PwC-Studie: Neue Weltwirtschaftsordnung 2050 – China führt, Indien folgt knapp hinter den USA

Januar 13th, 2011

Frankfurt am Main, 13. Januar 2011 – Nach einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC wird im Jahr  2050 die Wirtschaftskraft der E7-Staaten die der G7 um über 60 Prozent übertreffen; Deutschland wird von Rang vier auf Rang acht fallen; das Pro-Kopf-Einkommen wird in den Industriestaaten deutlich höher bleiben.

Die Gewichtsverteilung in der globalen Wirtschaftsordnung ändert sich in den kommenden Jahren grundlegend. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird China im Jahr 2050 die mit Abstand größte Wirtschaftsmacht sein, gefolgt von den USA und Indien. Zudem rücken Schwellenländer wie Brasilien, Russland oder auch Mexiko und Indonesien im weltweiten Wirtschaftsranking weit vor, während etablierte Industriestaaten wie Deutschland und Frankreich an Bedeutung verlieren, wie aus der Studie „The World in 2050“ von PwC hervor geht.

Das Bruttoinlandsprodukt der so genannten E7-Staaten (Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Russland und die Türkei) wird 2050 den Berechnungen der PwC-Experten zufolge um fast zwei Drittel über dem der G7-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA) liegen. Derzeit erreichen die E7-Staaten nur rund 36 Prozent der Wirtschaftsleistung der führenden Industrienationen. Wird die jeweilige Wirtschaftsleistung der Staaten in Kaufkraftparitäten statt zu Marktwechselkursen bewertet, ist das Bruttoinlandsprodukt der E7-Staaten im Jahr 2050 voraussichtlich sogar doppelt so groß wie das der G7.

Für die G7-Staaten sind die Konsequenzen dieser Entwicklung vielschichtig und schwer zu überblicken. Einerseits dürften mit dem wirtschaftlichen Erstarken der Schwellenländer auch neue Global Player entstehen, die mit Konzernen aus den etablierten Industriestaaten um Märkte und Rohstoffe konkurrieren. Andererseits schafft der wachsende Wohlstand in den E7-Staaten auch neue Absatzmärkte für Unternehmen der G7.

„Die Motoren zum Antrieb des weltweiten Wachstums liegen in Zukunft vor allem in Asien und Lateinamerika. Das Wachstum der Schwellenländer schafft aber auch mehr Wohlstand in den alten Industrienationen“, kommentiert PwC-Partner Alfred Höhn.

Der Aufstieg der E7 setzt die Regierungen der G7-Staaten allerdings unter Druck. Sie müssen möglichen Arbeitsplatzverlusten in nicht mehr konkurrenzfähigen Branchen begegnen und den Strukturwandel vorantreiben, wobei die notwendige Sanierung der Staatsfinanzen die Handlungsspielräume einschränkt.

Wohlstandsgefälle bleibt groß

Gemessen an der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts bis 2050 gibt es auf Ebene der Nationalstaaten klare Auf- und Absteiger (vgl. Tabelle 1). So klettert Indien im Ranking der größten Volkswirtschaften vom elften (Jahr 2009) auf den dritten Platz, China verbessert sich von Rang drei auf Rang eins. Demgegenüber fallen die USA vom ersten auf den zweiten, Japan vom zweiten auf den fünften und Deutschland sogar vom vierten auf den achten Platz zurück. Dennoch bleibt das Wohlstandsgefälle zwischen den Staaten der G7 und der E7 groß. Das deutlich höhere Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern geht nämlich mit einem starken Bevölkerungswachstum einher. Damit steigt das Pro-Kopf-Einkommen wesentlich langsamer als das Bruttoinlandsprodukt insgesamt.

Selbst bei einem Vergleich auf Basis der Kaufkraftparität dürfte das BIP je Einwohner in China bis 2050 nur von heute 14 Prozent auf 45 Prozent des US-Niveaus steigen, Indien kommt auf 28 Prozent (2009: sieben Prozent). Demgegenüber legt das Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland von 79 Prozent auf 82 Prozent des Pro-Kopf-Einkommens in den USA zu. „Im Jahr 2050 wäre demnach das durchschnittliche Einkommen eines US-Bürger immer noch doppelt so hoch wie das eines vergleichbaren Bürgers in China“, betont Höhn.

Quelle: PwC

Umweltkontaminanten in Lebensmitteln

Januar 8th, 2011

BfR-Forschungsprojekt zur Aufnahme von Schwermetallen und Dioxinen abgeschlossen

Der Abschlussbericht des Forschungsprojektes „Lebensmittelbedingte Exposition gegenüber Umweltkontaminanten“ (LExUKon) liegt vor. In dem Projekt haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Forschungs- und Beratungsinstituts für Gefahrstoffe (FoBiG) und der Universität Bremen berechnet, welche Mengen Cadmium, Blei, Quecksilber, Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB) Verbraucherinnen und Verbraucher üblicherweise mit der Nahrung aufnehmen. Hauptquelle für die Cadmiumaufnahme sind demnach Gemüse und Getreide. Blei nehmen Verbraucherinnen und Verbraucher in erster Linie über Getränke und Getreide auf. Methylquecksilber ist hauptsächlich in Fisch enthalten, während für Dioxine und PCB vor allem Milchprodukte und Fleisch ausschlaggebend sind. „Diese Erkenntnisse sind für die Risikobewertung von hoher Bedeutung“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Damit können wir das Ausmaß einer möglichen gesundheitlichen Gefährdung durch kontaminierte Lebensmittel besser abschätzen.“ Der Projektbericht ist als Broschüre erschienen und beim BfR erhältlich.

Über Lebensmittel nehmen Menschen nicht nur wertvolle Stoffe wie Vitamine und Mineralstoffe auf, sondern auch unerwünschte Stoffe, die in bestimmten Mengen der Gesundheit schaden können, so zum Beispiel sogenannte Umweltkontaminanten. Dazu zählen Schwermetalle und Dioxine, die über Verunreinigungen der Luft, des Wassers und des Bodens in Lebensmittel gelangen können. Um die Risiken solcher Stoffe abschätzen zu können, stellt sich die Frage, in welchen Mengen sie in Lebensmitteln vorkommen und in welchen Mengen Verbraucherinnen und Verbraucher diese Lebensmittel essen. Das stand im Mittelpunkt des Projektes LExUKon. Hier wurden standardisierte Methoden zur Auswertung von Verzehrsmengen und zu Gehaltsdaten von Lebensmitteln mit Umweltkontaminanten entwickelt und angewendet.

Möglich war dies auf der Grundlage von Daten aus der Nationalen Verzehrsstudie II (NVS II) des Max Rubner-Instituts (MRI) und dem Lebensmittel-Monitoring des Bundesamtes für Verbraucherschutz (BVL). Dabei wurde die Aufnahme von Umweltkontaminanten über Lebensmittel für die Gesamtbevölkerung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Verzehrsgewohnheiten sowie individueller Lebensstile ermittelt. So stellte sich zum Beispiel heraus, dass Verbraucherinnen und Verbraucher mit zunehmendem Alter mehr Fisch essen und damit unter anderem auch mehr Methylquecksilber aufnehmen als jüngere Personen.

Der Abschlussbericht des Forschungsprojektes ist als BfR-Broschüre erschienen. Er enthält Angaben dazu, in welchem Umfang Verbraucherinnen und Verbraucher die Umweltkontaminanten Cadmium, Blei, Quecksilber, Dioxine und PCB über Lebensmittel aufnehmen. Die Broschüre steht auf der Internetseite des BfR kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung. Das Heft kann auch per Fax unter 030-18412-4970 und per E-Mail publikationen@bfr.bund.de bestellt werden.

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftliche Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

Beratungspreis bei pferdemedizin.com bleibt auch im Jahr 2011 konstant günstig

Dezember 28th, 2010

Seit 2009 führt der Tierarzt Dr.Dr. Peter Schneider (pferdemedizin.com) die Beratung von Patientenbesitzern per Email und Telefon durch. Dieses Angebot wird sehr gerne wahrgenommen.

Die günstigen Kosten für eine Beratung in Höhe von 35 Euro pro Fall können auch im Jahr 2011 konstant gehalten werden, weil die erhöhten Begleitkosten durch ein höheres Beratungsaufkommen ausgeglichen werden konnten.

Die Pressemitteilung, in der diese innovative Dienstleistung beschrieben wird, finden Sie << hier >>

Gesunde Ernährung lässt Menschen zehn Jahre länger leben

Dezember 23rd, 2010

Senioren: Wer viel Milch und Käse zu sich nimmt, stirbt früher

College Park (pte/23.12.2010/11:00) – Ältere Menschen, die sich gesund ernähren, leben länger. Forscher der University of Maryland http://www.umd.edu/ sind zu dem Ergebnis gekommen, dass jene, die wenig Fett zu sich nahmen und viel Obst und Gemüse aßen, ihr Sterberisiko um mehr als zehn Jahre senken konnten.

Höchstes Sterberisiko

Das Forscherteam um Amy Anderson verglich die Ernährungsgewohnheiten von 2.500 US-Amerikanern zwischen 70 und 79 Jahren. Jene Teilnehmer, die viel Eis, Käse und Milch zu sich nahmen, verfügten über das höchste Sterberisiko. Die im Journal of the American Dietetic Association http://www.adajournal.org/ veröffentlichte Studie wies nach, dass zwölf zusätzliche Menschen pro 100 Personen zehn Jahre länger lebten, wenn sie sich gesund ernährten.

Die Teilnehmer wurden in sechs verschiedene Gruppen aufgeteilt, die dem entsprachen, wie oft sie bestimmte Lebensmittel zu sich nahmen. Folgende Gruppen wurden gebildet: gesunde Lebensmittel; fettreiche Milchprodukte; Fleisch, Frittiertes und Alkohol; Müsli zum Frühstück; weißes Mehl, Süßigkeiten und Nachspeisen.

Gesünder leben

Die Teilnehmer der ersten Gruppe ernährten sich bewusster: Mehr fettarme Milchprodukte, Obst, Vollkorn, Geflügel, Fisch und Gemüse. Sie lebten auch gesünder, rauchten seltener und gestalteten ihr Leben aktiver als andere Teilnehmer. Sie aßen weniger Fleisch, Frittiertes, Süßigkeiten, kalorienreiche Getränke und zusätzliches Fett. In der zweiten Gruppe standen mehr Eis, Käse, Vollfettmilch und Joghurt auf dem Speiseplan. Dafür gab es weniger Geflügel, fettarme Milchprodukte, Reis und Nudeln.

Es zeigte sich laut BBC ganz allgemein, dass jene, die sich vorwiegend mit fettreichen Milchprodukten ernährten, über ein höheres Sterberisiko verfügten als jene, die sich gesund ernährten. Keine klaren Unterschiede konnten zwischen gesunder Ernährung, Müsli zum Frühstück und weißem Mehl festgestellt werden.

Quelle: pressetext.com
Anmerkung: siehe hierzu auch das Buch „Gedanken altern nicht“

Fast jeder zweite Gehirntumorpatient sucht alternative Therapien

Dezember 17th, 2010

Rund 10 000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an einem Gehirntumor. Trotz vielfältiger neuer Behandlungsmethoden gibt es vor allem in weit fortgeschrittenen Stadien und bei bestimmten Tumorarten kaum Hoffnung auf eine Heilung. Zusätzliche Hilfe suchen viele Betroffene in alternativen Therapien. Das ergab eine Multicenter-Studie des Deutschen Gliomnetzwerks unter Leitung von Dr. Oliver Heese, Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Ergebnisse der Untersuchung sind jetzt in dem renommierten Wissenschaftsmagazin Neurology erschienen.

Fast jeder zweite Patient mit unheilbarem Hirntumor setzt zusätzlich zur traditionellen Behandlung auf alternative Heilungsmethoden. Aufgabe der Ärzte sei es deshalb, sagt Dr. Oliver Heese, Patienten über alternative Heilverfahren in Ergänzung zur Schulmedizin aufzuklären, sie bei der Wahl zwischen Sinnvollem und Überflüssigem zu unterstützen und vor kostspieligen, aber wirkungslosen Therapieangeboten zu schützen.

„Patienten müssen mit ihrem Arzt offen sprechen können, wenn sie Fragen zu alternativen Heilmethoden haben“, meint Dr. Oliver Heese. Dieser Gesprächsbedarf ist offensichtlich vorhanden: Etwa 40 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Tumorpatienten nutzten neben konventionellen auch alternative Therapiemöglichkeiten. Für Heese und sein Team ein wichtiges Signal an die Neuroonkologie, im Arzt-Patienten-Gespräch künftig stärker auf dieses Thema einzugehen.

Insgesamt 621 Menschen aus ganz Deutschland mit unheilbaren Grad II bis IV-Glioblastoma-Tumoren nahmen an der Befragung teil und machten Angaben zu ihrem Umgang mit alternativen Behandlungsmethoden. Das Durchschnittsalter der Befragten lag bei 41 Jahren. Ein Großteil gab als Motivation an, die traditionelle medizinische Behandlung durch alternative Heilverfahren unterstützen und natürliche Abwehrkräfte des Körpers stärken zu wollen. 39 Prozent der Umfrageteilnehmer nutzten homöopathische Mittel, 31 Prozent Vitamintherapien und 29 Prozent verschiedene psychologische Ansätze. Am häufigsten kamen alternative Therapien bei Menschen mit höherer Schulbildung, Frauen und jungen Menschen zum Einsatz. Die Wenigsten stellten dabei schulmedizinische Heilverfahren in Frage sondern nutzten die alternativen Therapien als Ergänzung. An der Multicenter-Studie nahmen neben der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf fünf weitere Universitäsklinika mit einem Hirntumorschwerpunkt (organisiert im Deutschen Gliomnetzwerk der Deutschen Krebshilfe) teil.

Anmerkung: siehe hierzu auch den Beitrag „Hierarchische Multi-Regulation – Heilung durch gleichzeitige Therapie auf mehreren Daseinsebenen

Rich Snippets for Products – auf dem Weg zum Web 3.0

Dezember 15th, 2010

Die Web-Suchmaschine Google setzt für seinen neuesten E-Commerce-Dienst „Rich Snippets for Products“ auf Komponenten, die Professor Martin Hepp an der Universität der Bundeswehr München entwickelte.

Seit 2000 forscht Prof. Hepp daran, wie man die Suche nach Produkten und Dienstleistungen über das World Wide Web verbessern kann. In den letzten Jahren entwickelte er zusammen mit seinen Mitarbeitern unter dem Namen „GoodRelations“ einen Standard, mit dessen Hilfe jeder Shop-Betreiber Informationen über Preise, Eigenschaften, Lagerbestände, Zahlarten und Öffnungszeiten als kleine Datenpakete direkt in die eigenen Webseiten einbauen kann. Diese Datenpakete sind für den normalen Webanwender unsichtbar. Suchmaschinen und neue Programme für Mobiltelefone können die Daten aber auswerten, um den Kunden bei seiner Suche zu unterstützen. Beispielsweise kann ein Mobiltelefon auf diese Weise leicht die Öffnungszeiten aller Apotheken in der Nähe anzeigen und ein Vergleichsdienst kann die technischen Eigenschaften alternativer Produkte gegenüberstellen.

Google-Suchergebnisse werden optimiert

Google empfiehlt nun allen Unternehmen weltweit, ihre Preise, Lagerbestände, Produkttexte und Abbildungen mit dem GoodRelations-Vokabular auszuzeichnen. Wer dieser Empfehlung von Google folgt, wird mit einer deutlich besseren Anzeige in den Google-Suchergebnissen belohnt. Google nennt die Technik „Rich Snippets for Products“. Es gibt vorläufige Schätzungen, dass dies die Wahrscheinlichkeit um bis zu 30 Prozent steigert, dass ein Nutzer auf das Ergebnis klickt.

„Das ist der erste Schritt zum Web 3.0. Am wichtigsten für uns war es, dass wir Google überzeugen konnten, den vollen Leistungsumfang von GoodRelations zu akzeptieren, auch wenn zunächst nur ein Teil von Google direkt benötigt wird“, erklärt Prof. Hepp. Dadurch können Anbieter von Webseiten mit GoodRelations mehrere Ziele auf einmal erreichen: Sie füttern mit denselben Zusatzdaten die großen Suchmaschinen Google und Yahoo sowie alle neuen Anwendungen für Mobiltelefone und Web-Browser, die ebenfalls auf GoodRelations setzen. Yahoo akzeptiert GoodRelations bereits seit einiger Zeit. Weitere große Unternehmen, die GoodRelations verwenden, sind BestBuy, Overstock.com, Peek & Cloppenburg, und Herold.at.

Weitere Informationen zu GoodRelations erhalten Sie unter:
http://purl.org/goodrelations/

Mit dem kostenloses Werkzeug „GoodRelations Snippet Generator“ kann man die nötigen Zusatzdaten in wenigen Minuten selbst erzeugen und anschließend per Copy-and-Paste in die eigene Seite einfügen:
http://www.ebusiness-unibw.org/tools/grsnippetgen/

Quelle: Universität der Bundeswehr München

Klimafreundliche Fabrik kommt zum Rohstoff Stroh

Dezember 7th, 2010

Mehr als 35 Millionen Tonnen Stroh fallen jährlich in Deutschland bei der Getreideproduktion an. Der größte Teil bleibt zur Düngung auf dem Feld. Sebastian Auth hat in seiner Diplomarbeit an der Fachhochschule Gießen-Friedberg eine Anlage entwickelt, die das Stroh zu Pellets verarbeitet. Sie lassen sich wie herkömmliche Holzpellets zum Heizen nutzen.

Die Idee entstand, als der Maschinenbaustudent ein Praktikum beim Ingenieurbüro PCM in Künzell nahe Fulda absolvierte. Dessen Geschäftsführer Wilhelm Röll habe seine Diplomarbeit maßgeblich initiiert. Die von Auth entwickelte Pelletieranlage ist komplett in einem genormten 45-Fuß-Überseecontainer montiert und deshalb mobil. So kann sie auf einem Container-Chassis direkt zum Rohstoff Stroh auf das Feld gebracht werden.
Ein Mischer löst die Strohballen auf, mischt und schneidet das Material vor. Nach einem Reinigungsprozess kappt eine Hammermühle den Rohstoff auf den gewünschten Pelletdurchmesser. Ein Konditionierer ermöglicht die Zugabe von Wasser, damit das Material den für die Weiterverarbeitung nötigen Feuchtigkeitsgrad bekommt. Gepresst werden die Pellets bei 90 Grad und anschließend langsam abgekühlt. Ein leistungsfähiges Dieselaggregat macht die Anlage autark. Der Produktionsprozess wird vollautomatisch durch einen zentralen Computer überwacht und gesteuert. Pro Stunde lassen sich mit der Anlage etwa 1,2 Tonnen Pellets herstellen.
Strohpellets haben einen Heizwert von 4,9 Kilowattstunden pro Kilogramm. Er liegt damit etwas höher als der von Holzpellets. Die Kosten der Energiegewinnung mit Strohpellets sind etwa ein Drittel niedriger als beim Einsatz von Heizöl. Die Preisvorteile gegenüber fossilen Energieträgern werden sich ausweiten, da Erdöl und Erdgas knapper und teurer werden. Ein großes Plus sieht Sebastian Auth in der CO2-Bilanz: bei der Verbrennung werde genau soviel Kohlendioxid freigesetzt, wie das Wachstum des Strohs verbrauche. Energieerzeugung mit Strohpellets sei also CO2-neutral und deshalb klimapolitisch erwünscht.
Als Käufer der mobilen Pelletieranlage sieht Auth Großlandwirte, Genossenschaften oder Kommunen. Auf Wunsch übernimmt PCM den Vertrieb der Pellets.
Der Diplom-Ingenieur, dessen Abschlussarbeit an der Fachhochschule die Professoren Dr. Rudolf Griemert (Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen) und Dr. Gerd Manthei (Fachbereich Maschinenbau, Mikrotechnik, Energie- und Wärmetechnik) betreuten, ist mittlerweile bei der PCM GmbH fest angestellt. Der 25-Jährige bereitet die Serienfertigung der mobilen Fabrik vor, die Anfang 2011 starten soll.
 
Anmerkung: siehe hierzu auch den Artikel „Energiestoffwechsel und Milieutherapie

Fortschritte in der Chlamydien-Forschung: Wissenschaftler erkennen bislang unbekannte Besonderheiten

Dezember 1st, 2010

Prof. Dr. Jan Rupp, Exzellenzcluster Entzündungsforschung, und sein Team haben herausgefunden, welche Einflüsse der Sauerstoffgehalt in den Schleimhäuten auf den Heilungsprozess einer Chlaymdien-Infektion hat. Durch diese Erkenntnisse wird deutlich, warum die Krankheit bislang oft nicht oder nur schwer therapierbar ist. Bisher galt als ungelöst, warum viele Bakterien die antibiotische Medikation überleben und dass, obwohl sie keine Resistenzen gegen Antibiotika entwickelt haben. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in PNAS veröffentlicht. Link zur Internetseite: http://www.pnas.org/content/107/45/19502.abstract

Die bakterielle Infektion mit Chlamydien ist die am häufigsten sexuell übertragbare Krankheit weltweit. Besonders Frauen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren sind von der Erst-Infektion betroffen. Die Erkrankung ist tückisch: Viele der Betroffenen bleiben symptomlos, die Infektion wird oft erst nach vielen Jahren bemerkt. Die Folgen können gravierend sein: Allein in Deutschland sind geschätzte mehr als 100.000 Frauen aufgrund einer chronischen Chlamydien-Infektion ungewollt kinderlos, mehr als 1 Million Frauen gilt als infiziert, die Zahlen der Erst-Infektionen steigen von Jahr zu Jahr drastisch an.

Prof. Dr. Jan Rupp, Exzellenzcluster Entzündungsforschung, hat jetzt mit seinem Team Besonderheiten über diese Bakterien-Spezies herausgefunden, die den Umgang und die Therapie mit den ungewollten Gästen revolutionieren können: „Chlamydien setzen sich in den Schleimhäuten von Männern und Frauen fest und können dort jahrelang unbemerkt leben. Wir haben jetzt entdeckt, dass die natürliche Immunantwort des Menschen gegen Chlamydien nur funktioniert, wenn genügend Sauerstoff in den Schleimhäuten vorhanden ist. Nur dann können Chlamydien effizient bekämpft werden, denn sie suchen sich bevorzugt eine sauerstoffarme Umgebung aus, in der sie sich einnisten und vermehren. Da der Sauerstoffgehalt im Eileiter der Frau, wie auch an anderen Stellen im menschlichen Körper, Schwankungen unterworfen ist, hängt es also von der jeweiligen momentanen Konstitution und Verfassung ab, ob die Chlamydien eine Chance zum Überleben haben, oder nicht. Treffen die Bakterien auf eine sauerstoffarme Umgebung, wachsen sie. Dieses Wachstum wird im Körper als Entzündung wahrgenommen. Es hat zur Folge, dass der Körper Botenstoffe zur Entzündungsbekämpfung schickt, die dann „vor Ort“ wiederum Sauerstoff verbrauchen und damit die Bedingungen für weiteres Chlamydien-Wachstum begünstigen. Und dies führt dann häufig zu langfristigen Entzündungen.“, erklärt Prof. Rupp.

Diese Forschungsergebnisse sind neu und liefern wichtige Erkenntnisse für die nächsten Schritte. Prof. Rupp zu den Hintergründen der Forschungen: „Bisher wurden die Bakterien im Labor – und das bedeutet, mit Raumluft – untersucht. Im menschlichen Körper indes herrschen andere Sauerstoffbedingungen und deswegen haben wir unsere Forschungen unter diesen realen Bedingungen durchgeführt – und sind damit auch zu diesen ganz neuen Erkenntnissen gekommen. Wir werden jetzt weiter daran arbeiten heraus zu finden, wie die Zusammenhänge zwischen Immunkontrolle des Menschen und Sauerstoffgehalt im menschlichen Körper sind.“

Der Exzellenzcluster Entzündungsforschung

Der Exzellenzcluster Entzündungsforschung verfolgt einen einzigartigen interdisziplinären Forschungsansatz, um die Ursachen der chronischen Entzündung zu entschlüsseln und Therapien zur Heilung zu entwickeln. Der Forschungsverbund bündelt die Kompetenzen von rund 200 Genetikern, Biologen, Ernährungswissenschaftlern und Ärzten der Universitäten zu Kiel und Lübeck, des Forschungszentrums Borstel und des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie, Plön. Mehrere Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an chronischer Entzündung der Lunge (Asthma), der Haut (Schuppenflechte), des Darms (Morbus Crohn) und des Gehirns (Morbus Parkinson). Auslöser ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems: Unaufhörlich aktiviert es entzündliche Botenstoffe und Abwehrzellen, zerstört dadurch gesundes Gewebe. Die Zahl der Betroffenen steigt täglich. Dieses Phänomen der modernen Zivilisation ist zur Herausforderung für die Medizin des 21. Jahrhunderts geworden.

Quelle: Geschäftsstelle Exzellenzcluster Entzündungsforschung

Anmerkung: diese „neuen“ Erkenntnisse sind in der Naturheilkunde seit langem bekannt; siehe hierzu auch den Artikel über die Tuberkulinie. Außerdem haben Chlamydien nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere eine große Bedeutung (s.u.a. Animal-Health-Online).

Antibiotika bei Kindern: der Trend geht zum Abwarten

November 17th, 2010

Resistenzen zwingen zu genauerem Blick auf Krankheitserreger

Wien (pte/17.11.2010/12:50) – Der ärztliche Reflex, Kindern bei Beschwerden aller Art Antibiotika zu verschreiben, ist zunehmend gebremst. Immer mehr richtet sich der Blick auf den Allgemeinzustand des Kindes und ob Abwarten die bessere Alternative darstellt. Das berichten Experten in Wien anlässlich des dritten europäischen Antibiotika-Tages http://ecdc.europa.eu/de/eaad am 18. November. „Der Tag soll vor allem Bewusstsein schaffen, dass man durch unkritische Antibiotikagabe nur Resistenzen Auftrieb gibt, die sich durch mangelnde Hygiene verbreiten“, erklärt Petra Apfalter vom Referenzzentrum für nosokomiale Infektionen und Antibiotikaresistenzen.

Abschied von alter Sicherheit

Dass ein derartiger Paradigmenwechsel bereits im Gange ist, bestätigt Karl Zwiauer, Primar der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Landesklinikum St. Pölten http://www.stpoelten.lknoe.at. Über Jahrzehnte bedeuteten Antibiotika Sicherheit für Eltern und Ärzte, zudem war ihre Verschreibung stets billig, schnell und einfacher als das Erklären anderer Therapien zur Abwehrstärkung. Aus dieser Sicherheit werde man nun unangenehm herausgeholt. „Antibiotika-Resistenzen sind auch in der Kindermedizin ein großes Thema geworden. Griff man früher bei jedem Fieber zum Antibiotikum, sieht man heute genauer nach“, so der Experte gegenüber pressetext.

Antibiotika haben bei Virusinfekten keine Wirkung. Zudem versagen besonders die breit wirkenden Mittel immer öfters bei bakteriellen Erregern (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/101110038/ ). „Der Trend geht deshalb in Richtung Abwarten, ob man die Selbstheilung durch ein Antibiotikum überhaupt unterstützen muss oder nicht“, so Zwiauer. Für die Ärzte bedeutet das in der Praxis eine Herausforderung. „Viel Aufklärungsarbeit ist somit nötig, denn die Eltern müssen ins Boot geholt werden. Zudem benötigt das Zuwarten auch mehr Zeit, etwa für Nachuntersuchungen 24 oder 48 Stunden später, bevor man sich für eine etwaige Behandlung entscheidet.“

Pflanzenmedizin und Hühnersuppe

Hilfreich für dieses Vorgehen seien Erregertests. „Bei Kindern, deren Allgemeinzustand gut und der Sinn von Antibiotika zweifelhaft ist, sind Abstriche oder der zweiminütige CRP-Schnelltest sinnvoll. Letzteren gibt es mittlerweile in jeder Praxis, doch nicht überall bezahlt die Krankenkasse“, so der Mediziner. Abwarten bedeute nicht Nichtstun. „Sinnvoll ist in vielen Fällen eine frühzeitige Basistherapie, die das lokale und systemische Immunsystem stärkt. Dazu gehören hochwertige Phytotherapeutika, die antiviral und antimikrobiell wirken und künftig mehr Bedeutung bekommen werden, jedoch auch t Bettruhe und Fiebernlassen.“ Selbst die Hühnersuppe werde medizinisch zunehmend anerkannt.

Den Hintergrund für diese Entwicklung veranschaulicht der in Abu Dhabi tätige Labormediziner Oskar Janata. „Aktuell gibt es keine Antibiotika mit neuen Wirkprinzipien, während die Erreger gleichzeitig immer weniger auf die verfügbaren Mittel reagieren.“ In ganz Europa habe seit 2002 die Variante des Darmbakteriums Escherichia coli, die das an Resistenzen wesentlich beteiligte Enzym ESBL erzeugt, dramatisch zugenommen. Zudem reagierten die Erreger immer weniger auf Fluochinolone und Cephalosproine der dritten Generation. Als Problem der Zukunft speziell für Intensivstationen sieht der Experte den bis zu zwei Wochen persistieren Erreger Acinetobacter, gegen den es kein Gegenmittel gibt.

Händewaschen stoppt die Übertragung

Eine Maßnahme, die als Folge der Resistenzen gemeinsam mit dem kritischen Antibiotikaeinsatz einen erneuten Aufschwung erleben wird, ist das Händewaschen. „Die Hände gehören zu den wichtigsten Übertragungswegen resistenter Keime. Die Qualität des Händewaschens im Spital und auch zuhause wurde infolge der Schweinegrippe wiederentdeckt. Studien zeigen, dass Seife und Wasser vergleichbar gut wirksam sind wie konventionelle Antiseptika mit Alkohol. Beide können die Erreger zu 100 Prozent eliminieren“, betont Janata.

Quelle: pressetext.redaktion

Anmerkung: siehe hierzu auch den Artikel „Über die Bedeutung zellwandfreier Bakterienformen“

Musik ist Medizin gegen Depression

November 12th, 2010

Studie bestätigt langfristige Wirkung von Audiotherapie

Salzburg (pte/12.11.2010/06:05) – Eine neu entwicklete Form der Musiktherapie eignet sich als alleinige Behandlungsform bei leichten und mittleren Formen der Depression. Bei schweren und lange anhaltenden Erkrankungen wirkt sie als zusätzliche Maßnahme positiv. Das berichtet eine internationale Forschergruppe im „Journal of Psychotherapy and Psychosomatics“. „Musik kann Veränderungen im Hirn auslösen, die über andere Wege nicht gelingen“, betont Vera Brandes, Leiterin der Studie sowie des Forschungsprogramms Musik-Medizin der Paracelsus Privatuniversität Salzburg http://www.musik-medizin.at, im pressetext-Interview.

Erfolg auch bei Oftbehandelten

203 Patienten mit Depression wurden dazu fünf Wochen lang mit einer auf Musik basierenden Therapie behandelt. In dieser Placebo-geprüften Doppelblind-Studie waren teils Patienten vertreten, die zuvor nie in einer Therapie waren, sowie solche, die bereits viele Versuche hinter sich hatten ohne zufriedenstellendem Ergebnis. Bei 89 Prozent der mit Audiotherapie Behandelten besserte sich der Schweregrad ihrer Depression – um durchschnittlich 60 Prozent, nimmt man die Hamilton-Skala als Maßstab.

„Beide Gruppen haben von Musiktherapie in gleichem Maß und auf lange Sicht profitiert“, berichtet die Forscherin. Die Befunde stabilisierten oder verbesserten sich durchgehend und auch die Nachwirkungen waren langfristig. Das Ergebnis dieser bisher größten Studie zu Musiktherapie bei Depressionen wird Brandes Ende November am Kongress der deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde http://www.dgppn.de präsentieren.

Heilung braucht neue Musik

„Unser Ziel war es, ein System für die ärztliche Praxis zur Verfügung zu stellen. 70 Prozent der Depressionen werden vom Hausarzt diagnostiziert und behandelt“, so Brandes. Bei dem gestesteten Konzept, das den Namen „Sanoson“ http://www.sanoson.com trägt, führen Arzt und Patient zunächst ein Erstgespräch nach vorgegebenem Schema. Auf Grundlage dieser Angaben und eines ausführlichen Fragebogens stellen Psychologen ein individuelles Musiktherapie-Programm zusammen. Der Patient erhält nach Einführung durch den Arzt ein Audiotherapie-Leihgerät mit nach Hause und durchläuft das Programm fünf Wochen lang zwei halbe Stunden pro Tag.

Hinter dem System steckt enorme Entwicklungsarbeit. Die Musikstücke wurden eigens zu diesem Zweck komponiert und entfalten durch Frequenzspektrum und Rhythmus eine jeweils spezifische Wirkung. „Musik wirkt dann am besten, wenn man sie zum ersten Mal hört. Bei bekannter Musik schwingen immer Assoziationen mit, die physiologisch ungünstig sind und nicht dieselbe Wirkung erzielen“, erklärt die Expertin. Auch ein spezielles Abspielgerät wurde entwickelt. „Es greift auf ein Audioformat zurück, das keine Qualitätseinbußen durch Kompression bringt, die etwa das mp3-Format zeigt.“

Musik verändert den Körper

Die Musik spricht eine große Bandbreite von Körperfunktionen an – darunter auch Hirnareale, die mit anderen Mitteln nicht erreicht werden können. „Ein wichtiger Schlüssel ist das autonome Nervensystem, jedoch sind auch im Dopaminkreislauf des Belohnungssystems, bei der Muskelaktivität und Körpertemperatur, in zirkumdiären Blutdruckschwankungen, im EEG sowie in Stressparametern deutliche Änderungen messbar“, so Brandes. Derzeitige Studien zur Depressionsbehandlung konzentrieren sich vor allem auf die Parameter, die auch Psychopharmaka-Hersteller verwenden. „Das bringt den Vorteil des besseren Vergleichs.“

Depressive brauchen niederschwellige Angebote, betont Brandes. Viele sind von existierenden Therapien nicht überzeugt, bei manchen funktionieren sie nicht. „Gerade die Restsymptome sind oft ein Problem. Denn Patienten kommen zwar oft mit unvollständiger Heilung klar, richtig gut leben können sie damit jedoch nicht. Die Folge sind hohe Rückfallquoten und eine jedes Mal größere Hürde, sich wieder zur Behandlung zu motivieren“, erklärt die Wissenschaftlerin. Beim Sanoson-System sei der Aufwand mit den fünf Wochen hoch, dennoch zeigten die Patienten die bestmögliche Therapietreue.

Krankenkassen überlegen noch

Anwendung findet die Audiotherapie bisher bei mehreren Leiden – außer bei Depression auch beim Burnout-Syndrom, bei Schlafstörungen sowie auch für die Steigerung der Herzfrequenz-Variabilität bei Hypertonikern. „Erfolgsberichte gibt es auch bei bipolaren Störungen. Bei Schizophrenie oder Psychosen haben wir noch keine Erfahrungen“, erklärt die Expertin. Die Behandlung kostet 1.500 Euro, wobei derzeit in Europa und auch in den USA Verhandlungen mit Krankenkassen bezüglich eines Kostenersatzes laufen. „Immer mehr Ärzte nehmen die Musiktherapie ernst, zudem sind auch viele Betriebe interessiert, die mit Burnout oder Burnout-gefährdeten Mitarbeitern konfrontiert sind.“

Studie unter http://content.karger.com/produktedb/produkte.asp?typ=fulltext&file=000319529

Anmerkung: eine besondere Form der Ton-Therapie ist die „Liminale Frequenztherapie„, mit der unterschiedliche Krankheiten kostengünstig behandelt werden können.