Liminale Frequenztherapie (LFT) nach Dr.Dr. Peter Schneider

Eine neue Therapiemethode für die Humanmedizin.

Das Hauptanliegen der Naturheilkunde ist eine möglichst sanfte und effiziente Regulation der Patienten zur Selbstheilung.

Wie neuere naturwissenschaftliche Untersuchungen über den Plazeboeffekt gezeigt haben, ist vor allem das Kopfhirn in der Lage, eine Selbstheilung zu initiieren und voranzutreiben.

Die moderne Forschung fand ebenfalls, dass der Mensch ein zusammengesetztes Wesen darstellt, das aus einem irdischen und einem nicht-irdischen Anteil besteht. Menschen existieren gleichzeitig auf fünf Ebenen, die eng miteinander verflochten sind (geistige, mentale, emotionale, vitalenergetische und materielle Existenzebene).

Der menschliche Körper ist gleichsam eine „Antenne“ für die einzelnen Daseinsebenen, d. h. bestimmte Regionen des Körpers sind schwerpunktmäßig bestimmten Daseinsebenen zugeordnet: das obere Drittel des Kopfes der geistigen Ebene (Inspiration), die unteren zwei Drittel der mentalen Ebene (Gedanken), vom Hals bis zum Bauchnabel der emotionalen Ebene (Gefühle), das Becken überwiegend der vitalenergetischen Ebene (Niere, Blase, Geschlechtsorgane) und der unterste Beckenabschnitt (Dickdarm, Rektum) und die Beine der materiellen Ebene.

Der „irdische“ Anteil des Körpers umfasst die materielle und vitalenergetische Ebene, der nicht-irdische, „geistige“ Anteil schließt die mentale und die geistige Ebene ein. Die Gefühlsebene verbindet diese beiden Anteile und besitzt folglich Teile von beiden Abschnitten. Das Herz als Zentrum der menschlichen Existenz auf der Erde stellt die Verbindung der geistigen Ebenen mit den irdischen her.

Beide Anteile werden schwerpunktmäßig von zwei eigenen Gehirnen gesteuert, die eine sehr ähnliche Histologie und Biochemie, aber eine unterschiedliche Funktion besitzen. So koordiniert das Bauchhirn, das in die Darmwand eingebettet ist, vor allem die Energien des irdischen Anteils z. B. durch Steuerung des Immun- und Sexualsystems, während das Kopfhirn vor allem die nicht-irdischen Energien koordiniert. Die emotionale Existenzebene wird von beiden Gehirnen gesteuert.

In Bezug auf die Regulation verhalten sich die beiden Gehirne hierarchisch, wobei das Kopfhirn dem Bauchhirn übergeordnet ist. Das Bauchhirn kann ohne das Kopfhirn überleben, aber nicht das Kopf- ohne das Bauchhirn.
Das Bauchhirn ist weitgehend autonom und kann willentlich nicht direkt beeinflusst werden; es lässt sich allerdings vom Kopfhirn programmieren.

Ein schönes Beispiel hierfür wurde in dem Artikel „Gedanken lassen Muskeln wachsen“ in der britischen Zeitschrift New Scientist Nr. 11, 2001, beschrieben (nach Spiegel-Online; Originalartikel: Ranganathan et al., 2004). Danach haben Forscher der Cleveland Clinic Foundation in Ohio, U.S.A., gezeigt, dass durch Mentaltraining Armmuskeln wachsen können. Hierbei wurden zehn Untersuchungspersonen im Alter zwischen 20 und 35 Jahren veranlasst, sich im Geiste fünfmal pro Woche die Anspannung eines Bizepsmuskels mit möglichst großer Konzentration vorzustellen. Die Forscher überwachten, dass die Probanden ihre Armmuskeln nicht versehentlich tatsächlich anspannten. Bereits nach 14 Tagen war der Muskel in der Versuchsgruppe um 13,5 % gewachsen; die Kontrollgruppe, die nicht an dem Mentaltraining teilnahm, zeigte diesen Effekt nicht. Der Gewinn an Muskelstärke blieb noch bis zu drei Monate nach dem Mentaltraining bestehen.

Auch das Autofahren ist ein Beispiel der Programmierung des Bauchhirns durch das Kopfhirn.

Zentrale Verarbeitung akustischer Reize

Was liegt näher, als die Fähigkeiten des Kopfhirns gezielt und direkt für eine naturheilkundliche Regulationstherapie zu nutzen?

Notwendig hierfür ist ein Zugang zum Gehirn; dieser kann mit Hilfe von Augen, Nase und Mund erfolgen oder aber über das Gehör. Letzterer Zugang hat den Vorteil, dass er bei genügender Empfindlichkeit einfach zu bewerkstelligen ist.

Da der menschliche Körper ein holografisches Gebilde ist, in dem das Ganze stets im Teil enthalten ist, findet sich die Zuordnung zu den fünf Existenzebenen auch in den Abschnitten des Gehirns wieder.

So gehört das Großhirn zum nicht-irdischen Anteil und Mittelhirn, Rautenhirn, Medulla oblongata und Rückenmark zum irdischen Anteil (wesentliche Teile von Mittel- und Rautenhirn werden dem Stammhirn zugeordnet). Das Zwischenhirn mit Thalamus, Hypothalamus und Hypophyse als emotionales Zentrum des Gehirns verbindet diese beiden Anteile miteinander. Wegen seiner holografischen Beziehungen hat das Zwischenhirn darüber hinaus wichtige Verbindungen zum Herzen und zur Mamma (Schneider, 2008).

Schall ist eine akustische Schwingung; ein Klang ist ein Schall, dem das menschliche Gehör eine Tonhöhe zuordnen kann. Als Töne werden wahrnehmbare Klangereignisse bezeichnet; dies können sowohl Geräusche als auch Klänge von Musikinstrumenten oder die menschliche Stimme sein.

Das Gehör und die wahrnehmbaren Töne gehören aus naturheilkundlicher Sicht der vitalenergetischen Ebene an; so wird das Gehör schwerpunktmäßig vom Gallenblasen- und vom Blasenmeridian energetisch versorgt.

Anatomisch laufen die sensorischen Nervenfasern aus den Spiralganglien in der Cochlea des Gehörs zunächst zum Nucleus cochlearis des Stammhirns. In der nächsten Station, dem oberen Olivenkomplex der Medulla oblongata, werden die Informationen aus beiden Innenohren zusammengeführt und die Laufzeitunterschiede zwischen den Fasern aus beiden Ohren ausgewertet, um die Richtung einer Schallquelle zu orten.
Nach Passage des Mittelhirns erreicht die Hörinformation schließlich den Thalamus (Corpus geniculatum mediale) und dann die Hörrinde und damit das Bewusstsein (Netter, 2005).

Dies bedeutet, dass akustische Informationen zunächst vitalenergetisch aufgeladen werden und dann das Hologramm des Körpers zunächst nach unten und anschließend wieder schleifenförmig von unten nach ganz oben durchlaufen. Ausgehend von der vitalenergetischen Ebene werden akustische Informationen somit durch das Gehirn aufgenommen, auf den irdischen Existenzebenen gefiltert und moduliert und dann schließlich bis zur geistigen Existenzebene energetisch „hoch gepumpt“.

Verarbeitung liminaler akustischer Reize

Physikalische Schallreize werden durch die Intensität (10-12 Größenordnungen) und die Frequenz (20-20.000 Hz) charakterisiert. Durch das Gehör werden physikalische Schallschwingungen in neuronale Information umgewandelt.

Je nach Stärke der Erregung der Nervenzellen wird ein Geräusch lauter oder leiser beurteilt. Akustische Reize können unterhalb der Hörschwelle (subliminale Reize), oberhalb der Hörschwelle (supraliminale Reize) oder in der Nähe der Hörschwelle (liminale Reize) liegen. Die Wahrnehmungsschwelle ist individuell verschieden und u. a. vom Alter abhängig; auch eine unterschiedliche Hörschwelle auf den beiden Ohren eines Individuums ist relativ häufig.

Im Bereich mittlerer und hoher Schalldrücke folgt die Wahrnehmung dem Weber-Fechner-Grundgesetz der Psychophysik, welches besagt, dass sich die subjektive Stärke von Sinneseindrücken logarithmisch zur objektiven Intensität des physikalischen Reizes verhält; ein Reiz muss also gegenüber einem Schwellenreiz logarithmisch wachsen, wenn er stärker wahrgenommen werden soll.

Bei leisen Geräuschen gelten jedoch andere Zusammenhänge.

Die vom Menschen wahrgenommene Lautstärke hängt vom Schalldruckpegel, dem Frequenzspektrum und dem Zeitverhalten des Schalls ab. Als Maß für die wahrgenommene Lautstärke gilt die „Lautheit“. Sie gibt an, wie laut Schall subjektiv empfunden wird, und beschreibt, wie eine Anzahl von Testpersonen die „empfundene“ Lautstärke von Schall überwiegend beurteilt. Die Lautheit verdoppelt sich z. B., wenn der Schall als doppelt so laut empfunden wird. Die Maßeinheit der Lautheit ist das Sone mit der Einheitbezeichnung „sone“.

Ein sone ist definiert als die empfundene Lautstärke eines Schallereignisses von 40 phon, das heißt, ein breitbandiger Schall, der genauso laut wahrgenommen wird wie ein 1.000-Hz-Sinuston mit einem Schalldruckpegel von 40 dB SPL (SPL = Sound Pressure Level).

Bei mittleren und hohen Lautstärken führt eine Erhöhung der Lautstärke um 10 phon zu einer Verdoppelung der Lautheit. Bei niedrigeren Lautstärken führt bereits eine geringere Lautstärkeerhöhung zum Gefühl der Verdoppelung der Lautheit.

Besonders interessant ist die Verarbeitung von liminalen Reizen, also Reizen an der Wahrnehmungsschwelle, durch das Gehirn. Diese Reize sind für das Gehör bisher kaum untersucht; es ist jedoch davon auszugehen, dass sie ähnlich verarbeitet werden wie Reize anderer Sinnesorgane:  Zu einer ohnehin gesteigerten Empfindlichkeit gegenüber schwachen Geräuschen kommt bei Patienten noch eine zusätzliche verstärkte Verarbeitung liminaler Reize hinzu, die zudem verstärkt emotional erfolgt. Diese emotionale Komponente wird während einer Liminalen Frequenztherapie noch einmal dadurch verstärkt, dass die Patienten während einer Therapiesitzung die Lautstärke selbst bis zu ihrer individuellen Wahrnehmungsschwelle reduzieren müssen.

Durchführung einer Liminalen Frequenztherapie (LFT)

Die Therapie mit Hilfe von bestimmten physikalischen Frequenzen ist ein in der Medizin gebräuchliches Verfahren. Ein Beispiel ist die Klang- bzw. Musiktherapie.

Die Liminale Frequenztherapie kombiniert die Frequenztherapie mit der Erkenntnis über die verstärkte (emotionale) Verarbeitung liminaler Reize. Bei diesem einfachen Verfahren, das mit Hilfe einer Audio-CD oder von mp3-Dateien und einem handelsüblichen Player mit Kopfhöreranschluss durchgeführt wird, werden elektronisch erzeugte Töne mit einem bestimmten Frequenzmuster an der Grenze der individuellen Hörschwelle über einen geschlossenen Kopfhörer vermittelt.

Die Therapie wird in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre durchgeführt. Nach Anlegen des Kopfhörers und Wahl eines Hörprogramms auf der CD bzw. der entsprechenden mp3-Datei wird zunächst mit einem Lautstärkeregler die Lautstärke auf beiden Ohren durch den Patienten selbst auf einen gleichen Pegel eingeregelt. Anschließend wird die Lautstärke so weit reduziert, dass der Patient die Töne gerade noch hört.

Der routinemäßige Einsatz der LFT in zahlreichen Arzt- und Heilpraktikerpraxen hat bisher zu sehr guten, z. T. recht heftigen Regulationsergebnissen geführt.

Wie bei anderen naturheilkundlichen Verfahren kann es auch bei Anwendung der LFT zu Erstverschlimmerungsreaktionen kommen. So traten z. B. bei einer Frau mit Fettleibigkeit (Adipositas) nach einer Behandlung starke Essattacken auf, die jedoch nach einer weiteren Behandlung vollständig verschwanden.
Erstverschlimmerungsreaktionen kommen meist dadurch zustande, dass der kranke Organismus eine Ausleitung gegen ein noch vorhandenes Störfeld versucht.

Außer dass sie schnell, einfach und preiswert durchzuführen ist, liegt der große Vorteil der LFT darin, dass die Patienten bis hinauf in ihre höheren Existenzebenen schnell in die Selbstregulation gebracht werden können. Hierdurch werden auch die Therapeuten zeitlich und insbesondere energetisch entlastet; das „energetische Auslaugen“ der Therapeuten durch die Patienten wird somit weitgehend vermieden.

Die Liminale Frequenztherapie kann mit 13 verschiedenen Hörprogrammen durchgeführt werden. Die dazu gehörenden Anwendungsbereiche wurden empirisch durch Testungen an den jeweiligen Patienten gefunden. Außer diesen 13 Programmen wurde bisher kein Bedarf für weitere Programme erkennbar.

Es lässt sich nur vermuten, warum die einzelnen Frequenzmuster gerade bei den entsprechenden Anwendungsgebieten wirksam sein können. Eine Erklärung geben möglicherweise die Studien von Günter Haffelder, Physiker, Psychologe und Leiter des Instituts für Kommunikation und Gehirnforschung in Stuttgart. Die in seinem Institut entwickelte EEG-Spektralanalyse lässt je nach Muster präzise Rückschlüsse auf funktionelle Störungen oder Blockaden des Gehirns sowie auf Fähigkeiten oder besondere Begabungen zu. Aus der EEG-Spektralanalyse können gezielte Aussagen über Ursache und Zusammenhänge cerebraler Schädigungen getroffen und Konzepte zu ihrer Überwindung entwickelt werden. Bei ausgiebigen Untersuchungen mit „Heilern“ fand Haffelder außerdem, dass diese (meistens unbewusst) bestimmte Frequenzen in ihrem Gehirn erzeugen können, die sie in Resonanz mit den Gehirnwellen ihrer Klienten bringen.

So ist davon auszugehen, dass die Frequenzmuster der LFT ebenfalls mit den Gehirnwellen der Patienten in Resonanz treten und zur Konfliktausleitung beitragen.

Die einzelnen Programme der LFT sollten immer individuell für die jeweiligen Patienten z. B. mit Hilfe der Kinesiologie ausgetestet werden.

Nach der Therapie sollten größere Mengen eines guten Wassers getrunken werden; außerdem ist die Gabe von ungesättigten Fettsäuren (z. B. in Form von Nachtkerzen- oder Borretschöl) zur Stabilisierung der Zellmembranen sinnvoll.

Normalerweise wird eine Liminale Frequenztherapie pro Woche oder pro 14 Tage durchgeführt, nach zwei Sitzungen wird einmal das Programm „Basistherapie“ zwischengeschaltet. Eine Therapiesitzung wirkt erfahrungsgemäß einige Tage nach.

Eine Kombination dieses Verfahrens mit anderen naturheilkundlichen Therapien ist möglich, sollte aber wegen der starken und direkten Einwirkung der LFT auf das Gehirn individuell ausgetestet werden.
Wie bei anderen regulationsmedizinischen Anwendungen sollten vor der Durchführung einer LFT die Ausleitungswege geöffnet werden, weil es ansonsten zu starken Erstverschlimmerungsreaktionen kommen kann.
Wegen ihrer Einwirkung auf das Gehirn ist auch darauf zu achten, dass eine Liminale Frequenztherapie nur von Angehörigen der medizinischen Fachkreise durchgeführt wird.

Achtung: Die LFT darf nicht bei Tieren angewandt werden, weil sie ein wesentlich empfindlicheres Gehör haben als Menschen und ihre individuelle Hörschwelle kaum bestimmt werden kann.

Literatur

Bach, Dominik: „Präattentive und bewußte Verarbeitung rektaler Stimuli bei Gesunden und bei Reizdarmpatienten – eine fMRI-Studie“. Dissertation, Medizinische Fakultät der Charité, Berlin, 2005
Netter, Frank H.: Nervensystem I. Thieme-Verlag, 2. Auflage, 2005
Ranganathan, Vinoth K.,Siemionow V., Liu J.Z., Sahgal V. und Yue G.H.: „From mental power to muscle power – gaining strength by using the mind“. Neuropsychologia 42(7), S. 944 – 956, 2004
Schneider, Peter O.: Leitfaden für eine naturheilkundliche Brustkrebstherapie. Verlag Books on Demand, 2. Auflage, 2008

Bezugsquelle: Informationen über den Bezug der Liste der Anwendungsbereiche, der CD und der mp3-Dateien finden Sie  >>hier<<.

3 Responses to “Liminale Frequenztherapie (LFT) nach Dr.Dr. Peter Schneider”

  1. […] die Epilepsie lässt sich übrigens unterstützend gut naturheilkundlich mit Hilfe der “Liminalen Frequenztherapie” (LFT) […]

  2. […] Anmerkung: siehe hierzu die “Liminale Frequenztherapie (LFT) nach Dr.Dr. Peter Schneider“ […]

  3. […] Anmerkung: siehe hierzu die “Liminale Frequenztherapie (LFT) nach Dr.Dr. Peter Schneider“ […]