Babys: Frühes Laufen zeugt nicht von Intelligenz

Erreichen der Fähigkeit bis zum 20. Monat weitestgehend unerheblich.

Zürich (pte019) – Kinder, die früher laufen, sind später weder intelligenter noch motorisch geschickter. Das hat eine Untersuchung des Schweizerischen Nationalfonds http://www.snf.ch unter der Leitung von Oskar Jenni vom Kinderspital Zürich http://www.kispi.uzh.ch/ und Valentin Rousson von der Universität Lausanne http://unil.ch ergeben.

Laufen mit 24 Monaten zu spät

„Die ersten Schritte sind für die Eltern ein dramatischer Meilenstein“, sagt Jenni gegenüber pressetext. „Allerdings ist es unwichtig, wann ein Kind diesen Meilenstein erreicht. Man kann eher von einem Grenzstein sprechen, der etwa beim 20. Monat liegt“, sagt der Mediziner. Im Alter von 20 Monaten sollten die Kinder diesen Grenzstein des ersten Schrittes erreicht haben.

„Wenn Kinder erst nach dem 20. Monat anfangen zu laufen, sollten sie untersucht werden – aber, ob ein Kind im Alter von zehn Monaten läuft oder nicht, macht aus dem Kind noch keinen Olympiasieger“, wirft Jenni ein. Wenn ein Kind erst mit 24 Monaten läuft, also im Alter von zwei Jahren, sollte es dringend untersucht werden. „Da ist dann motorisch etwas nicht in Ordnung“, sagt Jenni.

Eltern zumeist unnötig beunruhigt

Im Durchschnitt machen Kinder im Alter von zwölf Monaten ihre ersten Schritte. Junge Eltern vergleichen ihre Kinder mit anderen Kindern im Sandkasten und auf Spielplätzen. Dabei fürchten viele, dass ihr Kind in der geistigen Entwicklung hinterherhinkt, wenn es etwas später aufrecht sitzt oder zu gehen beginnt als andere Kinder.

Doch diese Sorgen sind unbegründet. Auch sollten Eltern nicht meinen, dass ihr Kind, das schneller als andere Kinder sitzt oder läuft, dadurch klüger oder motorisch reifer ist. Die Zürcher Forscher um Jenni haben die Entwicklung von 119 Jungen und 103 Mädchen genau verfolgt. Vieles verwächst sich mit den Jahren, so das abschließende Fazit.

Quelle: pressetext.com

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