Film: „Wandel bis 2020 größer als in den vergangenen 50 Jahren“

Vernetzte Welt: Moment des Absprungs ist da.

Stockholm – Der gegenwärtige Moment ist ein historischer für die Menschheit: Wir tauchen gerade endgültig ins Zeitalter der Netzwerk-Gesellschaft ein und bekommen durch die Technik nie geahnte Möglichkeiten – sei es bei Nachrichten, Bildung, der Regierungsform oder der Wirtschaft. Diese Analyse liefert der 21-Minuten-Dokumentarfilm „On the Brink“ http://bit.ly/sQj81L , den Ericsson Multimedia soeben veröffentlicht hat. „Erst langsam erkennen wir, was wir da mit der Technik aufgebaut haben“, so der US-Technologe David Weinberger, einer der Protagonisten.

Altes wird weggeblasen

Schon allein die im Film präsentierten Fakten sprechen eine klare Sprache. Bereits 57 Prozent der Menschen kommunizieren demnach online mehr als im realen Leben. Jedes sechste heutige Ehepaar hat sich im Internet kennen gelernt, Kinder zwischen acht und 18 verbringen täglich 7,5 Stunden mit Mobilgeräten und für 48 Prozent in der Gruppe der 18- bis 34 Jährigen ist der Facebook-Check das Erste, was sie am Morgen tun. Mobilen Anfragen haben sich im Vorjahr vervierfacht, und schon 2014 wird das mobile Internet die Zugriffe über den Desktop überholen. 2020 werden über 50 Mrd. Geräte miteinander vernetzt sein.

Die neue Ära, so die Botschaft des Films, wird vom Zusammentreffen vieler günstiger Faktoren eingeläutet: Von der Explosion der Mobilgeräte und der schnellen Internetvernetzung, von über Open-Source frei verfügbarer Software und neuen Business-Modellen. SoundCloud-Mitbegründer Eric Wahlforss http://soundcloud.com sieht darin den perfekten Boden für Neues. „Die Musikindustrie hat den Wandel von physisch zu digital geschafft. Größere Änderungen stehen jedoch anderswo noch bevor. Die alten Geschäftsmodelle, an die sich viele heute noch klammern, werden bald weggeblasen werden von etwas ganz Neuem.“

Chips überall

Alle heute erfundenen Geräte können sich vernetzen und alles, was einen Chip haben könnte, wird bald auch einen besitzen. So wird etwa die Landwirtschaft dank völlig neuartiger Informationen über den Acker neue Methoden entwickeln, Autobauer neue Bremssysteme infolge der Auswertung des Nutzerverhaltens und Stromerzeuger neue Strategien zur Engpass-Vermeidung, was ein genaues Wissen über die Art des Verbrauchs des Konsumenten ermöglichen kann. Startups und Apps-Entwickler zeigen schon heute vor, dass Kreativität und Unternehmergeist keine nationalen Grenzen mehr kennen und neue, demokratischere Formen des Erfolgs möglich werden.

Der Wandel der nächsten zehn Jahre wird laut den Experten jenen der vergangenen 50 Jahren in den Schatten stellen. Robin Teigland, Virtual-Worlds-Spezialistin an der Stockholm School of Economics http://www.hhs.se , knüpft hier an: „Eine halbe Mrd. Menschen der Altersgruppe bis 15 benutzt heute virtuelle Welten. Man muss sich nur vorstellen, was passiert, wenn diese in drei bis fünf Jahren in die Arbeitswelt eindringen.“ Geradezu euphorisch sind Aussagen, denen zufolge der Wandel den Menschen dazu befähigt, mehr er selbst zu sein und das zu tun, was er eigentlich will. Inwiefern die Prognosen ins Schwarze treffen, wird man 2020 beurteilen können.

Quelle: pressetext.redaktion

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