Bienensterben – Neue EFSA-Leitlinien für Risikobewertung

(aid) – Zum Bienensterben tragen viele Faktoren bei. Einer davon ist der Kontakt mit Pflanzenschutzmitteln. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat neue Leitlinien zur Bewertung potenzieller Risiken für Honigbienen, Hummeln und Solitärbienen durch den Einsatz von Pestiziden veröffentlicht. Die aktuellen Empfehlungen richten sich an alle, die an der Bewertung von Pestiziden beteiligt sind.

Nimmt die Größe eines Bienenvolkes infolge des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln zu irgendeinem Zeitpunkt um mehr als 7 Prozent ab, ist das nach Ansicht der EFSA-Sachverständigen als unakzeptabel anzusehen. Die Leitlinien schlagen mehrstufige Risikobewertungsmodelle für Honigbienen, Hummeln und Solitärbienen vor. Diese berücksichtigen vier Pfade, über die Bienen mit Pestiziden in Kontakt kommen können: Ablagerungen von Spritzmitteln oder Staubpartikeln, orale Aufnahme von Pollen, von Nektar und von Wasser (Guttationsflüssigkeit, Oberflächenwasser und Pfützen). Anhand der Modelle wird das bestehende Risiko berechnet, wobei die „zu schützenden Eigenschaften“ berücksichtigt werden. Das sind für Bienen Überleben und Entwicklung der Völker, Gesundheit der Larven, Verhalten der Bienen, Bestandsdichte der Bienen und Fortpflanzungsfähigkeit. Alle diese Eigenschaften sehen die EFSA-Sachverständigen in direktem Zusammenhang mit der Anzahl der Bienen im Stock.

Quelle: www.aid.de

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