die pädagogischen Fachkräfte? „Erzieherinnen haben einen anspruchsvollen und sehr verantwortungsvollen Beruf. Von ihren diagnostischen Kompetenzen und ihrer Fähigkeit und Bereitschaft, die Kinder im Alltag zu fördern, hängen die Entwicklungschancen der Kinder ab. Für die Ausbildung und Anerkennung dieser Berufsgruppe muss in Deutschlang noch viel getan werden. “, sagt Prof. Mähler.

DIAGNOSTIK IN DER LEHRERAUSBILDUNG

Auch die Lehrerbildung müsse den Bereich „Diagnostik“ ernst nehmen, fordert Prof. Mähler: „Lernfortschritte von Schülerinnen und Schülern sollten aufmerksam beobachtet werden, um Symptome von Lernstörungen frühzeitig zu erkennen.“ Etwa 4 bis 8 % der Kinder einer Altersstufe leiden unter einer Lernstörung im Lesen, Rechtschreiben, Rechnen oder einer Kombination dieser Probleme. „Hinzu kommen Kinder mit Aufmerksamkeits- oder anderen Verhaltensstörungen. Das gehört zum Alltag von Lehrerinnen und Lehrern.“ An der Universität Hildesheim erwerben Lehramtsstudierende deshalb Kenntnisse über Symptomatik, Ursachen, Diagnostik und Interventionsmöglichkeiten bei Lernstörungen. Studierende der Psychologie werden in der Ursachenforschung sowie praxisnah in der Diagnostik und Begutachtung von Lernschwierigkeiten ausgebildet.

FORSCHUNGSPROJEKT: Die Studie „Differentielle Entwicklungsverläufe kognitiver Kompetenzen im Kindergartenalter (Koko)“ wird im Forschungsverbund „Frühkindliche Bildung und Entwicklung Niedersachsen“ durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit Mitteln aus dem VW-Vorab von 2008 bis 2013 gefördert. Die Projektleitung haben Prof. Dr. Claudia Mähler (Uni Hildesheim) und Prof. Dr. Dietmar Grube (Uni Oldenburg) inne. Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen sind Dr. Ariane von Goldammer, Dr. Kirsten Schuchardt und Dipl. Psych. Jeanette Piekny.

Forschungsambulanz „Kind im Mittelpunkt“: http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=1007

Quelle: Stiftung Universität Hildesheim

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Mehr Lust am Wochenende

Samstag, März 16th, 2013

Wochenend-Sex: 23 Minuten erfrischen Beziehung.

Bath/Middlesbrough/Klagenfurt (pte001) – Dienstag ist der Tag der Woche, an dem am wenigsten Sex praktiziert wird, am Wochenende hingegen nicht. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Lovehoney http://lovehoney.co.uk, dem größten britischen Sex-Toy-Unternehmen. Nur vier Prozent der befragten Paare haben dienstags Sex – der Donnerstag folgt mit sechs Prozent. Samstags hingegen sind es fast 40 Prozent. Zudem lieben sich Pärchen vorzugsweise ein Mal die Woche vor 23 Uhr, wie eine Studie der UK Medics http://medicsuk.net belegt, wobei das Licht an bleibt, um das Gesicht und den Körper des Partners zu bewundern.

Ein Drittel der Frauen präferiert den Liebesakt jedoch im Dunkeln, da sie entweder unzufrieden mit dem eigenen Körper sind oder den Akt so als intimer wahrnehmen. Der häufigste Grund, um Sex zu verweigern, ist mit 62 Prozent bei Männern und 59 Prozent bei Frauen Müdigkeit. Der altbekannte Migräne-Anfall stirbt jedoch aus – nur ein Prozent gibt dies als Verweigerungsgrund an.

Mehr Lust am Wochenende

„Mit dem Versteifen auf den unbeliebtesten oder besten Sex-Tag sollte man vorsichtig sein, denn viele Paare entwickeln während ihrer langjährigen Partnerschaft eine gewisse Routine, wobei der Sex bei jedem an einem unterschiedlichen festgelegten Tag ist. Statistisch wäre es unprofessionell, sich auf dieses Ergebnis festzulegen“, stellt Sexualtherapeutin Gabriele Maurer-Waitschacher vom Institut für Sexualtherapie http://sexualtherapie-kaernten.at gegenüber pressetext klar.

Zusätzlich würde nur ein Bruchteil der Gesamtbevölkerung befragt. Das Ergebnis sei kaum repräsentativ. Was die Therapeutin jedoch sehr wohl unterschreibt, ist die vermehrte Lust am Wochenende. „Am Ende der Woche können Paare wieder entspannen, da der berufliche Stress abgelegt wird. Unter der Woche haben nur die wenigsten den Bedarf, sich beruflich und zusätzlich sexuell zu betätigen“, erklärt sie.

„Männer sind bessere Schauer“

Wie es mit den geschlechtstypischen Vorlieben aussieht, belegen mehrere Studien. „Männer sind bessere Schauer, das heißt, sie reagieren besser auf optische Reize – ob sie es wollen oder nicht“, so Maurer-Waitschacher. Zusätzlich möchten sie schneller zur Sache kommen.

Frauen hingegen benötigen ausreichende Kommunikation und sind vielmehr für den taktilen Reiz empfänglich. „Sie haben viele erogene Zonen, die erkundet werden wollen“, führt die Expertin aus.

Quelle: pressetext.com

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Warum große Hunde jung sterben

Donnerstag, März 14th, 2013

(pug) Große Hunde haben eine niedrigere Lebenserwartung als kleine, weil sie schneller altern. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Universität Göttingen, in die Daten von mehr als 50.000 Hunden einflossen, die 74 verschiedenen Rassen angehörten. Der negative Zusammenhang zwischen Größe und Lebenserwartung ist von verschiedenen Tierarten bekannt, unter anderem auch von Mäusen, Ratten und Pferden. Unklar war bislang jedoch, wann – das heißt in welchem Lebensabschnitt – Dogge & Co. für ihre Größe mit Lebensjahren zahlen müssen. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift American Naturalist veröffentlicht.

Die Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen der Größe und dem rassespezifischen Verlauf der Mortalitätskurve, also der Abhängigkeit des Todesrisikos vom Alter. „Große Hunde altern schneller als kleine. Im Vergleich zu ihren kleineren Artgenossen scheint es, als ob ihr Erwachsenenleben im Zeitraffer abläuft“, erläutert Dr. Cornelia Kraus von der Abteilung Soziobiologie/Anthropologie der Universität Göttingen. „Dies kann jedoch nur eine erste Antwort auf die Frage sein, warum große Hunde jünger sterben als kleine. Wir vermuten, dass die niedrigere Lebenserwartung großer Rassen die Folge eines übermäßig schnellen Wachstums sein könnte. Zukünftige Studien müssen sich unter anderem mit den Todesursachen und physiologischen Mechanismen beschäftigen, die diesen größenabhängigen Mortalitätskurven zugrunde liegen.“

Der negative Zusammenhang zwischen Größe und Lebenserwartung lässt sich nach Ansicht der Wissenschaftler nirgendwo so gut untersuchen wie beim Hund: Durch künstliche Selektion wurden Rassen geschaffen, deren Spannweite in der Körpergröße vom 2 Kilogramm schweren Chihuahua bis zum 80 Kilogramm schweren Englischen Mastiff reicht. Große Hunderassen sterben durchschnittlich im Alter von 5 bis 8 Jahren, während kleine Rassen ein durchschnittliches Alter von 10 bis 14 Jahren erreichen. Und noch eine Frage ist bislang unbeantwortet: Während die Regel „große Exemplare sterben früher“ für verschiedene Tierarten gilt, zeigt ein Vergleich der Tierarten miteinander, dass größere Säugetiere in der Regel länger leben als kleine.

Originalveröffentlichung: Cornelia Kraus et al. The Size-Life Span Trade-Off Decomposed – Why Large Dogs Die Young. The American Naturalist 2013. Doi: 10.1086/669665.

Quelle: Georg-August-Universität Göttingen

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