Neues zur wirtschaftlichen Entwicklung von Uruguay

Uruguay ist ein ideales Reise- und Urlaubsland. Es ist das „warme Herz“ Südamerikas. Es ist etwa halb so groß wie Deutschland mit einer Einwohnerzahl wie Berlin. Das Land hat eine hohe Lebensqualität bei einem relativ günstigen Preisniveau. 

Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Das Wetter ist angenehm warm, aber nicht zu heiß. Das angenehme subtropische Klima ähnelt demjenigen von Südspanien oder den Balearen.

Die Amtssprache ist Spanisch, obwohl besonders in den jüngeren Bevölkerungsteilen auch zunehmend Englisch gesprochen wird.

Rechts- und Verkehrssystem entsprechen europäischem Standard. Nach der Economist Intelligence Unit hat Uruguay die einzige „Volldemokratie“ in Südamerika (MercoPress). Landeswährung ist der Peso (UYU), dessen Kurs an den US-Dollar angelehnt ist. US-Dollar, Euro und Schweizer Franken können in Wechselstuben und Banken problemlos in Pesos gewechselt werden (das Verhältnis Peso zu Euro beträgt ca. 26 zu 1; etwas besserer Kurs meist in der Banco Republica = BROU).

Uruguay betreibt auch nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds eine sehr kluge Wirtschaftspolitik. Die Wirtschaft des Landes wurde durch die globale Finanzkrise 2008 kaum beeinträchtigt. Die Staatsverschuldung liegt zur Zeit bei 57,9% des Bruttoinlandsproduktes mit fallender Tendenz (MercoPress). In 2011 wird Uruguay voraussichtlich keine neuen Schulden machen müssen (MercoPress).

In 2012 soll die Mehrwertsteuer von jetzt 23% auf 21% gesenkt und die Basis für die Einkommensteuer angehoben werden (MercoPress).

Zur Schuldentilgung muss Uruguay in diesem Jahr 2,16 Milliarden US-Dollar aufwenden, in 2012 werden es nur noch 1,05 Milliarden USD sein.

Mit Deutschland und der Schweiz gibt es Doppelbesteuerungsabkommen. Von den Ratingagenturen Fitch und Standard & Poor’s wurde das Rating für Uruguay von „BB“ vor einiger Zeit bestätigt; Moody’s Investors Service hat Uruguay kürzlich jedoch gleich um zwei Stufen auf „Ba1“ hochgestuft. Dieses Rating liegt nur knapp unter dem „Investmentgrade“ (IG). Die Rückkehr zum IG bis zum Jahr 2014 ist eins der Staatsziele (siehe hierzu auch die Analyse von Franco A. Uccelli).

Die Bedingungen für das IG werden jedoch voraussichtlich bereits in 2011 erreicht werden. 

Quelle: Uruguay-Portal.com


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