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Oktober 25th, 2011

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Komplementärmedizin bereits Mainstream

Oktober 24th, 2011

Breiter Zuspruch von Akupunktur, Homöopathie und Co als Ergänzung.

Wien – Komplementärmedizin genießt ein hohes Vertrauen in der Bevölkerung und wird kaum noch grundsätzlich angezweifelt oder abgelehnt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung der Karmasin Motivforschung http://www.karmasin.at unter 1.000 Österreichern, die im Auftrag des Pharmaherstellers Sanova http://www.sanova.at erstellt und am heutigen Montag präsentiert wurde. „Zwei Drittel haben eine positive bis sehr positive Meinung zu komplementärmedizinischer Behandlung, nur acht Prozent eine negative“, fasst Studienleiterin Sophie Karmasin zusammen.

Jeder Zweite mit eigener Erfahrung

Nicht nur das Vertrauen, sondern auch das Wissen um die einzelnen Ansätze hat seit den 90er-Jahren erheblich zugenommen. „Komplementäre Medizin ist kein elitärer Begriff mehr, wie Bekanntheitswerte von über 82 Prozent bei Akupunktur und Homöopathie zeigen. Dahinter rangieren Kneipptherapie, Bachblüten, Kräuterheilkunde und Traditionelle Chinesische Medizin. Besonders Frauen sind komplementären Behandlungsformen sehr aufgeschlossen“, so Karmasin. Vorausschicken müsse man allerdings, dass die meisten mit der heutigen medizinischen Versorgung zufrieden sind und komplementäre Ansätze als Ergänzung, jedoch kaum als kompletten Ersatz der Schulmedizin verstehen.

Erst knapp jeder Zweite (46 Prozent) kann laut Studie bei Komplementärmedizin auf eigene Erfahrung verweisen, die allerdings in über 90 Prozent der Fälle positiv verlief. Anlass zum ersten Ausprobieren liefern meist leichtere Gesundheitsprobleme – allen voran Kopfschmerzen, Nervosität, Verdauungsproblemen, Schlafproblemen, Verspannungen oder Allergien. Erfahren haben die meisten davon über persönliche Empfehlungen von Freunden und Bekannten, während der Rat von Ärzten oder Apothekern weniger entscheidend ist.

Offen für alt und neu

Hinsichtlich des Umgangs mit Erkrankungen teilt Karmasin die Gesellschaft in drei Gruppen ein. „Naturorientierte“ reduzieren Arzneimittel wo dies möglich scheint und greifen im Krankheitsfall zuerst zu Hausmitteln sowie zu pflanzlichen Wirkstoffen. Sie vertrauen der Komplementärmedizin, wissen viel über sie und kennen sie aus eigener Erfahrung. „Der Anteil der Naturorientierten beträgt 39 Prozent der Bevölkerung. Vertreten sind vor allem Frauen ab 50 Jahre“, so die Meinungsforscherin.

Die „Offenen“ sind in Österreich mit einem Anteil von 41 Prozent zahlenmäßig die größte Gruppe. Frauen und Männer ab 30 Jahren scheinen hier gleichermaßen auf. „Sie akzeptieren sowohl Schul- als auch Komplementärmedizin, nutzen beide Ansätze gleichzeitig oder den im Moment sinnvollsten“, berichtet Karmasin. 18 Prozent der Bevölkerung – vor allem Männer der Altersgruppe ab 50 Jahren – setzen hingegen nur auf Schulmedizin, haben wenig Geduld bei der Wirkung von Arzneimitteln und interessieren sich nicht für komplementäre Ansätze.

Antwort auf persönliche Situation gesucht

„Männer setzen sich weniger mit der Behandlungsform auseinander“, erklärt die Forscherin die Geschlechterunterschiede gegenüber pressetext. In den älteren Generationen entsprechen Männer noch viel eher dem Klischee, dass sie anderen gegenüber keine Schwäche oder Krankheiten eingestehen wollen, den Arztbesuch und auch Vorsorgemaßnahmen lieber meiden, während Frauen häufig die „Gesundheitsmanagerin“ der Familie sind. Diese Rollenverteilung verschwindet bei jüngeren Generationen jedoch immer mehr. „Junge Erwachsene von heute sind bereits mit Homöopathie und Co groß geworden“, so Karmasin.

Dass sich die Komplementärmedizin binnen 20 Jahren von der Außenseiterposition zu einem Mainstream-Ansatz entwickeln konnte, sei Teil des Gesellschaftswandels. „Die Schulmedizin gibt auf den Trend zur Individualisierung kaum eine befriedigende Antwort. Sie widmet dem Patienten wenig Zeit und gibt ihm nicht das Gefühl, er bekomme genau das, was er will oder müsse selbst einen aktiven Beitrag leisten. Komplementäre Therapien liefern das – oder inszenieren es zumindest besser.“ Schlüssig ist weiters, dass die auf Naturwissenschaft ausgerichtete, stark technologisierte Welt auch in der Medizin einen Gegentrend ausgelöst hat.
Quelle: pressetext redaktion

Anmerkung: siehe hierzu auch den Beitrag „Hierarchische Multi-Regulation – Heilung durch gleichzeitige Therapie auf mehreren Daseinsebenen

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Kreuzfahrtentraum.com – Buchung von Kreuzfahrtträumen

Oktober 22nd, 2011

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Gebärmutterhalskrebs: Selbsttests im Kommen

Oktober 22nd, 2011

Gleich gute Ergebnisse wie Abstrich beim Frauenarzt.

Berlin – Frauen können in Zukunft selbst überprüfen, ob sie eine Infektion mit dem humanen Papillomvirus (HPV) haben oder nicht. „In einigen Jahren werden Selbsttests in Deutschland vermutlich verbreitet sein“, erklärt die Infektionsepidemiologin Yvonne Delere vom Robert-Koch-Institut http://rki.de im pressetext-Interview. Wie die Forscherin mit ihrem Team im „Journal of Clinical Microbiology“ zeigt, liefert eine Selbstabnahme vergleichbare HPV-Ergebnisse wie eine Abnahme durch den Frauenarzt.

Viren im Brief

Die Selbstabnahme basiert auf einer Flüssigkeit auf Kochsalz-Basis, die wie mit einem größeren Tampon in die Scheide eingeführt, die vaginale Höhle umspült und wieder aufgefangen wird. Ist die Frau mit dem HP-Virus infiziert, so gelangt Virusprotein in der Spülflüssigkeit am Tester. Dieser wird in einer mitgelieferten Verpackung mit der Post an ein Labor geschickt. Ebenfalls postalisch kommt das Resultat zurück zur Anwenderin. „Ist das Ergebnis positiv, so wird in einem Begleitschreiben zu einer weiteren Untersuchung beim Frauenarzt geraten, um das Zervixkarzinom auszuschließen“, so die Berliner Medizinerin.

Vorerst strebt Delere an, auf diese Weise die Prävalenz der Humanen Papillonviren zu erheben, was derzeit bereits repräsentativ bei 800 Frauen im Alter von 20 bis 25 Jahren in Deutschland geschieht. Langfristig eigne sich der Selbsttest jedoch dafür, die Untersuchung zur Krebsfrüherkennung niederschwellig und günstig zu ergänzen und durch rechtzeitige Vorbeugung den Gebärmutterhalskrebs zurückzudrängen. Auch für Entwicklungsländer könnte ein Selbsttest eine vielversprechende Variante darstellen. In Holland bestätigte sich bereits die hohe Akzeptanz dieser Nachweisform in den eigenen vier Wänden.

Warnsignal bei Frauen ab 30

Bei jungen Frauen zwischen 18 und 25 Jahren ist der positive Nachweis des Papilloma-Virus eher Regel als Ausnahme: Delere schätzt die Prävalenz in Deutschland auf 40 Prozent, während er bei Frauen ab 30 Jahren ein Warnsignal sein kann. „Normalerweise überwindet der Körper in höchstens zwölf Monaten Infektionen der Zellen am Gebärmutterhals. Bleibt die Entzündung über einige Jahre chronisch, steigt jedoch das Tumorrisiko.“

Quelle: pressetext.redaktion

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Wie Private-Equity-Unternehmen Geld verdienen

Oktober 19th, 2011

Eine Studie der TU München hat jetzt ein bislang streng gehütetes Geheimnis von Private Equity Firmen gelüftet:

Wenn Private Equity Firmen in mittelgroße Unternehmen investieren, profitieren sie am meisten davon, dass die Gewinne des Unternehmens steigen. Änderungen der Kapitalstruktur (Leverage-Effekt) und des Marktumfelds  machen dagegen nur ein Drittel der Rendite von Private-Equity-Investitionen aus. Die Studie der TU München wurde heute auf der Konferenz EVCA Mid-Market Forum in Budapest vorgestellt.

Normalerweise lassen sich Private Equity Firmen nicht in die Karten sehen: Wie sie durch Investitionen in Unternehmen mittlerer Größe Gewinn erwirtschaften, ist ein streng gehütetes Betriebsgeheimnis.
Eine Studie der TU München unter der Leitung von Prof. Christoph Kaserer, BWL-Lehrstuhl für Finanzmanagement und Kapitalmärkte, konnte jetzt allerdings auf die anonymisierten Daten von 332 mittelgroßen europäischen Unternehmen zurückgreifen, die zwischen 1990 und 2008 von einer Private-Equity-Gesellschaft übernommen worden sind.Das Ergebnis: Zwischen 66 und 75 Prozent ihrer Rendite gewinnen Private Equity Firmen dadurch, dass die Unternehmen, in die sie investieren, profitabler werden – zum Beispiel indem diese mehr Produkte verkaufen oder ihre Kosten senken. Die meisten Unternehmen (260) wuchsen dabei aus eigener Kraft und nicht durch Zukauf anderer Unternehmen oder Unternehmensteile.
Dagegen hatten Änderungen im Marktumfeld, wie zum Beispiel Veränderungen im Berwertungsniveau an den Kapitalmärkten, nur einen sehr geringen Einfluss auf die Höhe der von der Private-Equity-Gesellschaft vereinnahmten Rendite. Auch der Beitrag einer starken Kreditfinanzierung  der Unternehmensübernahme (Leverage-Effekt) scheint weniger bedeutend zu  sein als gelegentlich unterstellt.
Etwa ein Drittel der Gesamtrendite ist auf diesen Leverage-Effekt zurückzuführen; zudem erweist sich dieser Effekt als nicht besonders robust.Prof. Christoph Kaserer erklärte: „Für die Studie haben wir eine neue Analysemethode entwickelt, die es uns erlaubt, die von den Private-Equity-Gesellschaften erwirtschafteten Renditen danach zu separieren, ob sie durch Ertragssteigerungen im Unternehmen, durch Kapitalstruktureffekte oder durch Veränderungen in der Marktbewertung generiert wurden.
Damit leistet die Studie einen Beitrag zu der lange geführten Diskussion über die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Private Equity.“ In der Studie wird in diesem Zusammenhang auch betont, dass die Ergebnisse auf Analysen von Transaktionen mittelgroßer Unternehmen beruhen. Sie sind damit in besondere Weise für die Rolle von Private Equity im Mittelstand von Bedeutung.

Quelle: Technische Universität München

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Studie: Selbstständige in der Grundsicherung

Oktober 14th, 2011

Mit dem vierten deutschen Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt („Hartz IV“) wurden ab dem 1.1.2005 die Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe für Erwerbsfähige zusammengelegt. Nach den Bestimmungen des SGB II haben Selbstständige, ebenso wie Arbeitnehmer, einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II, wenn die Einkünfte aus der Erwerbstätigkeit nicht ausreichen, den gesetzlich festgelegten, existenzsichernden Bedarf zu decken (sogenannte Aufstocker).

Die vorliegende Studie beschreibt die aktuelle Lage und bisherige Entwicklung von Selbstständigen in der Grundsicherung und vergleicht diese mit der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der Selbstständigen insgesamt.

Die Zahl der Selbstständigen in der Grundsicherung steigt an

Seit Januar 2005 lässt sich ein nahezu stetiger Anstieg der Anzahl der Selbstständigen, die Grundsicherung beziehen, erkennen. Im März 2011 waren 127.180 Selbstständige in der Grundsicherung, das sind 93.693 Personen mehr als im Januar 2005. Die Gruppe der Selbstständigen in der Grundsicherung hat sowohl in Bezug auf die Selbstständigen insgesamt als auch im Verhältnis zu allen Aufstockern in den letzten Jahren an Gewicht gewonnen. Vergleicht man die Entwicklung der Selbstständigen in der Grundsicherung und die aller Selbstständigen, so wird deutlich, dass die Zahl der Selbstständigen in Deutschland im Zeitraum von 2005 bis 2010 lediglich um 4 % gestiegen ist, wohingegen sich die Zahl der Selbstständigen in der Grundsicherung im selben Zeitraum verdreifacht hat. Der Vergleich mit der Entwicklung aller erwerbstätigen Personen in der Grundsicherung lässt erkennen, dass die Gruppe der Selbstständigen in der Grundsicherung auch im Verhältnis zu allen Aufstockern in den letzten Jahren an Gewicht gewonnen hat. So wuchs der entsprechende Anteil der Selbstständigen in der Grundsicherung von 4,4 % (Januar 2005) auf 9,4 % im März 2011.

Der Anteil der „Aufstocker“ bei den Selbstständigen nähert sich dem der abhängig Beschäftigten an

Setzt man die Anzahl der selbstständigen Arbeitslosengeld II-Bezieher ins Verhältnis zur Gesamtzahl der selbstständigen Personen (Jahresdurchschnitte), dann stieg der entsprechende Anteil der Selbstständigen in der Grundsicherung zwischen 2007 und 2010 von 1,7 % auf 2,9 %. Die „Aufstockerquote“ der abhängigen Beschäftigten ist im selben Zeitraum von 3,4 % auf 3,7 % gestiegen. Offenbar unterscheidet sich die Einkommenssituation der Selbstständigen im unteren Einkommensbereich nicht mehr grundlegend von derjenigen der abhängig Erwerbstätigen.

Viele Selbstständige mit geringem Einkommen

Im Jahr 2010 verfügten rd. 270.000 Selbstständige noch nicht einmal über 500 € netto im Monat (einschließlich Transferleistungen). 26,5 % aller Selbstständigen (rd. 950.000 Personen) hatten ein monatliches Nettoeinkommen unter 1.100 €. Eine ungünstige Einkommenssituation ist bei Solo-Selbstständigen, weiblichen Selbstständigen oder Selbstständigen in der Kreativwirtschaft festgestellt worden.

Datenbasis

Grundlage für die Berechnungen des IfM Bonn sind Daten der deutschen Bundesagentur für Arbeit (einschließlich Sonderauswertungen der Statistik der Grundsicherung für Arbeitsuchende) und der Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes.

Quelle: Institut für Mittelstandsforschung Bonn

Burnout und vitale Erschöpfung bei Führungskräften: Jeder Vierte ist ein Risikokandidat

Oktober 11th, 2011

Burnout geistert immer häufiger als Modediagnose durch die Presse. Im Kern geht es um Erschöpfungszustände.

Eine Erklärung zielt auf „Innovationsstress“ durch permanenten Veränderungsdruck in den Unternehmen. Dazu zeigt eine Studie von IAI (Institut für angewandte Innovationsforschung e.V. an der Ruhr-Universität Bochum) und Kliniken Essen-Mitte: Von 229 befragten Führungskräften zeigen 24% Symptome starker vitaler Erschöpfung. Die Folgen für Führungskräfte und Unternehmen können gravierend sein.

Um im Spannungsfeld von Kostenkonkurrenz und Innovationsdruck bestehen zu können, müssen vor allem Führungskräfte Veränderungsprozesse in Unternehmen vorantreiben. Kreativität, Kompetenzentwicklung und die Suche nach Verbesserungen werden zu Daueraufgaben, parallel zum Termin- und Leistungsdruck des operativen Tagesgeschäfts.

Welche Risiken und Nebenwirkungen mit derartigem „Innovationsstress“ verbunden sind, wurde von Innovationsforschern des IAI und Gesundheitsexperten der Klinken Essen-Mitte im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes PräGO (www.praego.net) untersucht.

229 Führungskräfte beteiligten sich an einer schriftlichen Befragung. 24% der Führungskräfte weisen eine starke „vitale Erschöpfung“ auf: Vitale Erschöpfung äußert sich durch Müdigkeit, Energiemangel und Entmutigung und geht mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte einher. 48% der Befragten zeigen eine „mittlere Erschöpfung“, weitere 28% liegen im „grünen Bereich“.

Die Studie zeigt: Innovation und Prävention müssen enger verzahnt werden. Innovationen bringen Chancen, aber auch Risiken und Nebenwirkungen. Diese zu ignorieren, gefährdet nicht nur die Gesundheit der Führungskräfte, sondern auch die Zukunft der Unternehmen.

Die Studie „Innovation durch Prävention. Empirische Ergebnisse und Ideen zur nachhaltigen Gestaltung von Innovationsarbeit“ ist über das IAI Bochum zum Preis von EURO 49,00 erhältlich.

Quelle: Institut für angewandte Innovationsforschung e.V.

Anmerkung: siehe hierzu auch den Online-Kurs „Naturheilkundliche Vorbeuge und Behandlung des Burn-Out-Syndroms“ auf http://www.naturheilseminare.com/

Videoclip: Smaragdkolibri in Uruguay

September 26th, 2011

In Uruguay ist der Frühling eingekehrt. Der Videoclip zeigt einen wunderschönen Smaragdkolibri, wie er Nektar aus Jasminblüten saugt.

 

Smaragdkolibri in Uruguay

Smaragdkolibri in Uruguay

 Zum Öffnen des Videoclips klicken Sie bitte << hier >>

Epigenetische Veränderungen sind umkehrbar

September 20th, 2011

Erste umfassende Kartierung von epigenetischen Veränderungen über mehrere Generation zeigt, dass diese oft kurzlebig sind und daher wahrscheinlich nur selten die Evolution beeinflussen.

Jean-Baptiste Lamarck hätte seine Freude:  Seine Überzeugung, dass Lebewesen erworbene Eigenschaften an ihre Nachkommen weitergeben können, ist seit kurzem unter Genetikern wieder gesellschaftsfähig. Die Transformationslehre, die Lamarck vor rund 200 Jahren veröffentlichte, ruhte seit dem Siegeszug von Darwins Evolutionstheorie in der Mottenkiste der Geschichte.
Seit einigen Jahren weiß man jedoch, dass Umwelteinflüsse durchaus ihre Spuren im Erbgut hinterlassen können – in Form so genannter epigenetischer Veränderungen.
Die erste umfassende Bestandsaufnahme spontan auftretender Unterschiede legen nun Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen vor. Am Beispiel der Ackerschmalwand Arabidopsis thaliana bestimmten sie, wie häufig und in welchen Bereichen des Genoms epigenetische Modifikationen auftreten – und wie schnell sie wieder verschwinden. Demnach sind epigenetische Veränderungen zwar um Größenordnungen häufiger als die klassischen Mutationen, aber dafür oft kurzlebig. Sie spielen damit möglicherweise für die Evolution eine geringere Rolle, als bislang angenommen.Das Team um Detlef Weigel, Direktor der Abteilung für Molekularbiologie, konzentrierte sich auf eins der wichtigsten epigenetischen Merkmale, die Methylierung der DNA. Dabei werden winzige chemische Bausteine – Methylgruppen – an einzelne Buchstaben der DNA angeheftet, meist an ein Cytosin. Die eigentliche Erbinformation, die Buchstabenfolge der DNA, bleibt dabei allerdings unangetastet. Um die Häufigkeit von Methylierungsänderungen und deren Verteilung im Genom zu untersuchen, untersuchten die Tübinger Biologen zehn Linien der Ackerschmalwand Arabidopsis thaliana, die alle von demselben direkten Vorfahren abstammten und über 30 Generationen hinweg per Selbstbefruchtung gezogen worden waren.
Im Genom der letzten Generation suchten die Wissenschaftler dann nach Unterschieden im Methylierungsmuster, die sich im Vergleich zur Ausgangspflanze ergeben hatten. Dabei erstellten sie für jedes Individuum eine Karte aller Methylierungen im kompletten Genom – des so genannten Methyloms.„Wir haben pro Pflanze rund 14 Millionen Cytosine analysieren können“, veranschaulicht Claude Becker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut und federführend bei der Studie, den enormen Aufwand. Im Durchschnitt konnten in jeder Linie Methylgruppen an fast 3 Millionen Cytosinen nachgewiesen werden. Zwar war der weitaus größte Teil dieser methylierten Cytosine in allen Pflanzen gleich, aber bei etwa 6 Prozent stießen die Forscher auf Unterschiede: Hier hatte in mindestens einer der Linien eine Veränderung stattgefunden – entweder die Anheftung oder die Abspaltung einer Methylgruppe. Jede Linie wies etwa 30.000 solcher Epimutationen auf. Zum Vergleich: In derselben Zeit hatten sich in keiner Linie mehr als 30 Mutationen in der DNA-Sequenz angehäuft.

Mit 30.000 Epimutationen, die nach 30 Generationen gefunden wurden, hätten die Genetiker daher etwa 1.000 Epimutationen pro Generation erwartet. Ein Vergleich von Eltern und deren direkten Nachkommen ergab jedoch eine drei- bis viermal höhere Epimutationsrate. Offenbar kehrt die DNA-Methylierung nach einigen Generationen häufig wieder zum Ausgangszustand zurück. Das Mitteln der Mutationsrate über mehrere Generationen ergibt daher ein falsches Bild. Beckers Kollege Jörg Hagmann warnt deshalb auch davor, die Bedeutung der DNA-Methylierung für die Evolution zu überschätzen: „Unsere Experimente zeigen, dass veränderte Methylierung Hand in Hand mit einer hohen Reversionsrate einhergeht“.

Mit anderen Worten: Die Unterschiede bleiben nicht unbedingt über viele Generationen hinweg erhalten, sondern können ebenso gut wieder zurückmutieren. „Erst wenn die Selektion über die Reversion siegt, ist die Veränderung auch evolutionär wirksam“, so der Tübinger Biologe. Eine neue Methylierung muss also einen deutlichen Anpassungsvorteil mit sich bringen, damit sie sich durchsetzen kann, bevor sie wieder verloren geht. Da Rückwärtsmutationen jedoch nicht unbedingt gleich in der nächsten Generation auftreten, können epigenetische Unterschiede dennoch zur kurzfristigen Vererbung von Merkmalen zwischen Eltern und Kindern oder Großeltern und Enkeln beitragen.Ein weiterer Unterschied zu gewöhnlichen Mutationen ist außerdem, dass Epimutationen nicht zufällig auftreten, sondern oft an denselben Stellen im Genom. Während Gene überdurchschnittlich oft von Veränderungen in der Methylierung betroffen waren, ist die Methylierung von mobilen DNA Elementen, den Transposons, sehr stabil. Dies ergibt durchaus Sinn, da bereits bekannt war, daß ein künstlich induzierter Verlust der Methylierung sich viel stärker auf die Aktivität von Transposons als von normalen Genen auswirkt.Größere Bedeutung als der Zustand einzelner Cytosine hat wohl die Methylierung größerer Erbgutabschnitte. „Wir haben insgesamt in jeder Pflanze nur etwa 30 Bereiche des Genoms identifiziert, in denen Unterschiede in der DNA-Methylierung gebündelt auftraten“, erläutert Becker. „Die epigenetische Veränderung ganzer Regionen scheint genauso selten vorzukommen wie echte Sequenzmutationen“, folgert Hagmann. Allerdings könnten sich ganze Regionen ebenfalls sehr schnell ändern. So haben die Wissenschaftler sogar einen Abschnitt finden können, der seine Methylgruppen erst verloren hatte, aber in der nächsten Generation vollkommen remethyliert worden war.

Was die Epigenetik für die Medizin interessant macht, ist die Tatsache, dass manche epigenetischen Veränderungen von äußeren Faktoren ausgelöst werden können. Beim Menschen etwa wird angenommen, dass Einflüsse wie Ernährung oder die Eltern-Kind-Bindung Spuren im Erbgut hinterlassen, die sogar an die Nachkommen weitergegeben werden und deren Gesundheit beeinflussen. Die begrenzte Stabilität der DNA-Methylierung führt dazu, dass solche Unterschiede jedoch nicht unbedingt auf lange Zeit beibehalten werden und daher nur in Einzelfällen der natürlichen Selektion unterworfen werden können.

Wie die Tübinger Versuche belegen, finden epigenetische Veränderungen in erheblichem Umfang spontan, also ohne besondere Einflüsse aus der Umwelt statt – die Wachstumsbedingungen im Gewächshaus waren für alle Pflanzenlinien gleich. Das lässt Raum für weitere Spekulationen, wie Becker feststellt: „In freier Natur, wo die Pflanzen dauernd den unterschiedlichsten Stressfaktoren ausgesetzt sind, dürfte die Zahl der Epimutationen deutlich höher liegen.“ Wenn dies auch mit einer höheren Rückmutationsrate einhergeht, wäre die Bedeutung der Epigenetik für die langfristige Evolution noch geringer als die Tübinger Biologen vermuten.

Originalveröffentlichung:
Claude Becker, Jörg Hagmann, Jonas Müller, Daniel Koenig, Oliver Stegle, Karsten  Borgwardt and Detlef Weigel: “ Spontaneous epigenetic variation in the Arabidopsis thaliana methylome“. Nature, online publication 20.September 2011

Soziale Phobien sind bei Jugendlichen weit verbreitet

September 19th, 2011

Soziale Phobien sind bei Heranwachsenden zwischen 14 und 20 Jahren weit verbreitet. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie der Goethe-Universität, an der über 600 Jugendliche verschiedener Schulen in Frankfurt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg teilnahmen.

Sie wurden unter anderem befragt, ob sie Ängste vor Begegnungen mit Menschen und vor Situationen entwickeln, in denen Leistungen von ihnen erwartet werden. Bei 13 Prozent der Befragten fanden die Frankfurter Wissenschaftler Hinweise darauf, dass eine soziale Phobie vorliegt.

Mit 10,6 Prozent gegenüber 17 Prozent ist der Anteil „hoch-sozial-ängstlicher“ Schüler aus ländlichen Gebieten etwas geringer als in den städtischen Bezirken. In dieser Gruppe sind Mädchen mit 59 Prozent stärker vertreten als Jungen; Unterschiede zwischen den Schulformen stellten die Forscher nicht fest. „60 Augenpaare starren mich an, wenn ich an der Tafel was erklären muss. Das halte ich nicht aus, am liebsten würde ich abgehauen.“
Was dieser Fünfzehnjährige beschreibt, erleben viele Heranwachsende: Sie haben dauerhafte und übertriebene Angst vor Begegnungen mit anderen, insbesondere ihnen nicht bekannten Menschen, sowie vor Leistungsanforderungen. Deshalb vermeiden sie zunehmend Situationen, die soziale Begegnungen und Leistungen von ihnen verlangen.

„Diese psychische Störung ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Jugend- und jungen Erwachsenenalter, wobei soziale Ängste mit einem hohen Risiko für einen vorzeitigen Schulabbruch einhergehen“, erläutert die wissenschaftliche Geschäftsführerin der Verhaltenstherapieambulanz, Dr. Regina Steil. Circa fünf bis zehn Prozent aller Jugendlichen erkranken im Laufe ihres Lebens an einer sozialen Phobie. „Außerdem haben diese Jugendliche Schwierigkeiten, Freundschaften aufzubauen oder später beruflichen Erfolg zu haben“, ergänzt Diplom-Psychologin Franziska Schreiber.

Die Befragung und ihre Auswertung liefern den Frankfurter Wissenschaftlern wichtige Anhaltspunkte für die Therapie der Jugendlichen, die stark an sozialen Ängsten leiden. „Die gute Nachricht ist, dass soziale Phobien erfolgreich behandelt werden können“, so Steil. Dennoch gab es bislang nur sehr wenige Behandlungsstudien bei Jugendlichen mit sozialer Phobie in Deutschland, welche die Wirksamkeit psychotherapeutischer Therapien untersuchen. Aus diesem Grund wird nun im Rahmen einer großangelegten multizentrischen Therapieforschungsstudie unter anderem an der Goethe-Universität ein Wirksamkeitsvergleich von zwei in der Praxis häufig eingesetzten Therapieverfahren durchgeführt.

„Um nun die Therapieverfahren bei Jugendlichen zu erproben, suchen wir aktuell in der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie der Goethe-Universität jugendliche Studienteilnehmer im Alter zwischen 14 und 20 Jahren, die an Symptomen der sozialen Phobie leiden“ fügt Projektmitarbeiterin Lena Krebs an. Die Behandlung ist als Einzeltherapie angelegt und umfasst, nach einer Phase der Eingangsdiagnostik, 25 Sitzungen. Nach Beendigung der Therapie erfolgen jeweils nach sechs und zwölf Monaten Nachfolge-Untersuchungen.

Informationen: Dipl.-Psych. Lena Krebs, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Campus Bockenheim, Tel: (069) 798-23981, krebs@psych.uni-frankfurt.de